Patentverletzung: Apple muss Millionenstrafe zahlen

Recht, Politik & EU In einem Rechtsstreit zwischen dem US-Hardware-Hersteller OPTi und Apple hat ein US-Gericht am Donnerstag zugunsten von OPTi entschieden und Apple zu einer Schadenersatzzahlung von 19 Millionen US-Dollar verurteilt. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass Apple vorsätzlich ein Patent von OPTi verletzt hat, welches sich mit dem sogenannten "Predictive Snooping" befasst. Dabei handelt es sich um eine Methode, die für einen effizienten Datenaustausch zwischen CPU, Arbeitsspeicher und anderen Komponenten sorgen soll.

Bei Apple selbst ist man sich keiner Schuld bewusst und erklärte lediglich, dass man eine ähnliche Technologie verwende. Darüber hinaus forderte Apple, dass das Patent, welches OPTi bereits im Jahr 2002 zugesprochen wurde, für nichtig erklärt werden sollte, was jedoch nicht geschehen ist.

Erst Anfang April haben wir berichtet, dass Apple von einem taiwanischen Unternehmen wegen einer angeblichen Patentverletzung verklagt wurde. Elan Microelectronics, so der Name des Konzerns, wirft Apple dabei vor, mit den im iPhone verwendeten Touch-Technologien, Patente zu verletzen.
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