USA: Philadelphia bittet Hobby-Blogger zur Kasse
Einmalig 300 Dollar oder 50 Dollar pro Jahr werden von den Behörden aufgerufen. Betroffen sind Blogger, die mit etwas Werbung auf ihren Seiten versuchen, wenigstens einen Teil der anfallenden Ausgaben für Server-Miete und anderes wieder hereinzuholen.
Diese werden von der Stadtverwaltung als kommerzielle Projekte eingeordnet, die entsprechend Gebühren zu entrichten hätten. Dies gilt auch dann, wenn - wie in verschiedenen Fällen - in den letzten Jahren lediglich ein paar wenige Dollar aus dem Betrieb der Seite angefallen sind.
Aktuell gibt es zwar schon eine Initiative von zwei Stadträten, Betreiber kleiner, engagierter Web-Projekte nicht mit Steuern zu belasten. Erst ab einem Jahresgewinn von 100.000 Dollar sollen Webseiten-Betreiber demnach Gewerbesteuern zahlen müssen. Da aber bereits Forderungsschreiben versand sind, wird eine solche Regelung aber wohl zu spät für die aktuell Betroffenen kommen.
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Christian Kahle
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