Zu teuer, zu hohe Nachfrage - Hersteller reagieren mit RAM-Downgrades
DRAM- und NAND-Speicher werden 2026 deutlich teurer, was die Hardware-Branche vor große Herausforderungen stellt. Hersteller müssen Preise erhöhen oder die Leistung ihrer Smartphones und Notebooks drosseln. Jetzt droht ein technischer Rückschritt.
Die höheren Beschaffungskosten könnten sich auf die Preise vieler Endgeräte wie Smartphones und Notebooks auswirken, so die Theorie, doch jetzt gibt es dazu auch einen Leak mit konkreten Zahlen aus den Fertigungskreisen der bekannten Smartphone-Hersteller.
Nach Einschätzung der Marktforscher von TrendForce trifft die Entwicklung aber vor allem das Android-Segment im mittleren und unteren Preissegment. Dort macht der Speicheranteil einen größeren Teil der Materialkosten aus. Um Margen zu sichern, könnten Hersteller bestehende Modelle länger im Programm lassen oder bei neuen Geräten sparen.
Diese neuen Preisstrategien hatten sich schon Ende November angekündigt. Damals hieß es, dass die Preise sich so schnell entwickelt, dass der Handel auf tagesaktuelle Preise umsteigt. Möglich sei zudem, dass Einstiegsmodelle 2026 wieder häufiger nur mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher angeboten werden.
Das könnte jedoch die Leistung beeinträchtigen: Moderne Apps und Betriebssysteme stellen wachsende Anforderungen an die Hardware, etwa durch den verstärkten Einsatz von KI-Funktionen. Weniger Speicher führt in der Regel zu längeren Ladezeiten und eingeschränkten Multitasking-Fähigkeiten.
Wie bewertet ihr diese Prognosen für den Hardware-Markt? Schreibt uns eure Meinung zu den drohenden Preiserhöhungen und möglichen Ausstattungs-Kürzungen gerne in die Kommentare.
Siehe auch:
Preisanstieg bei Speicherchips erwartet
Dass die Preise für Speicherchips Anfang 2026 spürbar steigen, wird schon länger erwartet. Die Branchenanalysten von Trendforce rechnen bereits im ersten Quartal mit deutlichen Aufschlägen bei DRAM- und NAND-Bausteinen.Die höheren Beschaffungskosten könnten sich auf die Preise vieler Endgeräte wie Smartphones und Notebooks auswirken, so die Theorie, doch jetzt gibt es dazu auch einen Leak mit konkreten Zahlen aus den Fertigungskreisen der bekannten Smartphone-Hersteller.
Daher könnte es sein, dass 12-GB-RAM-Produkte in High-End- und Mittelklasse-Geräten stark zurückgehen oder ganz verschwinden. Außerdem wird erwartet, dass 4-GB-RAM-Produkte in Einsteigermodellen stark zunehmen werden.
Android-Geräte besonders betroffen
Im Premiumsegment sind die Spielräume für die Hersteller besonders gering. Da der Arbeitsspeicher in diesen Geräten meist fest verlötet ist, können Hersteller nicht einfach auf günstigere Varianten ausweichen. Auch Apple könnte seine Preisstrategie anpassen. Beobachter halten es für möglich, dass das Unternehmen künftige iPhone-Modelle teurer anbietet oder Preisnachlässe auf ältere Modelle einschränkt.Nach Einschätzung der Marktforscher von TrendForce trifft die Entwicklung aber vor allem das Android-Segment im mittleren und unteren Preissegment. Dort macht der Speicheranteil einen größeren Teil der Materialkosten aus. Um Margen zu sichern, könnten Hersteller bestehende Modelle länger im Programm lassen oder bei neuen Geräten sparen.
Diese neuen Preisstrategien hatten sich schon Ende November angekündigt. Damals hieß es, dass die Preise sich so schnell entwickelt, dass der Handel auf tagesaktuelle Preise umsteigt. Möglich sei zudem, dass Einstiegsmodelle 2026 wieder häufiger nur mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher angeboten werden.
Für Smartphones bedeutet das Laut Leak
- 16-GB-Modelle verschwinden (mit Ausnahme bestimmter Modelle einiger Hersteller)
- Modelle mit 12 GB werden um mehr als 40 % reduziert >> Anpassung >> Modelle mit 6 GB/8 GB RAM werden ausgebaut.
- Modelle mit 8 GB werden um mehr als 50 % reduziert >> Anpassung >> Modelle mit 4 GB/6 GB RAM werden ausgebaut.
Das könnte jedoch die Leistung beeinträchtigen: Moderne Apps und Betriebssysteme stellen wachsende Anforderungen an die Hardware, etwa durch den verstärkten Einsatz von KI-Funktionen. Weniger Speicher führt in der Regel zu längeren Ladezeiten und eingeschränkten Multitasking-Fähigkeiten.
Auswirkungen auf den Notebook-Markt
Im Notebook-Bereich sorgen vorhandene Lagerbestände derzeit noch für stabile Preise. Ab dem zweiten Quartal 2026 werde jedoch auch hier mit Anpassungen gerechnet, heißt es aus der Branche. Besonders günstige Modelle könnten schnell an technische Grenzen stoßen, da aktuelle Betriebssysteme und Prozessoren bestimmte Mindestanforderungen an den Arbeitsspeicher stellen.Wie bewertet ihr diese Prognosen für den Hardware-Markt? Schreibt uns eure Meinung zu den drohenden Preiserhöhungen und möglichen Ausstattungs-Kürzungen gerne in die Kommentare.
Zusammenfassung
- DRAM- und NAND-Speicherpreise steigen 2026 erheblich an
- Hersteller müssen zwischen Preiserhöhungen oder Leistungsreduktion wählen
- Premium-Ultrabooks mit verlötetem LPDDR-Speicher besonders betroffen
- Android-Einsteiger-Smartphones könnten auf 4GB RAM zurückfallen
- Moderner Software mit höheren Anforderungen drohen Leistungseinbußen
- IT-Abteilungen müssen ihre Beschaffungsstrategien für 2026 anpassen
- Lagerbestände bei Notebook-Komponenten federn Preisschock nur kurzzeitig ab
Siehe auch:
- DDR5-RAM: Samsung hebt Speicherpreise um bis zu 60 Prozent an
- Preisexplosion: DDR5-RAM innerhalb eines Jahres doppelt so teuer
- Neuer MRAM-Trick vereint Tempo von DRAM mit Haltbarkeit von Flash
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