PlayStation: Sony verzeichnet mieseste Konsolenverkäufe seit 26 Jahren
Sony und Microsoft verzeichnen aktuell einen dramatischen Rückgang bei den Konsolenverkäufen. Die Nachfrage nach der PlayStation ist sogar auf einem historischen Tiefpunkt angelangt. Nur die Switch 2 von Nintendo trotzt dem negativen Trend.
Sony verzeichnete bei der PlayStation 5 einen wahren Absturz beim Absatz von 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das markiert den niedrigsten Hardware-Verkauf für das japanische Unternehmen im Monat Mai seit über einem Vierteljahrhundert. Auch die Verkäufe der Microsoft-Konsolen Xbox Series X und Series S fielen um zwölf Prozent ab.
Trotz der schwachen Zahlen bei Sony und Microsoft stiegen die Gesamteinnahmen der Hersteller für Gaming-Hardware auf dem US-Markt um 38 Prozent auf 249 Millionen Dollar (etwa 219 Millionen Euro). Das erklärt sich vor allem durch den Erfolg des einzig übrigen Konkurrenten. So verkauft sich die Switch 2 weiterhin hervorragend und erweist sich als immun gegenüber dem Markttrend. Die hybride Konsole von Nintendo fängt den Einbruch der Wettbewerber auf.
Historisch gesehen subventionierten Hersteller ihre Geräte oft, um die Verluste später über den Verkauf von Software auszugleichen. Microsoft kündigte dennoch bereits weitere Preiserhöhungen für August an. Die Xbox Series X hat seit ihrer Markteinführung im Vergleich zur PlayStation 5 ohnehin Mühe, eine breite Basis an Nutzern aufzubauen. Für das Unternehmen aus Redmond bedeutet der aktuelle Trend eine zusätzliche strategische Hürde im andauernden Wettbewerb.
Die nächsten Monate werden zeigen, ob vor allem Sony wieder zurück in die Spur findet und der Mai 2026 ein Ausreißer bei den Japanern bleibt. Schon jetzt gehen einige Marktbeobachter davon aus, dass spätestens der Start von GTA 6 wieder dazu führt, dass etliche neue Konsolen verkauft werden.
Sind die aktuellen Konsolenpreise für euch noch gerechtfertigt oder könnt ihr die großen Rückgänge bei den Verkäufen nachvollziehen? Teilt eure Gedanken und diskutiert mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Absturz der Zahlen
Im Mai 2026 erlebten die großen Konsolenhersteller einen historisch schwachen Monat. Zunächst belegten Zahlen aus dem Vereinigten Königreich, dass sich nach einer deutlichen Preiserhöhung im April die PlayStation alles andere als gut verkaufte. Jetzt folgen die Daten aus den USA, die ebenfalls übel aussehen.Sony verzeichnete bei der PlayStation 5 einen wahren Absturz beim Absatz von 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das markiert den niedrigsten Hardware-Verkauf für das japanische Unternehmen im Monat Mai seit über einem Vierteljahrhundert. Auch die Verkäufe der Microsoft-Konsolen Xbox Series X und Series S fielen um zwölf Prozent ab.
Trotz der schwachen Zahlen bei Sony und Microsoft stiegen die Gesamteinnahmen der Hersteller für Gaming-Hardware auf dem US-Markt um 38 Prozent auf 249 Millionen Dollar (etwa 219 Millionen Euro). Das erklärt sich vor allem durch den Erfolg des einzig übrigen Konkurrenten. So verkauft sich die Switch 2 weiterhin hervorragend und erweist sich als immun gegenüber dem Markttrend. Die hybride Konsole von Nintendo fängt den Einbruch der Wettbewerber auf.
Preiserhöhungen als Hauptursache
Wie das Marktforschungsunternehmen Circana (via Matt Piscatella auf Bluesky) berichtet, sind die bereits genannten Preissteigerungen wohl der Hauptgrund für die Kaufzurückhaltung der Spieler. Der durchschnittliche Endkundenpreis für eine Konsole sei im Mai auf rund 501 Dollar (etwa 441 Euro) geklettert. Das entspricht einem Anstieg von 14 Prozent. Bei der PlayStation 5 stieg der Preis laut den Daten sogar um 33 Prozent auf fast 672 Dollar (etwa 591 Euro).| Konsole | Verkäufe | Einnahmen | Preis |
|---|---|---|---|
| PlayStation 5 | -58 % | -43 % | +33 % |
| Xbox Series X|S | -12 % | +7 % | +22 % |
Historisch gesehen subventionierten Hersteller ihre Geräte oft, um die Verluste später über den Verkauf von Software auszugleichen. Microsoft kündigte dennoch bereits weitere Preiserhöhungen für August an. Die Xbox Series X hat seit ihrer Markteinführung im Vergleich zur PlayStation 5 ohnehin Mühe, eine breite Basis an Nutzern aufzubauen. Für das Unternehmen aus Redmond bedeutet der aktuelle Trend eine zusätzliche strategische Hürde im andauernden Wettbewerb.
Software-Verkäufe bleiben stabil
Obwohl die Hardware schwächelt, bot der Monat offenbar dennoch genügend Anreize für Spieler, um Geld auszugeben. Neue Titel wie 007 First Light, Forza Horizon 6 und Lego Batman: Legacy of the Dark Knight feierten ihre Veröffentlichung. Die Erlöse reichten jedoch nicht aus, um den Schock bei den Geräten auszugleichen. Die Schmerzgrenze vieler Verbraucher ist offenbar überschritten, sodass sie den Kauf eines neuen Systems verschieben. Zudem dürften viele noch kurz vor den Preisanpassungen zugeschlagen haben.Die nächsten Monate werden zeigen, ob vor allem Sony wieder zurück in die Spur findet und der Mai 2026 ein Ausreißer bei den Japanern bleibt. Schon jetzt gehen einige Marktbeobachter davon aus, dass spätestens der Start von GTA 6 wieder dazu führt, dass etliche neue Konsolen verkauft werden.
Sind die aktuellen Konsolenpreise für euch noch gerechtfertigt oder könnt ihr die großen Rückgänge bei den Verkäufen nachvollziehen? Teilt eure Gedanken und diskutiert mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Der Konsolenmarkt erlebte im Mai 2026 historisch schwache Verkaufszahlen
- Sonys PlayStation 5 verzeichnet einen dramatischen Absturz bei den Absätzen
- Die Nachfrage sinkt wohl aufgrund kürzlicher Preiserhöhungen deutlich
- Microsoft hat bereits weitere Preiserhöhungen für die Xbox angekündigt
- Nintendo ist mit der Switch 2 weiterhin immun gegen den negativen Trend
- Branchenexperten setzen auf den Release von GTA 6 als wichtigen Impulsgeber
Siehe auch:
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