Chrome könnte Firefox noch dieses Jahr überholen
Chrome, der Browser des Suchmaschinenkonzerns Google, wird sich hinsichtlich der Marktanteile voraussichtlich noch in diesem Jahr auf dem zweiten Platz hinter Microsofts Internet Explorer einnisten. Eine entsprechende Prognose gab das irische Monitoring-Unternehmen StatCounter unter Bezugnahme auf seine eigenen Messungen vor.
Die Firma ermittelt Nutzungsstatistiken für eine große Bandbreite an Webseiten und nutzt die dabei gewonnenen Informationen auch, um aus ihnen ein Gesamtbild der Web-Nutzung abzuleiten. Microsofts Internet Explorer kommt dabei aktuell auf einen Marktanteil von 41,7 Prozent.
Auf dem zweiten Platz steht mit 26,8 Prozent der Open Source-Browser Firefox. Chrome folgt bereits dicht dahinter mit 23,6 Prozent. Das Wachstum der Chrome-Marktanteile ist dabei beachtlich. Im Verlauf dieses Jahres konnte der Google-Browser acht Prozentpunkte zulegen, was bedeutet, dass er seine Nutzerzahlen um etwa 50 Prozent steigern konnte.
Nach den Statistiken von StatCounter sank der Marktanteil von Firefox hingegen um vier Prozentpunkte, ebenso erging es dem Internet Explorer. Chrome dürfte also im Wesentlichen auf Kosten dieser beiden Browser zugelegt haben.
Sollte sich nichts Grundlegendes ändern, werden Chrome und Firefox dann wohl im November nahezu gleichauf liegen - wobei der Open Source-Browser noch knapp die Nase vorn hat. Im Dezember könnten die beiden Produkte ihre Positionen dann tauschen - allerdings nur auf die StatCounter-Statistiken bezogen.
Andere Monitoring-Unternehmen kommen teils zu anderen Ergebnissen. In den Daten von Net Application ist der Unterschied der Marktanteile beider Browser aktuell noch deutlich größer: Firefox kommt hier auf 22,6 Prozent, Chrome auf 15,5 Prozent. Die Unterschiede rühren daher, dass die einzelnen Firmen mit ihren Messungen nie das gesamte Web abdecken, sondern nur einen Teil der Webseiten. Allerdings geht auch in den Statistiken von Net Application der Trend dahin, dass Chrome auf Kosten von Firefox und Internet Explorer Marktanteile gewinnt.
Auf dem zweiten Platz steht mit 26,8 Prozent der Open Source-Browser Firefox. Chrome folgt bereits dicht dahinter mit 23,6 Prozent. Das Wachstum der Chrome-Marktanteile ist dabei beachtlich. Im Verlauf dieses Jahres konnte der Google-Browser acht Prozentpunkte zulegen, was bedeutet, dass er seine Nutzerzahlen um etwa 50 Prozent steigern konnte.
Nach den Statistiken von StatCounter sank der Marktanteil von Firefox hingegen um vier Prozentpunkte, ebenso erging es dem Internet Explorer. Chrome dürfte also im Wesentlichen auf Kosten dieser beiden Browser zugelegt haben.
Sollte sich nichts Grundlegendes ändern, werden Chrome und Firefox dann wohl im November nahezu gleichauf liegen - wobei der Open Source-Browser noch knapp die Nase vorn hat. Im Dezember könnten die beiden Produkte ihre Positionen dann tauschen - allerdings nur auf die StatCounter-Statistiken bezogen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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