Apple verdoppelt seine Investitionen in Zulieferer
Der Computer-Hersteller Apple plant eine deutliche Ausweitung in seiner Investitionen in die Zulieferung von Komponenten für seine Produkte. Dadurch soll sichergestellt werden, dass man hier weiterhin einen klaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz behält.
Die Strategie wurde ursprünglich vom heutigen Konzernchef Tim Cook eingeführt. Das Unternehmen steuert beispielsweise Gelder für den Aufbau zusätzlicher Produktionsanlagen für Komponenten bei, von denen man annimmt, dass sie zukünftig sehr gefragt sein werden. Im Gegenzug sichert sich Apple für die Zukunft bestimmte Mindestliefermengen zu günstigen Preisen.
Das führt dazu, dass der Computer-Konzern aus Cupertino hohe Gewinnmargen verzeichnet, während es Wettbewerbern zunehmend schwer fällt, die Preise zu unterbieten, ohne Verlust zu machen. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist das MacBook Air. Diesem will die PC-Branche mit den UltraBooks Konkurrenz machen, findet aber kaum einen Weg, die Geräte für weniger als tausend Dollar anzubieten - dem Einstiegspreis des flachen Mac-Notebooks. Denn niemand kann derzeit so billig große Mengen Flash-Speicher einkaufen wie Apple.
Laut einem Bericht des US-Wirtschaftsmagazins 'BusinessWeek' will Apple nun im kommenden Jahr 7,1 Milliarden Dollar in seine Zulieferer investieren. Das wäre etwa doppelt so viel wie noch in diesem Jahr. Zusätzlich sollen 2,4 Milliarden Dollar eingesetzt werden, um zukünftig benötigte Bauteile bereits im Voraus zu bezahlen und ihre Herstellung so zu finanzieren. Dem Konzern fällt es nicht schwer, solche Beträge in die Hand zu nehmen, um sich Vorteile gegenüber Wettbewerbern zu verschaffen und sich diese somit vom Hals zu halten - immerhin verfügt man inzwischen über Bargeldreserven in Höhe von 80 Milliarden Dollar.
In dem Bericht, der sich auf Angaben verschiedener Quellen aus dem Umkreis von Apple stützt, geht es bei den Investitionen aber nicht unbedingt nur um wichtige Komponenten. Apple sorgt auf diese Weise durchaus auch gern einmal dafür, dass eine Design-Idee nicht so einfach von anderen übernommen werden kann.
So habe beispielsweise Apples Chef-Designer Jony Ive vor fünf Jahren die Idee, dass im Display-Rahmen der MacBooks zwar eine grüne LED aufleuchten soll, wenn die integrierte Kamera angeschaltet ist. Allerdings wollte er nicht, dass ein weiteres Loch in die schlichte Aluminium-Fläche kommt. Gemeinsam mit einer Reihe von Material-Experten wurde also ein Weg gesucht, wie man Licht durch Metall scheinen lassen kann.
Letztlich kam man auf die Idee, mit Lasern, die ansonsten zum Zuschneiden kleinster Strukturen bei der Chip-Produktion eingesetzt werden, winzige Löcher in das Aluminium zu brennen. Diese sind für das menschliche Auge quasi nicht sichtbar, lassen aber ausreichend Licht durch. Apple kaufte bei einem Spezialhersteller also eine ganze Reihe von entsprechenden Laser-Systemen, die pro Stück 250.000 Dollar kosten, und sicherte mit einem Exklusivvertrag ab, dass man alleiniger Abnehmer für den besagten Anwendungsfall bleibt.
Das führt dazu, dass der Computer-Konzern aus Cupertino hohe Gewinnmargen verzeichnet, während es Wettbewerbern zunehmend schwer fällt, die Preise zu unterbieten, ohne Verlust zu machen. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist das MacBook Air. Diesem will die PC-Branche mit den UltraBooks Konkurrenz machen, findet aber kaum einen Weg, die Geräte für weniger als tausend Dollar anzubieten - dem Einstiegspreis des flachen Mac-Notebooks. Denn niemand kann derzeit so billig große Mengen Flash-Speicher einkaufen wie Apple.
Laut einem Bericht des US-Wirtschaftsmagazins 'BusinessWeek' will Apple nun im kommenden Jahr 7,1 Milliarden Dollar in seine Zulieferer investieren. Das wäre etwa doppelt so viel wie noch in diesem Jahr. Zusätzlich sollen 2,4 Milliarden Dollar eingesetzt werden, um zukünftig benötigte Bauteile bereits im Voraus zu bezahlen und ihre Herstellung so zu finanzieren. Dem Konzern fällt es nicht schwer, solche Beträge in die Hand zu nehmen, um sich Vorteile gegenüber Wettbewerbern zu verschaffen und sich diese somit vom Hals zu halten - immerhin verfügt man inzwischen über Bargeldreserven in Höhe von 80 Milliarden Dollar.
In dem Bericht, der sich auf Angaben verschiedener Quellen aus dem Umkreis von Apple stützt, geht es bei den Investitionen aber nicht unbedingt nur um wichtige Komponenten. Apple sorgt auf diese Weise durchaus auch gern einmal dafür, dass eine Design-Idee nicht so einfach von anderen übernommen werden kann.
So habe beispielsweise Apples Chef-Designer Jony Ive vor fünf Jahren die Idee, dass im Display-Rahmen der MacBooks zwar eine grüne LED aufleuchten soll, wenn die integrierte Kamera angeschaltet ist. Allerdings wollte er nicht, dass ein weiteres Loch in die schlichte Aluminium-Fläche kommt. Gemeinsam mit einer Reihe von Material-Experten wurde also ein Weg gesucht, wie man Licht durch Metall scheinen lassen kann.
Letztlich kam man auf die Idee, mit Lasern, die ansonsten zum Zuschneiden kleinster Strukturen bei der Chip-Produktion eingesetzt werden, winzige Löcher in das Aluminium zu brennen. Diese sind für das menschliche Auge quasi nicht sichtbar, lassen aber ausreichend Licht durch. Apple kaufte bei einem Spezialhersteller also eine ganze Reihe von entsprechenden Laser-Systemen, die pro Stück 250.000 Dollar kosten, und sicherte mit einem Exklusivvertrag ab, dass man alleiniger Abnehmer für den besagten Anwendungsfall bleibt.
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