Smartphone-Spiele überrollen den Handheld-Markt
Dass Games für iPhone, Android und Co. immer populärer werden, ist kein Geheimnis. Wie sehr sie den traditionellen Handheld-Herstellern wie Nintendo oder Sony zusetzen, zeigen aktuelle (und für die Japaner dramatische) US-Zahlen.
Die Umsätze mit Handy-Spielen explodieren, jene von Taschenkonsolen wie Nintendo DS oder Sony PSP brechen dafür ein. Das ist das Fazit, das sich aus den von 'Flurry Analytics' veröffentlichten Zahlen ziehen lässt. Bezeichnender Titel des dazugehörigen Blog-Eintrags des Marktforschungsunternehmens: "Game Over für Nintendo DS und Sony PSP?"
Der gesamte Umsatz-Kuchen aller Plattformen betrug im Jahr 2009 etwa 2,7 Milliarden US-Dollar, 2010 und 2011 berechneten die Marktforscher 2,5 Milliarden bzw. 3,3 Milliarden Dollar (November und Dezember dieses Jahres wurden hochgerechnet).
Dramatische Umsatz-Einbrüche für Nintendo und Sony
Der Umsatz, den iOS- und Android-Geräte mit Spielen generieren, hat sich seit 2009 in etwa verdreifacht: Damals betrug der Marktanteil rund 19 Prozent, heute sind es 58 Prozent. Gleichzeitig haben sich die Umsätze der mobilen Sparten von Nintendo und Sony fast halbiert: 2009 konnte Nintendo 70 Prozent des Gesamtumsatzes für sich verbuchen (Sony: 11 Prozent), 2011 werden es vermutlich nur noch 36 Prozent (Sony: 6 Prozent) sein.
Konkret bedeutet das, dass iOS und Android sich von einem Umsatz von 500 Millionen Dollar (2009) über 800 Millionen Dollar (2010) auf vermutlich 1,9 Milliarden (2011) "hochgearbeitet" haben. Im Gegensatz dazu sanken die Umsätze der japanischen Videospiel-Größen von 2,2 Milliarden US-Dollar über 1,6 Milliarden auf 1,4 Milliarden Dollar.
Die Marktexperten erklären sich diese Zahlen vor allem mit dem Erfolg des so genannten Freemium-Modells: iPhone und Android-Geräte bieten Spiele vielfach gratis oder sehr günstig an, wer mehr haben will, bucht Häppchen-weise Inhalte dazu. Laut Flurry habe diese Modell das Geschäft revolutioniert, während das klassische - also der Kauf einer mobilen Konsole plus entsprechender Datenträger - immer unpopulärer wird.
Dass diese Zahlen tatsächlich den Markt wiederspiegeln, zeigen die dramatischen Bilanzen, die Nintendo vor kurzem veröffentlichen musste. Auch die jüngste heiße Diskussion um eine Umfrage, wonach Steve Jobs die bedeutendste Figur im Videospiel-Business gewesen sein soll, dürfte angesichts dieser Marktentwicklung neu angefacht werden.
Der gesamte Umsatz-Kuchen aller Plattformen betrug im Jahr 2009 etwa 2,7 Milliarden US-Dollar, 2010 und 2011 berechneten die Marktforscher 2,5 Milliarden bzw. 3,3 Milliarden Dollar (November und Dezember dieses Jahres wurden hochgerechnet).
Dramatische Umsatz-Einbrüche für Nintendo und Sony
Der Umsatz, den iOS- und Android-Geräte mit Spielen generieren, hat sich seit 2009 in etwa verdreifacht: Damals betrug der Marktanteil rund 19 Prozent, heute sind es 58 Prozent. Gleichzeitig haben sich die Umsätze der mobilen Sparten von Nintendo und Sony fast halbiert: 2009 konnte Nintendo 70 Prozent des Gesamtumsatzes für sich verbuchen (Sony: 11 Prozent), 2011 werden es vermutlich nur noch 36 Prozent (Sony: 6 Prozent) sein.
Konkret bedeutet das, dass iOS und Android sich von einem Umsatz von 500 Millionen Dollar (2009) über 800 Millionen Dollar (2010) auf vermutlich 1,9 Milliarden (2011) "hochgearbeitet" haben. Im Gegensatz dazu sanken die Umsätze der japanischen Videospiel-Größen von 2,2 Milliarden US-Dollar über 1,6 Milliarden auf 1,4 Milliarden Dollar.
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