Große "Steam Machine" im Eigenbau: Satte Leistung fürs gleiche Geld
Valve plant für Ende 2025 eine neue Steam Machine im extrem kompakten Würfelformat von rund 16 Zentimetern Kantenlänge. Erste Hinweise versprechen 4K-Gaming mit 60 FPS, basierend auf einer mobilen AMD-Zen-4-CPU mit sechs Kernen und integrierter Grafik. Zu Speicher, Kühlung und Aufrüstbarkeit fehlen jedoch belastbare Angaben.
Unser Kollege von Zenchillis Hardware Reviews hat auf Grundlage der vorliegenden Informationen versucht, das System einfach selbst nachzubauen. Der Vergleich mit einem selbstgebauten Mini-PC zeigt, was heute mit handelsüblichen Komponenten möglich ist. Als Referenz diente ein Ryzen 5 8400F, flankiert von einer diskreten Nvidia RTX 5050, da mobile GPUs wie eine vermutete RX 7600M im Leistungsbudget begrenzt bleiben. 16 GB DDR5-RAM, ein AM5-Micro-ATX-Mainboard und ein preiswertes 450-Watt-ATX-Netzteil bilden die Basis. Trotz kompakter Bauweise bleibt der DIY-Rechner deutlich größer als das unter 5-Liter-Format der Steam Machine.
Während Valve auf ein speziell angepasstes Kühlsystem mit großem Lüfter und massivem Kühlkörper setzt, nutzt der Nachbau einen kleinen Arctic-Luftkühler und ein perforiertes Aerocool-Gehäuse. Das Betriebssystem bildet einen weiteren Unterschied: SteamOS ist klar auf Wohnzimmernutzung ausgelegt, Windows 11 bietet breitere Kompatibilität ohne Workarounds.
Preislich lag der Nachbau bei rund 724 Euro und damit leicht über den kolportierten 600 bis 700 Euro für Valves neue Box. Die Steam Machine punktet mit Wohnzimmer-Design und hoher Integration, bleibt aber hinsichtlich Aufrüstbarkeit ungewiss. Der DIY-PC bietet dagegen Flexibilität und stärkere Komponenten, benötigt jedoch mehr Platz. Welche Variante überzeugt, hängt letztlich davon ab, ob Nutzer maximale Kompaktheit oder langfristige Upgrade-Optionen bevorzugen.
Zenchillis Hardware Reviews bei YouTube: Mehr von Zenchillis Hardware Reviews
Unser Kollege von Zenchillis Hardware Reviews hat auf Grundlage der vorliegenden Informationen versucht, das System einfach selbst nachzubauen. Der Vergleich mit einem selbstgebauten Mini-PC zeigt, was heute mit handelsüblichen Komponenten möglich ist. Als Referenz diente ein Ryzen 5 8400F, flankiert von einer diskreten Nvidia RTX 5050, da mobile GPUs wie eine vermutete RX 7600M im Leistungsbudget begrenzt bleiben. 16 GB DDR5-RAM, ein AM5-Micro-ATX-Mainboard und ein preiswertes 450-Watt-ATX-Netzteil bilden die Basis. Trotz kompakter Bauweise bleibt der DIY-Rechner deutlich größer als das unter 5-Liter-Format der Steam Machine.
Während Valve auf ein speziell angepasstes Kühlsystem mit großem Lüfter und massivem Kühlkörper setzt, nutzt der Nachbau einen kleinen Arctic-Luftkühler und ein perforiertes Aerocool-Gehäuse. Das Betriebssystem bildet einen weiteren Unterschied: SteamOS ist klar auf Wohnzimmernutzung ausgelegt, Windows 11 bietet breitere Kompatibilität ohne Workarounds.
Beides hat Vorteile
Leistungstests des DIY-Systems zeigen, dass natives 4K-Gaming nur mit Upscaling-Techniken wie DLSS oder Frame Generation in die Nähe von 60 FPS kommt. Full HD dagegen liefert stabile dreistellige Bildraten, auch bei anspruchsvollen Titeln. Beide Systeme wären damit stark vom jeweiligen Spiel und moderner KI-Skalierung abhängig.Preislich lag der Nachbau bei rund 724 Euro und damit leicht über den kolportierten 600 bis 700 Euro für Valves neue Box. Die Steam Machine punktet mit Wohnzimmer-Design und hoher Integration, bleibt aber hinsichtlich Aufrüstbarkeit ungewiss. Der DIY-PC bietet dagegen Flexibilität und stärkere Komponenten, benötigt jedoch mehr Platz. Welche Variante überzeugt, hängt letztlich davon ab, ob Nutzer maximale Kompaktheit oder langfristige Upgrade-Optionen bevorzugen.
Zenchillis Hardware Reviews bei YouTube: Mehr von Zenchillis Hardware Reviews
Verwandte Videos
- Geekom A5 Pro: Neuauflage des Mini-PCs ist nicht umsonst so beliebt
- Alter Gaming-PC: So lässt sich ein i7-8700K per GPU-Upgrade retten
- Einfach mehr Lüfter? - Was im Gaming-PC wirklich wichtig ist
- Geekom Mini IT13: Der erste Mini-PC mit Core i9 Prozessor im Test
- Navimow i210: Neuer Segway-Mähroboter mit LiDAR-Navigation im Test
Verwandte Tags