Keine Chips von Intel, Nvidia & Co? Trump droht Europa mit Embargo
Wie erwartet verschärft US-Präsident Donald Trump seine Rhetorik gegenüber Europa und anderen Ländern, die ihrerseits gegen US-Technologiekonzerne vorgehen. Trump droht unter anderem damit, den Zugang zu Produkten von US-Firmen einzuschränken - und natürlich mit neuen Zöllen.
Abgaben auf digitale Dienste, Gesetzgebung zu Digitaldiensten und die Regulierung der Digitalmärkte seien allesamt "geschaffen, um 'amerikanischer Technologie' zu schaden oder gegen sie zu diskriminieren", hieß es von Trump. Gemeint sind damit natürlich primär die seit einiger Zeit gültigen neuen Regelungen für Digitale Märkte und Services, wie sie in Europa in Form des "Digital Markets Act" (DMA) und "Digital Services Act" (DSA) eingeführt wurden.
Trump droht EU mit Chip-Embargo (August 2025)
"Amerika und amerikanische Technologiefirmen sind nicht mehr länger das 'Sparschwein' oder der 'Fußabtreter' der Welt", so Trump in seiner üblichen Art weiter. Er werde deshalb nicht nur neue, höhere Strafzölle veranlassen, sondern auch die Ausfuhr von amerikanischer Technologie und modernen Chips von US-Firmen in die betroffenen Länder untersagen, wenn die "schädlichen" Gesetze und Steuern nicht abgeschafft werden sollten.
Theoretisch droht Trump also sogar damit, den Vertrieb von Chips von Herstellern wie AMD, Intel, Qualcomm, Nvidia, Apple und diversen anderen Anbietern einzuschränken, schließlich haben all diese Firmen ihren Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Inwiefern es in dieser Hinsicht bei leeren Drohungen bleibt, bleibt natürlich abzuwarten.
Erst kurz zuvor hieß es von Quellen aus dem Umfeld der US-Regierung, dass Trump und seine Gefolgschaft darüber nachdenken, wegen einer angeblichen "Zensur" von US-Diensten durch hierzulande geltende Gesetze wie DSA und DMA mit Sanktionen gegen einzelne EU-Politiker in Form von Visa-Einschränkungen vorzugehen.
Siehe auch:
Trump & Co ist Regulierung in Europe ein Dorn im Auge
In einem wie üblich krude formulierten Eintrag auf seinem persönlichen sozialen Netzwerk Truth Social erklärte Trump heute Nacht, dass Länder mit weiteren Strafzöllen und Handelsembargos auf bestimmte US-Produkte zu rechnen hätten, wenn sie mutmaßlich unrechtmäßig gegen US-Firmen vorgehen.Abgaben auf digitale Dienste, Gesetzgebung zu Digitaldiensten und die Regulierung der Digitalmärkte seien allesamt "geschaffen, um 'amerikanischer Technologie' zu schaden oder gegen sie zu diskriminieren", hieß es von Trump. Gemeint sind damit natürlich primär die seit einiger Zeit gültigen neuen Regelungen für Digitale Märkte und Services, wie sie in Europa in Form des "Digital Markets Act" (DMA) und "Digital Services Act" (DSA) eingeführt wurden.
Trump droht EU mit Chip-Embargo (August 2025)
USA & US-Firmen als 'Fußabtreter' und 'Sparschwein'
In Großbritannien gibt es außerdem seit einiger Zeit eine auch von US-Firmen abzuführende Steuer auf Einnahmen aus digitalen Diensten. Trump nannte in seinem Droh-Post allerdings keine konkreten Länder oder Regionen, die er mit seinen Äußerungen ins Visier nehmen wollte. Die Formulierung legt allerdings nahe, dass er es auf die EU-Gesetze abgesehen hat."Amerika und amerikanische Technologiefirmen sind nicht mehr länger das 'Sparschwein' oder der 'Fußabtreter' der Welt", so Trump in seiner üblichen Art weiter. Er werde deshalb nicht nur neue, höhere Strafzölle veranlassen, sondern auch die Ausfuhr von amerikanischer Technologie und modernen Chips von US-Firmen in die betroffenen Länder untersagen, wenn die "schädlichen" Gesetze und Steuern nicht abgeschafft werden sollten.
Theoretisch droht Trump also sogar damit, den Vertrieb von Chips von Herstellern wie AMD, Intel, Qualcomm, Nvidia, Apple und diversen anderen Anbietern einzuschränken, schließlich haben all diese Firmen ihren Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Inwiefern es in dieser Hinsicht bei leeren Drohungen bleibt, bleibt natürlich abzuwarten.
Erst kurz zuvor hieß es von Quellen aus dem Umfeld der US-Regierung, dass Trump und seine Gefolgschaft darüber nachdenken, wegen einer angeblichen "Zensur" von US-Diensten durch hierzulande geltende Gesetze wie DSA und DMA mit Sanktionen gegen einzelne EU-Politiker in Form von Visa-Einschränkungen vorzugehen.
Zusammenfassung
- Trump droht mit Embargos gegen Länder, die US-Technologiefirmen regulieren
- Angekündigte Maßnahmen umfassen höhere Strafzölle auf Importe aus Europa
- Digital Markets Act und Digital Services Act der EU im Visier von Trump
- Mögliche Einschränkungen für den Export von US-Chips und Technologien
- Sogar Visa-Beschränkungen für EU-Politiker stehen im Raum
- Kritik an digitalen Steuern und Regulierungen als angebliche Diskriminierung
- Trump bezeichnet US-Firmen nicht mehr als 'Sparschwein' der Welt
Siehe auch:
- Trump-Regierung will wegen 'Zensur' gegen EU-Politiker vorgehen
- Trump-Regierung steigt für fast 9 Milliarden Dollar bei Intel ein
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- South Park verspottet Tim Cooks goldenes Geschenk an Donald Trump
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