EU zwingt Meta in die Knie:
ChatGPT läuft wieder im WhatsApp-Chat
Nach einem monatelangen Ausschluss durch den Facebook-Konzern Meta ist der bekannte KI-Chatbot ChatGPT auf WhatsApp zurückgekehrt. Ein striktes Eingreifen der EU-Kommission machte den Weg für europäische Nutzer nun wieder frei.
Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Einführung der konzerneigenen Software Meta AI. Um das eigene Produkt auf dem Markt zu positionieren, schloss Meta konkurrierende Chatbots von der Programmierschnittstelle für Unternehmen aus. Die EU-Wettbewerbshüter sahen darin einen Missbrauch der Marktmacht und leiteten ein Kartellverfahren ein. Bei Zuwiderhandlung drohen dem Konzern Strafen von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.
Um den Dienst zu nutzen, müssen Anwender den Kontakt mit der Telefonnummer +1 800-242-8478 im Adressbuch speichern. Wie der Entwickler OpenAI mitteilt, ist für die grundlegende Verwendung kein separates Benutzerkonto erforderlich. Der Bot beantwortet Textnachrichten, verarbeitet Sprachaufzeichnungen und kann Bilder generieren. Wer ein bestehendes Konto verknüpft, profitiert von höheren Nutzungslimits. Die Bedienung erfolgt dabei genau wie in einem regulären Chat mit menschlichen Kontakten.
Die aktuelle Entscheidung der europäischen Behörden stützt sich auf das Gesetz über digitale Märkte. Das Regelwerk soll einen fairen Wettbewerb in der digitalen Wirtschaft gewährleisten. Meta hat bereits angekündigt, gegen die Anordnung der EU-Kommission rechtlich vorzugehen. Bis zu einer endgültigen gerichtlichen Klärung bleibt die Programmierschnittstelle für Drittanbieter wie OpenAI jedoch weiterhin geöffnet.
Für Nutzer ohne kostenpflichtiges Abonnement gelten zudem tägliche Beschränkungen bei der Anzahl der Anfragen. Bei intensiver Nutzung drosselt das System die Antwortgeschwindigkeit. Die europäische Version des Chatbots verzichtet vorerst auf bestimmte Analysefunktionen, um den strengeren Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu entsprechen. Anwender können dem Training der Sprachmodelle mit den eigenen Daten in den Kontoeinstellungen jederzeit widersprechen.
Nutzt ihr KI-Bots lieber direkt im Messenger oder bevorzugt ihr eigenständige Apps? Teilt eure Erfahrungen und Bedenken in den Kommentaren mit uns.
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Siehe auch:
Rückkehr nach EU-Eingriff
Nutzer in der Europäischen Union und dem Europäischen Wirtschaftsraum können ChatGPT ab sofort wieder direkt innerhalb des Messengers WhatsApp verwenden. Der Mutterkonzern Meta hatte fremde KI-Assistenten Anfang des Jahres 2026 von seiner Plattform verbannt. Eine einstweilige Anordnung der EU-Kommission zwingt das Unternehmen nun jedoch dazu, die Schnittstellen wieder für Konkurrenten zu öffnen.Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Einführung der konzerneigenen Software Meta AI. Um das eigene Produkt auf dem Markt zu positionieren, schloss Meta konkurrierende Chatbots von der Programmierschnittstelle für Unternehmen aus. Die EU-Wettbewerbshüter sahen darin einen Missbrauch der Marktmacht und leiteten ein Kartellverfahren ein. Bei Zuwiderhandlung drohen dem Konzern Strafen von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.
Um den Dienst zu nutzen, müssen Anwender den Kontakt mit der Telefonnummer +1 800-242-8478 im Adressbuch speichern. Wie der Entwickler OpenAI mitteilt, ist für die grundlegende Verwendung kein separates Benutzerkonto erforderlich. Der Bot beantwortet Textnachrichten, verarbeitet Sprachaufzeichnungen und kann Bilder generieren. Wer ein bestehendes Konto verknüpft, profitiert von höheren Nutzungslimits. Die Bedienung erfolgt dabei genau wie in einem regulären Chat mit menschlichen Kontakten.
Die aktuelle Entscheidung der europäischen Behörden stützt sich auf das Gesetz über digitale Märkte. Das Regelwerk soll einen fairen Wettbewerb in der digitalen Wirtschaft gewährleisten. Meta hat bereits angekündigt, gegen die Anordnung der EU-Kommission rechtlich vorzugehen. Bis zu einer endgültigen gerichtlichen Klärung bleibt die Programmierschnittstelle für Drittanbieter wie OpenAI jedoch weiterhin geöffnet.
Datenschutz und Sicherheit
Bei der Nutzung sollten Anwender die Datenschutzbestimmungen im Blick behalten. Alle Eingaben werden an die Server des Anbieters übertragen und mit der jeweiligen Telefonnummer verknüpft. Zur Verhinderung von Missbrauch können Mitarbeiter die Chatverläufe temporär überprüfen. Sensible Daten wie Passwörter oder Gesundheitsinformationen sollten daher nicht über den Messenger geteilt werden. Das Löschen von Chatverläufen innerhalb der App entfernt die Daten nicht automatisch von den externen Servern.Für Nutzer ohne kostenpflichtiges Abonnement gelten zudem tägliche Beschränkungen bei der Anzahl der Anfragen. Bei intensiver Nutzung drosselt das System die Antwortgeschwindigkeit. Die europäische Version des Chatbots verzichtet vorerst auf bestimmte Analysefunktionen, um den strengeren Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu entsprechen. Anwender können dem Training der Sprachmodelle mit den eigenen Daten in den Kontoeinstellungen jederzeit widersprechen.
Nutzt ihr KI-Bots lieber direkt im Messenger oder bevorzugt ihr eigenständige Apps? Teilt eure Erfahrungen und Bedenken in den Kommentaren mit uns.
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Zusammenfassung
- EU-Nutzer können ChatGPT ab sofort wieder direkt via WhatsApp nutzen
- Eine einstweilige Verfügung der EU zwingt Meta zur Schnittstellenöffnung
- Meta sperrte zuvor Konkurrenten aus, um die eigene KI-Software zu pushen
- Die Nutzung erfolgt ohne Account über eine spezielle Telefonnummer
- Der US-Konzern Meta kündigte bereits rechtliche Schritte gegen die EU an
- Bei der Verwendung des Bots sollten Datenschutzaspekte beachtet werden
Siehe auch:
- OpenAI zieht den Stecker: Aus für KI-Webbrowser ChatGPT Atlas
- ChatGPT-Entwickler OpenAI bietet Trump-Regierung 5%-Beteiligung an
- ChatGPT-Macher steckt tief in roten Zahlen: OpenAI verbrennt Milliarden
- Der KI-Preiskrieg beginnt: ChatGPT wird wohl bald deutlich günstiger
- "Chat ist tot": OpenAI plant massiven Umbau der ChatGPT-Dienste
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