Gericht lässt Julian Assange gegen Kaution frei

Recht, Politik & EU Das Londoner Gericht City of Westminster Magistrate hat den Wikileaks-Sprecher Julian Assange soeben gegen Zahlung einer Kaution und einigen zusätzlichen Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen. Kürzlich wurde die Freilassung noch abgelehnt. Das Gericht begründete dies damit, dass die Fluchtgefahr zu hoch sei - immerhin sei Assange weder britischer Staatsbürger noch verfüge er in dem Land über einen festen Wohnsitz.

Assange wird seit einer Woche auf Grundlage eines internationalen Haftbefehls festgehalten. Dieser wurde von den schwedischen Behörden wegen des Verdachts auf Vergewaltigung ausgestellt. Allerdings gibt es eine Reihe von Hinweisen, dass die Vorwürfe konstruiert sind.

Auch das britische Gericht sieht wohl wenig Substanz hinter den schwedischen Vorwürfen und ließ sich von Assanges Anwalt davon überzeugen, dass niemand wegen solch schwacher Indizien in Untersuchungshaft sitzen sollte.

Assange muss 200.000 Pfund (236.000 Euro) als Sicherheit hinterlegen. Sobald das Geld eingegangen ist, kann er das Gefängnis wohl verlassen. Verschiedene Seiten hatten ihm hier Unterstützung angeboten, darunter auch der US-Filmemacher Michael Moore.
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