Die Steam Machine ist da:
Valve enthüllt Preis und Spezifikationen
Valve lüftet das Geheimnis um die Steam Machine. Der neue Wohnzimmer-PC verspricht starke AMD-Hardware und PC-Freiheiten, hat jedoch einen stolzen Preis. Interessenten müssen sich zudem über ein strenges Lotteriesystem bewerben.
In seiner 512-Gigabyte-Version berechnet Valve den Kunden 1039 Euro. Wer einen Steam Controller dazu haben möchte, zahlt 1108 Euro. Für zwei Terabyte Speicher müssen Interessenten noch einmal tiefer in die Tasche greifen und 1359 Euro in die Hand nehmen. Mit Steam Controller sind es dann 1428 Euro. Wie Valve erklärt, verzichtet man bei dem neuen Wohnzimmer-PC bewusst auf eine Quersubventionierung der Hardware.
Titel mit tiefgreifenden Anti-Cheat-Maßnahmen werden jedoch teilweise nicht unterstützt. Hierbei greift die Kompatibilitätsschicht Proton, die Windows-Spiele für das Linux-basierte SteamOS übersetzt.
Die Zuteilung der verfügbaren Einheiten erfolgt anschließend nach dem Zufallsprinzip. Ausgewählte Käufer erhalten ab dem 29. Juni eine Benachrichtigung und haben im Anschluss exakt 72 Stunden Zeit, den Kauf abzuschließen. Wer bei der ersten Ziehung leer ausgeht, landet auf einer Warteliste.
Mit den Erfahrungen aus der Entwicklung des Steam Decks wagt das Unternehmen nun einen neuen Anlauf. Aktuell wird die gesamte Konstruktion intern abgewickelt, um eine reibungslose Verzahnung von Hard- und Software zu garantieren. Als Detail am Rande kündigte Valve zudem an, SteamOS zukünftig für selbstgebaute Computer anzubieten, vorerst aber nur für Systeme mit AMD-Grafikkarten.
Die Steam Machine bietet mit hohem Preis und offenem System viel Diskussionsstoff. Meldet ihr euch für die Lotterie an oder bleibt ihr beim klassischen Gaming-PC bzw. einer Konsole? Teilt eure Meinung mit uns!
Siehe auch:
Die Steam Machine ist da
Valve hat jetzt die finalen Spezifikationen und Preise seiner neuen Steam Machine offiziell enthüllt. Nachdem das Gerät bereits Ende 2025 angekündigt worden war, hatte es immer wieder Gerüchte zum Preis gegeben. Aufgrund der Speicherkrise musste Valve sogar noch einmal neu kalkulieren. Nun steht fest: Der kompakte Spiele-PC sprengt schon in seiner günstigsten Ausführung die 1000-Euro-Grenze.In seiner 512-Gigabyte-Version berechnet Valve den Kunden 1039 Euro. Wer einen Steam Controller dazu haben möchte, zahlt 1108 Euro. Für zwei Terabyte Speicher müssen Interessenten noch einmal tiefer in die Tasche greifen und 1359 Euro in die Hand nehmen. Mit Steam Controller sind es dann 1428 Euro. Wie Valve erklärt, verzichtet man bei dem neuen Wohnzimmer-PC bewusst auf eine Quersubventionierung der Hardware.
Steam Machine und Co.: Valve stellt seine Hardware in einem Video vor
Spezifikationen
Im Inneren der Steam Machine arbeitet ein speziell angefertigter AMD-Prozessor auf Basis der Zen-4-Architektur, gepaart mit einer RDNA-3-Grafikeinheit. Das System liefert laut Angaben des Herstellers ausreichend Leistung für Spiele in 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde. Ein großer Vorteil ist das offene Betriebssystem SteamOS, das die Installation alternativer Plattformen erlaubt.Titel mit tiefgreifenden Anti-Cheat-Maßnahmen werden jedoch teilweise nicht unterstützt. Hierbei greift die Kompatibilitätsschicht Proton, die Windows-Spiele für das Linux-basierte SteamOS übersetzt.
