US-Flugsicherheit geht derzeit gegen Blogger vor
Steve Frischling und Chris Elliott hatten in ihren Blogs, die sich mit dem Reisen beschäftigen, über eine Dienstanweisung berichtet, mit der die Flugsicherheit nach dem fehlgeschlagenen Anschlagsversuch zu Weihnachten verbessert werden sollte. Das Papier sei nicht dafür gedacht gewesen, an die Öffentlichkeit zu kommen, hieß es von Seiten der Behörde.
Frischling berichtete gegenüber der US-Nachrichtenagentur AP, dass ihn bereits am Dienstagabend zwei Ermittler der TSA aufsuchten. Diese kehrten am gestrigen Morgen zurück und beschlagnahmten seinen Laptop. Sie drohten damit, dafür zu sorgen, dass sein Vertrag mit der KLM Royal Dutch Airlines, für die Frischling Blog-Beiträge schreibt, platzt, sollte er seine Quelle nicht preisgeben.
Seinen Angaben zufolge wisse er aber selbst nicht, wer ihm das Dokument zukommen ließ. Dieses sei ohne weitere Angaben zum Absender in seinem Postfach aufgeschlagen. Elliott berichtete hingegen, dass sich die TSA-Ermittler vorerst damit zufrieden gaben, über seinen Anwalt weiteres zu besprechen. Unklar ist derzeit, ob die Behörde auch gegen weitere Blogger vorgegangen ist, die über das Dokument berichteten.
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Christian Kahle
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