GitHub, KFC und Domino's Pizza trollen Sony wegen Spiele-Disc-Endes

Die Plattform GitHub reagiert auf das Ende physischer PlayStation-Spiele mit einer besonderen Aktion. Das Unternehmen brennt Nutzern den eigenen Code auf klassische CD-ROMs. Auch Fast-Food-Ketten spotten in Social-Media-Beiträgen.
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GitHub brennt Code auf CD-ROM

Die Entwickler-Plattform GitHub reagiert auf das angekündigte Ende physischer PlayStation-Spiele mit einer ungewöhnlichen Aktion. Das zu Microsoft gehörende Unternehmen bietet Nutzern weltweit an, ihre öffentlichen Repositories auf eine klassische CD-ROM zu brennen und per Post zu verschicken. Damit greift der Dienst die Debatte um den Erhalt physischer Medien auf, die durch Sonys Entscheidung für eine rein digitale Zukunft ab 2028 ausgelöst wurde.

Die Aktion läuft vom 2. bis zum 6. Juli 2026 und ist limitiert, schreibt Windows Latest. Lediglich die ersten 1000 berechtigten Einsendungen über ein offizielles Formular erhalten den Datenträger. Während viele Entwickler die nostalgische Idee feiern, gibt es auch Kritik. Einige Nutzer bemängeln die jüngsten Server-Ausfälle bei GitHub und sehen die Aktion als reinen PR-Gag, der von technischen Problemen ablenken soll.

Fast-Food-Ketten spotten

Neben der Tech-Branche nutzen auch branchenfremde Unternehmen die Situation für humorvolle Seitenhiebe. Wie das Magazin IGN berichtet, kündigte die spanische Niederlassung von KFC auf Kurznachrichtendiensten an, ab sofort keine physischen Produkte mehr anzubieten. Stattdessen gebe es Hähnchen nur noch als digitale PNG-Dateien über die eigene App, während passende Saucen später als kostenpflichtige Erweiterungen folgen sollen.

Auch Domino's Pizza in Großbritannien schloss sich dem Spott an. Das Unternehmen kommentierte, dass digitale Pizzen genauso viel Sinn ergeben würden wie rein digitale Konsolen.

Die Schattenseite der Cloud

Hinter den Scherzen verbirgt sich ein ernstes Thema. So steigen die Kosten für Cloud-Speicher rasant an, große Technologiekonzerne investieren in diesem Jahr schätzungsweise 700 Milliarden Dollar (etwa 615 Milliarden Euro) in neue Infrastruktur. Gleichzeitig verlieren Konsumenten durch rein digitale Käufe zunehmend die Kontrolle über ihre erworbenen Inhalte.

Ein Vorteil digitaler Bibliotheken ist hingegen der sofortige weltweite Zugriff, und das ganz ohne Platzbedarf. Dem steht der Nachteil gegenüber, dass Anbieter Inhalte jederzeit löschen können. So entfernte Sony kürzlich Hunderte gekaufte Filme aus den Konten seiner Nutzer, da Lizenzrechte abgelaufen waren.

Was haltet ihr von der Entwicklung hin zu rein digitalen Inhalten? Bevorzugt ihr physische Datenträger oder überwiegen für euch die Vorteile der Cloud? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • GitHub verteilt nostalgische CD-ROMs für öffentlichen Code als PR-Aktion
  • Die limitierte Aktion ist eine Reaktion auf Sonys Ende physischer Spiele
  • Kritiker sehen in dem Angebot nur einen Ablenkungsversuch von Serverfehlern
  • Verschiedene Fast-Food-Ketten nutzen den digitalen Trend für satirischen Spott
  • Digitale Inhalte bergen Risiken wie Lizenzverlust und mangelnde Kontrolle Nutzer
  • Die Debatte um physische Medien versus Cloud-Speicher wächst stetig weiter

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