| Spezifikation | 512 GB | 2 TB | |
|---|---|---|---|
| Abmessungen | 156 mm (B) × 152 mm (H) × 162 mm (T) | ||
| Gewicht | 2,6 kg | ||
| Prozessor (CPU) | Semi-Custom-AMD-Zen-4-Prozessor mit 6 Kernen und 12 Threads, bis zu 4,8 GHz, 30 W TDP | ||
| Grafikprozessor (GPU) | Semi-Custom-AMD-RDNA-3-GPU mit 28 Compute Units, 2,45 GHz dauerhaftem Takt, 110 W TDP, 8 GB GDDR6 | ||
| Leistung | Unterstützt 4K-Gaming mit 60 fps und FSR, Raytracing-Unterstützung, etwa sechsmal leistungsfähiger als das Steam Deck | ||
| Arbeitsspeicher | 16 GB DDR5 + 8 GB GDDR6-VRAM (aufrüstbar) | ||
| Speichererweiterung | Unterstützt NVMe-SSDs im Format 2230 und 2280, MicroSD-Kartensteckplatz vorhanden | ||
| Stromversorgung | Internes Netzteil, AC-Eingang mit 110 V / 240 V | ||
| Anschlüsse (I/O) |
DisplayPort 1.4 (bis 4K bei 240 Hz oder 8K bei 60 Hz) mit HDR, FreeSync und Daisy-Chaining; HDMI 2.0 (bis 4K bei 120 Hz) mit HDR und FreeSync sowie CEC; Gigabit-Ethernet; 10 Gbit/s USB 3.2 Gen 2; vier USB-A-Anschlüsse (2× vorn, 2× hinten); dedizierte Bluetooth-Antenne |
||
| Konnektivität |
WLAN: 2×2 Wi-Fi 6E Bluetooth: Bluetooth 5.3 mit dedizierter Antenne Steam Controller: Integrierter 2,4-GHz-Funkadapter |
||
| LED-Beleuchtung | 17 einzeln ansteuerbare RGB-LEDs für Statusanzeigen und individuelle Anpassungen | ||
| Betriebssystem | SteamOS 3 (Arch-basiert) | ||
| Desktop-Umgebung | KDE Plasma | ||
| Weitere Funktionen | Kompatibel mit weiteren Controllern, Zubehör und PC-Peripherie; Einschalten per Steam Controller möglich | ||
| Preis | 1039 € / 1108 € (mit Controller) | 1359 € / 1428 € (mit Controller) | |
Lotteriesystem gegen Botkäufer
Um den massenhaften Weiterverkauf durch Scalper und automatisierte Bots zu unterbinden, nutzt Valve ein striktes Reservierungssystem. Kaufinteressenten können sich bis zum 25. Juni auf der Steam-Machine-Webseite für ihr Wunschmodell registrieren. Voraussetzung dafür ist ein aktives Nutzerkonto, mit dem vor Ende April 2026 bereits mindestens ein Kauf getätigt wurde.Die Zuteilung der verfügbaren Einheiten erfolgt anschließend nach dem Zufallsprinzip. Ausgewählte Käufer erhalten ab dem 29. Juni eine Benachrichtigung und haben im Anschluss exakt 72 Stunden Zeit, den Kauf abzuschließen. Wer bei der ersten Ziehung leer ausgeht, landet auf einer Warteliste.
Ein zweiter Anlauf
Das Konzept einer Steam Machine ist nicht neu. Bereits im Jahr 2015 versuchte Valve, den klassischen Computer ins Wohnzimmer zu bringen. Damals stützte man sich jedoch auf externe Partner. Wegen eines unausgereiften Betriebssystems scheiterte das Projekt frühzeitig.Mit den Erfahrungen aus der Entwicklung des Steam Decks wagt das Unternehmen nun einen neuen Anlauf. Aktuell wird die gesamte Konstruktion intern abgewickelt, um eine reibungslose Verzahnung von Hard- und Software zu garantieren. Als Detail am Rande kündigte Valve zudem an, SteamOS zukünftig für selbstgebaute Computer anzubieten, vorerst aber nur für Systeme mit AMD-Grafikkarten.
Die Steam Machine bietet mit hohem Preis und offenem System viel Diskussionsstoff. Meldet ihr euch für die Lotterie an oder bleibt ihr beim klassischen Gaming-PC bzw. einer Konsole? Teilt eure Meinung mit uns!
Zusammenfassung
- Valve hat die Preise und Spezifikationen der neuen Steam Machine enthüllt
- Der kompakte Gaming-PC kostet je nach Ausstattung zwischen 1039 und 1428 Euro
- Im Inneren arbeitet ein AMD-Prozessor mit RDNA-3-Grafikeinheit
- SteamOS soll 4K-Gaming mit 60 Bildern pro Sekunde ermöglichen
- Ein Lotteriesystem soll den Kauf durch Scalper und Bots verhindern
Siehe auch:
- Valve Steam Controller: Lieferung bei Bestellung heute erst 2027
- Die Steam Machine wird real: Erste Benchmarks aufgetaucht
- Wohnzimmer-PC: Valve bestätigt Sommer-Release der Steam Machine
- Steam Controller: Easter Egg bringt das Valve-Gamepad zum Schreien
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Thema:
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