Wohnzimmer-PC: Valve bestätigt Sommer-Release der Steam Machine
Valve bringt im Sommer 2026 die Steam Machine und das VR-Headset Steam Frame in den Handel. Der kommende Wohnzimmer-PC liefert die sechsfache Leistung des Steam Deck. Parallel passt der Hersteller das Verified-Programm an die neue Hardware an.
Die Steam Machine ist als PC für das Wohnzimmer konzipiert. Sie nutzt einen angepassten AMD-Prozessor mit Zen-4-Architektur sowie eine RDNA-3-Grafikeinheit mit 28 Rechenkernen. Das System bietet etwa die sechsfache Leistung des Handhelds Steam Deck. Dabei gibt es Hinweise auf Speichervarianten mit 512 Gigabyte und zwei Terabyte. Der Steam Frame hingegen ist ein autarkes VR-Headset für lokales Spielen und PC-Streaming.
Sollte ein Titel wegen begrenzter Hardware-Ressourcen auf dem Steam Deck durchgefallen sein, testen die Prüfer das Spiel für die Steam Machine erneut. Durch die höhere Rechenleistung könnten viele anspruchsvolle Spiele nun eine offizielle Freigabe erhalten. Für das VR-Headset Steam Frame gelten ähnliche Kriterien. Hier werden reine Virtual-Reality-Titel und herkömmliche Spiele im Standalone-Modus bewertet.
Valve hat in der Vergangenheit bereits Erfahrung mit Wohnzimmer-PCs gesammelt. Vor über zehn Jahren startete der erste Versuch mit ähnlichen Geräten, die jedoch aufgrund eines unreifen Betriebssystems und mangelnder Spielunterstützung scheiterten. Seit der Veröffentlichung des Kompatibilitätstools Proton hat sich das jedoch stark verändert. Fast alle Windows-Spiele laufen inzwischen auf Linux-basierten Systemen, was den Neustart der Hardware begünstigt.
Die neuen Geräte versprechen viel Leistung, könnten aber teuer werden. Plant ihr einen Kauf oder reicht euch das bisherige Setup? Schreibt es in die Kommentare!
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Siehe auch:
Release im Sommer 2026 bestätigt
Valve bringt seine lang erwarteten Geräte Steam Machine und Steam Frame im Sommer 2026 auf den Markt. Nach anfänglichen Verzögerungen, verursacht durch weltweite Engpässe bei Speicherbausteinen, steht der grobe Veröffentlichungszeitraum nun fest. Das Unternehmen erweitert gleichzeitig das bestehende Zertifizierungssystem für PC-Spiele, um Nutzern einen reibungslosen Start zu ermöglichen.Die Steam Machine ist als PC für das Wohnzimmer konzipiert. Sie nutzt einen angepassten AMD-Prozessor mit Zen-4-Architektur sowie eine RDNA-3-Grafikeinheit mit 28 Rechenkernen. Das System bietet etwa die sechsfache Leistung des Handhelds Steam Deck. Dabei gibt es Hinweise auf Speichervarianten mit 512 Gigabyte und zwei Terabyte. Der Steam Frame hingegen ist ein autarkes VR-Headset für lokales Spielen und PC-Streaming.
Steam Machine und Co.: Valve stellt seine Hardware in einem Video vor
"Verifiziert für"-Programm wird ausgeweitet
Wie Valve in einem aktuellen Blogbeitrag mitteilt, wird das hauseigene Verified-Programm auf die kommenden Geräte ausgeweitet. Spiele erhalten das grüne Häkchen, wenn sie ohne zusätzliche Konfiguration fehlerfrei laufen. Entwickler prüfen dabei die Lesbarkeit von Texten und die Controller-Belegung auf dem Betriebssystem SteamOS.Sollte ein Titel wegen begrenzter Hardware-Ressourcen auf dem Steam Deck durchgefallen sein, testen die Prüfer das Spiel für die Steam Machine erneut. Durch die höhere Rechenleistung könnten viele anspruchsvolle Spiele nun eine offizielle Freigabe erhalten. Für das VR-Headset Steam Frame gelten ähnliche Kriterien. Hier werden reine Virtual-Reality-Titel und herkömmliche Spiele im Standalone-Modus bewertet.
Ungewissheit bei den Preisen
Bislang gibt es keine offiziellen Angaben zu den Verkaufspreisen. Experten vermuten, dass die Steam Machine aufgrund der anhaltenden Bauteilknappheit über 1000 Euro kosten könnte. Zur Einordnung: Der Hersteller hatte den Preis für das Steam Deck kürzlich um bis zu 300 US-Dollar (etwa 258 Euro) angehoben. Der im Mai erschienene Steam Controller wechselt für rund 85 Euro den Besitzer.Valve hat in der Vergangenheit bereits Erfahrung mit Wohnzimmer-PCs gesammelt. Vor über zehn Jahren startete der erste Versuch mit ähnlichen Geräten, die jedoch aufgrund eines unreifen Betriebssystems und mangelnder Spielunterstützung scheiterten. Seit der Veröffentlichung des Kompatibilitätstools Proton hat sich das jedoch stark verändert. Fast alle Windows-Spiele laufen inzwischen auf Linux-basierten Systemen, was den Neustart der Hardware begünstigt.
Die neuen Geräte versprechen viel Leistung, könnten aber teuer werden. Plant ihr einen Kauf oder reicht euch das bisherige Setup? Schreibt es in die Kommentare!
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Zusammenfassung
- Valve veröffentlicht im Sommer 2026 die Steam Machine und den Steam Frame
- Die neue Steam Machine nutzt AMD-Technik mit sechsfacher Deck-Performance
- Mit dem Steam Frame erscheint ein autarkes VR-Headset für lokales Spielen
- Das hauseigene Verified-Programm wird nun auf die neue Hardware ausgeweitet
- Experten erwarten für die Steam Machine Verkaufspreise von über 1000 Euro
- Dank Proton laufen nun fast alle Windows-Spiele auf dem Linux-System
Siehe auch:
- Steam Deck wieder verfügbar - mit gigantischer Preiserhöhung
- Steam Controller: Valve vom Ansturm überrascht, Scalper jubeln
- Linux-Gaming auf Steam: Nutzerzahl binnen eines Jahres verdoppelt
- Valve bestätigt: Steam Deck 2 braucht Chips, die es noch nicht gibt
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