Bing-Manager: Traditionelle Suche hat ausgedient
Er kritisiert, dass Google nicht auf die wechselnden Bedürfnisse der Anwender reagiert hat, indem sie weiterhin auf ihr ursprüngliches Modell setzen, dass auf einer rein algorithmischen Beurteilung von Websites basiert. Grundsätzlich analysiert Google, wie viele Links auf eine bestimmte Internetseite führen - je mehr Links, desto relevanter ist sie. "Als Google gestartet ist, wollten sie die Informationen dieser Welt organisieren - das ist und war ihr Mantra", sagte Weitz.
Der Bing-Manager erklärte, dass Googles Modell zur damaligen Zeit sehr brillant war. Damals bestand das Web größtenteils aus Dokumenten und deren Verlinkungen untereinander. Google hatte erkannt, dass die Links, die zu einem Dokument führen, mindestens genauso wichtig sind wie der eigentliche Inhalt. Allerdings hat sich das Web in den letzten zehn Jahren stark verändert, so dass die Herangehensweise von Google nicht mehr die beste ist, so Weitz. Die Menschen machen viele neue Dinge im Web, die damals noch nicht möglich waren. Zudem ist die Menge an Informationen, die online verfügbar ist, deutlich gewachsen.
"Die Suche selbst hat sich in den letzten 12 Jahren nicht grundlegend verändert", sagte Weitz. "Die traditionelle Suche funktioniert nicht mehr." Das Betrachten des Texts und der Links reicht seiner Meinung nach nicht mehr aus. Derzeit kommt Google in den USA auf einen Marktanteil von etwa 65 Prozent, während Bing von 14 Prozent der Internetnutzer verwendet wird. Weitz wundert es nicht, dass die Regulierungsbehörden ein Auge auf den Marktführer geworfen haben. Er hält es für natürlich, dass diese Situation eintritt, wenn ein Unternehmen einen Marktanteil hat, der mehr als zwei Drittel umfasst.
Um die Beurteilungen der Nutzer stärker bei der Suche zu berücksichtigen, hat Google kürzlich den Dienst Google +1 gestartet. Durch Betätigen des entsprechenden Buttons an einem Treffer, kann man ausdrücken, dass es sich um ein hilfreiches oder anderweitig gutes Resultat handelt. Der Bing-Director Weitz hält davon nicht sehr viel. "Ich drücke nur selten aus, dass mir ein Suchergebnis gefällt. Ich mag die Seiten dahinter, aber nicht die Treffer der Suchanfrage. Ich kann mir nicht vorstellen wie es hilfreich sein soll, die Suchergebnisse zu 'liken'."
Siehe auch: Google +1 als Konkurrenz zu Facebook gestartet
Bing hatte in dieser Woche eine eigene Initiative gestartet, um die Suchergebnisse um eine soziale Komponente zu erweitern. In Zusammenarbeit mit Facebook werden die von den eigenen Facebook-Freunden empfohlenen Websites als besonders relevant eingestuft und entsprechend weit oben in der Trefferliste dargestellt. Damit will man dem Ziel näherkommen, das Web als digitale Abbildung der echten Welt zu verstehen.
Siehe auch: Bing: Microsoft integriert Facebook-Likes in Suche
Der Bing-Manager erklärte, dass Googles Modell zur damaligen Zeit sehr brillant war. Damals bestand das Web größtenteils aus Dokumenten und deren Verlinkungen untereinander. Google hatte erkannt, dass die Links, die zu einem Dokument führen, mindestens genauso wichtig sind wie der eigentliche Inhalt. Allerdings hat sich das Web in den letzten zehn Jahren stark verändert, so dass die Herangehensweise von Google nicht mehr die beste ist, so Weitz. Die Menschen machen viele neue Dinge im Web, die damals noch nicht möglich waren. Zudem ist die Menge an Informationen, die online verfügbar ist, deutlich gewachsen.
"Die Suche selbst hat sich in den letzten 12 Jahren nicht grundlegend verändert", sagte Weitz. "Die traditionelle Suche funktioniert nicht mehr." Das Betrachten des Texts und der Links reicht seiner Meinung nach nicht mehr aus. Derzeit kommt Google in den USA auf einen Marktanteil von etwa 65 Prozent, während Bing von 14 Prozent der Internetnutzer verwendet wird. Weitz wundert es nicht, dass die Regulierungsbehörden ein Auge auf den Marktführer geworfen haben. Er hält es für natürlich, dass diese Situation eintritt, wenn ein Unternehmen einen Marktanteil hat, der mehr als zwei Drittel umfasst.
Um die Beurteilungen der Nutzer stärker bei der Suche zu berücksichtigen, hat Google kürzlich den Dienst Google +1 gestartet. Durch Betätigen des entsprechenden Buttons an einem Treffer, kann man ausdrücken, dass es sich um ein hilfreiches oder anderweitig gutes Resultat handelt. Der Bing-Director Weitz hält davon nicht sehr viel. "Ich drücke nur selten aus, dass mir ein Suchergebnis gefällt. Ich mag die Seiten dahinter, aber nicht die Treffer der Suchanfrage. Ich kann mir nicht vorstellen wie es hilfreich sein soll, die Suchergebnisse zu 'liken'."
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Bing hatte in dieser Woche eine eigene Initiative gestartet, um die Suchergebnisse um eine soziale Komponente zu erweitern. In Zusammenarbeit mit Facebook werden die von den eigenen Facebook-Freunden empfohlenen Websites als besonders relevant eingestuft und entsprechend weit oben in der Trefferliste dargestellt. Damit will man dem Ziel näherkommen, das Web als digitale Abbildung der echten Welt zu verstehen.
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