Aventho 200: Die neue Mittelklasse von Beyerdynamic im Test
Mit dem Aventho 200 ergänzt Beyerdynamic sein Over-Ear-Portfolio unterhalb des Aventho 300. Zur Ausstattung gehören aktive Geräuschunterdrückung (ANC), Bluetooth 5.4 mit Multipoint, eine Akkulaufzeit von bis zu 60 Stunden sowie eine App für Android und iOS. Ein wechselbarer Akku und austauschbare Ohrpolster setzen zudem ein klares Zeichen in Richtung Nachhaltigkeit. Unsere Kollegen von ValueTech TV haben sich die Kopfhörer angesehen.
Die Verarbeitung überzeugt demnach mit Aluminium-Scharnieren, gut gepolstertem Kopfbügel und angenehmen Ohrpolstern. Geladen wird per USB-C, zudem steht ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für den kabelgebundenen Betrieb bereit. Die Touch-Bedienung ermöglicht Lautstärkeregelung, Titelsteuerung, Anrufannahme sowie den Wechsel zwischen ANC und Transparenzmodus. Schnellladen liefert nach wenigen Minuten bereits mehrere Stunden Wiedergabe. Weniger gelungen ist die empfindliche Hochglanzoberfläche, die Fingerabdrücke schnell sichtbar macht.
Ein Pluspunkt ist die Reparierbarkeit: Ohrpolster lassen sich einfach tauschen, auch der Akku kann ersetzt werden. Das erhöht die Lebensdauer des Kopfhörers deutlich und bleibt in dieser Preisklasse eine Seltenheit.
Bei der Akkulaufzeit liefern die Aventho 200 mit bis zu 60 Stunden ohne und rund 40 Stunden mit ANC gute Werte. Die Trageerkennung spart zusätzlich Energie. Weniger überzeugend fällt jedoch die Geräuschunterdrückung aus. Tiefe Umgebungsgeräusche werden zwar reduziert, die Wirkung bleibt aber hinter dem Aventho 300 und einigen Konkurrenzmodellen zurück. Auch der Transparenzmodus arbeitet eher grob, während die Mikrofone bei Telefonaten eine gute Sprachqualität bieten.
Die Beyerdynamic-App bietet alle wichtigen Funktionen, darunter Akkustand, ANC-Steuerung, Firmware-Updates und umfangreiche Anpassungen der Sprachansagen. Auch die Bluetooth-LED lässt sich deaktivieren. Adaptive ANC-Funktionen oder eine feinere Steuerung des Transparenzmodus fehlen jedoch.
Unterm Strich bieten die Beyerdynamic Aventho 200 eine solide Verarbeitung, lange Akkulaufzeit, gute Sprachqualität und eine für diese Klasse ungewöhnlich hohe Reparierbarkeit. Dem stehen ein nur durchschnittliches ANC, fehlende moderne Bluetooth-Funktionen und ein vergleichsweise hoher Preis gegenüber. Mit einer UVP von 249 Euro liegen sie nur knapp unter dem deutlich stärkeren Aventho 300. Attraktiver werden die Aventho 200 daher vor allem bei einem spürbaren Preisnachlass, bei dem ihre Stärken stärker ins Gewicht fallen.
Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Die Verarbeitung überzeugt demnach mit Aluminium-Scharnieren, gut gepolstertem Kopfbügel und angenehmen Ohrpolstern. Geladen wird per USB-C, zudem steht ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für den kabelgebundenen Betrieb bereit. Die Touch-Bedienung ermöglicht Lautstärkeregelung, Titelsteuerung, Anrufannahme sowie den Wechsel zwischen ANC und Transparenzmodus. Schnellladen liefert nach wenigen Minuten bereits mehrere Stunden Wiedergabe. Weniger gelungen ist die empfindliche Hochglanzoberfläche, die Fingerabdrücke schnell sichtbar macht.
Ein Pluspunkt ist die Reparierbarkeit: Ohrpolster lassen sich einfach tauschen, auch der Akku kann ersetzt werden. Das erhöht die Lebensdauer des Kopfhörers deutlich und bleibt in dieser Preisklasse eine Seltenheit.
Bei der Akkulaufzeit liefern die Aventho 200 mit bis zu 60 Stunden ohne und rund 40 Stunden mit ANC gute Werte. Die Trageerkennung spart zusätzlich Energie. Weniger überzeugend fällt jedoch die Geräuschunterdrückung aus. Tiefe Umgebungsgeräusche werden zwar reduziert, die Wirkung bleibt aber hinter dem Aventho 300 und einigen Konkurrenzmodellen zurück. Auch der Transparenzmodus arbeitet eher grob, während die Mikrofone bei Telefonaten eine gute Sprachqualität bieten.
Die Beyerdynamic-App bietet alle wichtigen Funktionen, darunter Akkustand, ANC-Steuerung, Firmware-Updates und umfangreiche Anpassungen der Sprachansagen. Auch die Bluetooth-LED lässt sich deaktivieren. Adaptive ANC-Funktionen oder eine feinere Steuerung des Transparenzmodus fehlen jedoch.
Bass ist etwas schwach
Bluetooth 5.4 und Multipoint sorgen im Alltag für eine stabile Verbindung. LE Audio, LC3 und Auracast werden allerdings nicht unterstützt. Klanglich überzeugen die Aventho 200 vor allem bei Sprache, Podcasts und Hörbüchern. Bei Musik fehlt dem Tiefbass etwas Druck und Präzision, wodurch der größere Aventho 300 insgesamt souveräner aufspielt.Unterm Strich bieten die Beyerdynamic Aventho 200 eine solide Verarbeitung, lange Akkulaufzeit, gute Sprachqualität und eine für diese Klasse ungewöhnlich hohe Reparierbarkeit. Dem stehen ein nur durchschnittliches ANC, fehlende moderne Bluetooth-Funktionen und ein vergleichsweise hoher Preis gegenüber. Mit einer UVP von 249 Euro liegen sie nur knapp unter dem deutlich stärkeren Aventho 300. Attraktiver werden die Aventho 200 daher vor allem bei einem spürbaren Preisnachlass, bei dem ihre Stärken stärker ins Gewicht fallen.
Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Verwandte Videos
- Sony RX10 V im Test: Eine Kompaktkamera für satte 2500 Euro
- Sony WH-1000XM6: Verbesserter Klassiker mit modernen Extras
- In-Ear Bluetooth-Kopfhörer für unter 50€: Sechs Modelle im Vergleich
- Bowers & Wilkins Px7 S3: Schicke Kopfhörer mit gutem Klang im Test
- Geekom Geekbook M16: 16-Zoll-Notebook mit großem Akku im Test
Verwandte Tags