Fragmentierung: Apple begrüßt Amazon-Konkurrenz
Beim Tablet-Marktführer Apple begrüßt man offenbar den Einstieg von Amazon in den hart umkämpften Markt. In der Chefetage des Unternehmens sieht man die Einführung des Amazon Kindle Fire als positive Entwicklung - weil der Android-Markt dadurch geschwächt werden könnte, was wiederum Apples Spitzenposition festigt.
Wie der Analyst Ben Reitzes von Barclays nach Angaben von 'Business Insider' bei einem Treffen mit Apples neuem CEO Tim Cook und Finanzchef Peter Oppenheimer erfuhr, geht die Firmenleitung davon aus, dass der Kindle Fire den Markt für Android-Tablets nachhaltig durcheinander bringen wird.
Das neue 7-Zoll-Tablet soll ab 21. November zum Preis von 199 Dollar verfügbar gemacht werden - deutlich günstiger als die meisten anderen Android-Tablets von namhaften Herstellern. Dadurch könnte das Gerät einen erheblichen Marktanteil im Android-Bereich erzielen, was für eine zunehmende Fragmentierung des Marktes sorgen soll, so die Erwartung der Apple-Führung.
Hintergrund ist, dass Amazon beim Kindle Fire auf eine stark angepasste Benutzeroberfläche setzt, für die Entwickler ihre eigentlich für das "normale" Android 2.3.x entwickelte Software anpassen müssten. Die App-Anbieter müssten also jeweils eine Variante für das Kindle Fire und das bei anderen Tablets verwendete Standard-Android anbieten.
Apple geht davon aus, dass dies für Verwirrung unter den Kunden sorgen wird, so dass sie eher zum iPad greifen könnten, weil man ihnen ein einheitliches Nutzungserlebnis garantieren kann. Amazon könnte mit dem Kindle Fire eine "dritte Plattform" schaffen, die dem Android-Markt durch zusätzliche Fragmentierung schadet, so die Hoffnung von Cook und Oppenheimer.
WinFuture Preisvergleich: Die beliebtesten Tablets
Das neue 7-Zoll-Tablet soll ab 21. November zum Preis von 199 Dollar verfügbar gemacht werden - deutlich günstiger als die meisten anderen Android-Tablets von namhaften Herstellern. Dadurch könnte das Gerät einen erheblichen Marktanteil im Android-Bereich erzielen, was für eine zunehmende Fragmentierung des Marktes sorgen soll, so die Erwartung der Apple-Führung.
Hintergrund ist, dass Amazon beim Kindle Fire auf eine stark angepasste Benutzeroberfläche setzt, für die Entwickler ihre eigentlich für das "normale" Android 2.3.x entwickelte Software anpassen müssten. Die App-Anbieter müssten also jeweils eine Variante für das Kindle Fire und das bei anderen Tablets verwendete Standard-Android anbieten.
Apple geht davon aus, dass dies für Verwirrung unter den Kunden sorgen wird, so dass sie eher zum iPad greifen könnten, weil man ihnen ein einheitliches Nutzungserlebnis garantieren kann. Amazon könnte mit dem Kindle Fire eine "dritte Plattform" schaffen, die dem Android-Markt durch zusätzliche Fragmentierung schadet, so die Hoffnung von Cook und Oppenheimer.
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