Anwalt: Limewire soll 1,5 Billionen Dollar zahlen

Recht, Politik & EU In den USA wurde eine neuen Klage gegen den Anbieter der Filesharing-Software Limewire angestrengt. Diese hat eine Stilllegung der Plattform und ihren wirtschaftlichen Ruin zum Ziel. Der Anwalt Kelly M. Klaus von der Kanzlei Munger, Tolles & Olson vertritt in dem Verfahren eine Reihe von Musikunternehmen. Er fordert von Limewire-Eigner Mark Gorton für diese einen Schadensersatz in Höhe von 1,5 Billionen Dollar und die Einstellung der Filesharing-Plattform.

Die hohe Summe basiert auf der Festsetzung von Schadensersatzforderungen in Höhe von 750 bis 150.000 Dollar für jede einzelne Urheberrechtsverletzung, die über Limewire begangen wurde. Würde das Gericht dem auch nur annähernd zustimmen, bedeutet dies den lebenslangen Ruin für Gorton.

Dem entspricht auch der Antrag des Anwalts, dass der gesamte Besitz des Limewire-Eigners für die Dauer des Verfahrens eingefroren wird. So soll verhindert werden, dass dieser bereits im Vorfeld Kapital zur Seite schafft, um für einen möglichen negativen Ausgang des Prozesses vorzubeugen.
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