Steam Frame: Kabelloses VR-Headset für PC-Gaming und Standalone
Valve hat gestern Abend nicht nur einen neuen kompakten Gaming-PC und einen verbesserten Steam Controller, sondern auch ein neues VR-Headset vorgestellt: Die Steam Frame kann kabellos mit einem PC verbunden werden, aber auch Inhalte ohne zusätzliche Hardware wiedergeben.
Spiele werden dabei kabellos über einen 6-GHz-Funkadapter übertragen, der eine dedizierte Verbindung zwischen dem VR-Headset und dem Streaming-Gerät herstellt. Um bei der kabellosen Übertragung von Bild, Ton und Nutzereingaben Bandbreitenprobleme zu vermeiden, führt Valve eine "Foveated Streaming" genannte Technik ein. Bei dieser sollen die Bildbereiche, die der Nutzer gerade mit seinen Augen fokussiert, schärfer dargestellt werden als der Rest. Valve verspricht hier eine bis zu zehnfache Verbesserung der Bildqualität.
Die Steam Frame ...
... ermöglicht VR-Gaming ...
... mit und ohne PC
Das noch beim Vorgänger genutzte Lighthouse-System zur Ortung der Controller und auch des Headsets selbst ist bei der Steam Frame Geschichte: Dieses wird durch vier nach vorn ausgerichtete (monochrome) Kameras ersetzt. Dank zusätzlicher Infrarot-Beleuchtung soll dies sogar bei absoluter Dunkelheit zuverlässig funktionieren.
Mit insgesamt 440 Gramm ist die Steam Frame vergleichsweise leicht, wobei das vordere Hauptmodul 185 Gramm wiegt. Das restliche Gewicht kommt durch den Akku zustande, der am Hinterkopf des Nutzers platziert ist. Zum Vergleich: Die Meta Quest 3 wiegt 510 Gramm, die Valve Index sogar 809 Gramm. Durch einen modularen Aufbau können Nutzer das Hauptmodul problemlos abnehmen und so beispielsweise andere Kopfhalterungen nutzen.
Kabelloses PC-VR-Headset
Mit der Steam Frame verfolgt Valve einen neuen Ansatz, der diese deutlich von ihrem Vorgänger, der Valve Index, unterscheidet. Zwar soll auch das neue Headset vorrangig für die VR-Nutzung entwickelte Inhalte anzeigen, Nutzer können allerdings auch direkt auf sämtliche (2D-)Inhalte ihrer Steam-Bibliothek zugreifen.Spiele werden dabei kabellos über einen 6-GHz-Funkadapter übertragen, der eine dedizierte Verbindung zwischen dem VR-Headset und dem Streaming-Gerät herstellt. Um bei der kabellosen Übertragung von Bild, Ton und Nutzereingaben Bandbreitenprobleme zu vermeiden, führt Valve eine "Foveated Streaming" genannte Technik ein. Bei dieser sollen die Bildbereiche, die der Nutzer gerade mit seinen Augen fokussiert, schärfer dargestellt werden als der Rest. Valve verspricht hier eine bis zu zehnfache Verbesserung der Bildqualität.
Die Steam Frame ...
... ermöglicht VR-Gaming ...
... mit und ohne PC
VR-Gaming auch ohne PC
Das Streaming wird allerdings nicht die einzige Möglichkeit sein, Inhalte auf der Steam Frame darzustellen. Diese kann nämlich auch komplett ohne zusätzlichen PC benutzt werden und Spiele direkt auf der internen Hardware ausführen. Hierfür verbaut Valve einen Prozessor der Snapdragon-8-Serie, 16 GB RAM und wahlweise 256 GB oder 1 TB Speicher, der zusätzlich durch eine microSD-Karte erweiterbar ist. Als Betriebssystem kommt wenig überraschend SteamOS zum Einsatz. Nutzer können also nicht nur Spiele, sondern auch andere Programme wie Webbrowser installieren und nutzen.Pancake-Linsen und LCD
Bei der Optik setzt Valve auf sogenannte Pancake-Linsen, die ein Sichtfeld von bis zu 110 Grad ermöglichen sollen. Die Auflösung pro Auge beträgt 2160 × 2160 Pixel, die Bildwiederholrate ist zwischen stromsparenden 72 Hz und flüssigeren 120 Hz einstellbar. Experimentell sind sogar bis zu 144 Hz möglich. Kleiner Wermutstropfen: Es kommen "nur" LCD-Displays und keine OLEDs zum Einsatz.Neue Controller
Neu sind außerdem die Controller, welche nun eher an die Gegenstücke der Meta Quest 3 erinnern. Ein großer Vorteil soll hier allerdings das erweiterte Tastenlayout sein, welches Nutzern ein vollwertiges Gamepad in die Hand gibt - nur eben zweigeteilt. Dadurch soll es möglich sein, sämtliche VR- und Nicht-VR-Spiele zu steuern, ohne dafür das Eingabegerät wechseln zu müssen. Interessantes Detail: Die Batterien sind nicht fest verbaut und können problemlos ausgetauscht werden.Das noch beim Vorgänger genutzte Lighthouse-System zur Ortung der Controller und auch des Headsets selbst ist bei der Steam Frame Geschichte: Dieses wird durch vier nach vorn ausgerichtete (monochrome) Kameras ersetzt. Dank zusätzlicher Infrarot-Beleuchtung soll dies sogar bei absoluter Dunkelheit zuverlässig funktionieren.
Mit insgesamt 440 Gramm ist die Steam Frame vergleichsweise leicht, wobei das vordere Hauptmodul 185 Gramm wiegt. Das restliche Gewicht kommt durch den Akku zustande, der am Hinterkopf des Nutzers platziert ist. Zum Vergleich: Die Meta Quest 3 wiegt 510 Gramm, die Valve Index sogar 809 Gramm. Durch einen modularen Aufbau können Nutzer das Hauptmodul problemlos abnehmen und so beispielsweise andere Kopfhalterungen nutzen.
Start: Anfang 2026
Valve plant, die Steam Frame, so wie auch die andere neue Steam-Hardware, Anfang 2026 auf den Markt zu bringen. Ein Preis wurde bisher nicht kommuniziert, dieser soll aber unter dem des Vorgängers liegen, der seit dem Start als komplettes Set 1079 Euro kostet.Verwandte Videos
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