Rekordquartal: iPhone macht Apple krisenfest

Wirtschaft & Firmen Der Computer-Hersteller Apple kann sich in der Krise besser behaupten als erwartet. Das ist vor allem auf das Geschäft mit iPhones zurückzuführen. Aber auch der Rechner-Absatz ist vergleichsweise gut. 3,79 Millionen iPhones lieferte das Unternehmen in den vergangenen drei Monaten aus. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Absatz von iPods stieg um 3 Prozent auf 11,01 Millionen. iPhone und iPod Touch fanden damit seit ihrer Markteinführung insgesamt 37 Millionen Käufer.

Die Zahl der verkauften Mac-Rechner fiel um 3 Prozent. Rund 2,2 Millionen Geräte lieferte Apple aus. Der Rückgang war dabei bei Desktops (- 4 Prozent) höher als bei den Notebooks (-2 Prozent). Angesichts des deutlichen Rückgangs im gesamten PC-Markt konnte das Unternehmen seinen Marktanteil damit aber ausbauen.

Finanziell drückten sich die Verkaufszahlen als "bester Umsatz und Gewinn in einem Nichtweihnachtsquartal in der Firmengeschichte" aus, so Finanzchef Peter Oppenheimer. Der Umsatz kletterte um 9 Prozent auf 8,16 Milliarden Dollar, der Gewinn um 15 Prozent auf 1,21 Milliarden Dollar.

Man darf außerdem gespannt sein, ob Apple es in den kommenden Monaten ausnutzt, dass verschiedene Konkurrenten in der Weltwirtschaftskrise ihre Probleme haben. Die Kriegskasse ist zumindest mit Barreserven in Höhe von 29 Milliarden Dollar prall gefüllt.
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