South Park verspottet Tim Cooks goldenes Geschenk an Donald Trump
South Park nimmt Tim Cooks goldenes Geschenk an Trump ins Visier: In der neuen Folge "Sickofancy" wird der Apple-CEO als einer der Geschenke-Bringer parodiert, die dem Präsidenten huldigen müssen, um Geschäfte machen zu dürfen.
In der Folge steht zusammen mit anderen Tech-Größen wie Mark Zuckerberg in einer langen Schlange von Geschenke-Bringern vor dem Oval Office. Die Tech-Bosse sind unterwürfige Speichellecker, die nicht nur ihre kostbaren Gaben darbringen, um politische Gunst zu erlangen, sondern Trump sagen müssen, dass er keinen kleinen Penis habe. Laut Variety zeigt die Episode später, wie Trump das goldene Geschenk in einer intimen Szene mit Satan als Sexspielzeug verwenden möchte - eine typisch drastische South Park-Übertreibung.
Die Macher Trey Parker und Matt Stone sind bekannt dafür, ihre Episoden oft innerhalb weniger Tage nach aktuellen Ereignissen zu produzieren. Das ermöglicht es ihnen, zeitnah auf politische Entwicklungen zu reagieren und dabei keine Seite zu verschonen. Wohlgemerkt wurden über die Jahre sowohl Republikaner als auch Demokraten gleichermaßen durch den Kakao gezogen. Aktuell haben allerdings Trump und sein Kabinett ein "Abo" auf South Park, denn in allen drei Folgen standen der US-Präsident und Co. im Mittelpunkt des Spotts.
Das Weiße Haus hatte bereits nach früheren Folgen der 27. Staffel heftig reagiert. Ein Sprecher des Weißen Hauses nannte die Serie "seit über 20 Jahren irrelevant" und warf ihr vor, mit "uninspirierten Ideen" verzweifelt um Aufmerksamkeit zu buhlen. Die Zahlen sprechen jedoch eine andere Sprache: Die zweite Episode der aktuellen Staffel erreichte 6,2 Millionen Zuschauer weltweit in den ersten drei Tagen.
South Park läuft seit 1997 und hat sich als eine der langlebigsten Animationsserien etabliert. Die Serie gewann fünf Emmy Awards und wurde für weitere 18 nominiert.
Was haltet ihr von South Parks Darstellung der Tech-CEOs und ihrer Geschenke an Trump? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
- South Park parodiert Tim Cooks goldenes Geschenk an Trump in neuer Folge
- Tech-CEOs wie Cook und Zuckerberg werden als unterwürfige Bittsteller dargestellt
- Die Folge zeigt ein dystopisches Washington D.C. mit Trump-verzierten Denkmälern
- Cooks reales Geschenk war eine Glasplakette auf 24-Karat-Goldsockel
- Die Serie reagiert schnell auf aktuelle Ereignisse und verschont keine politische Seite
- Das Weiße Haus bezeichnete South Park als seit über 20 Jahren irrelevant
- Die Serie läuft seit 1997 und gewann fünf Emmy Awards
South Park verspottet Cooks goldenes Geschenk
Die Satireserie South Park hat in ihrer neuesten Folge "Sickofancy" kein gutes Haar an Tim Cooks Auftritt im Weißen Haus gelassen. Die Episode parodiert den Apple-CEO, welcher Trump Anfang August eine maßgeschneiderte Glasplakette mit 24-Karat-Goldsockel überreichte, nachdem Apple eine 100-Milliarden-Dollar-Investition in die US-Fertigung angekündigt hatte.In der Folge steht zusammen mit anderen Tech-Größen wie Mark Zuckerberg in einer langen Schlange von Geschenke-Bringern vor dem Oval Office. Die Tech-Bosse sind unterwürfige Speichellecker, die nicht nur ihre kostbaren Gaben darbringen, um politische Gunst zu erlangen, sondern Trump sagen müssen, dass er keinen kleinen Penis habe. Laut Variety zeigt die Episode später, wie Trump das goldene Geschenk in einer intimen Szene mit Satan als Sexspielzeug verwenden möchte - eine typisch drastische South Park-Übertreibung.
Militarisiertes Washington und goldene Geschenke
Die Episode zeigt ein dystopisches Washington D.C., in dem Nationalgardisten patrouillieren und berühmte Denkmäler mittlerweile Trump-Köpfe tragen. Towelie, das sprechende Handtuch der Serie, will den Präsidenten davon überzeugen, Marihuana zu legalisieren. In der realen Vorlage hatte Cook Trump eine Glasplakette mit dem Präsidentensiegel und seiner Unterschrift überreicht, die auf einem 24-Karat-Goldsockel montiert war. Das Geschenk war Teil einer strategischen Offensive, um Apple vor drohenden Zöllen zu schützen. Trump versicherte bei der Zeremonie dann prompt, dass Unternehmen wie Apple, die in den USA produzieren, keine Gebühren zahlen müssten.Die Macher Trey Parker und Matt Stone sind bekannt dafür, ihre Episoden oft innerhalb weniger Tage nach aktuellen Ereignissen zu produzieren. Das ermöglicht es ihnen, zeitnah auf politische Entwicklungen zu reagieren und dabei keine Seite zu verschonen. Wohlgemerkt wurden über die Jahre sowohl Republikaner als auch Demokraten gleichermaßen durch den Kakao gezogen. Aktuell haben allerdings Trump und sein Kabinett ein "Abo" auf South Park, denn in allen drei Folgen standen der US-Präsident und Co. im Mittelpunkt des Spotts.
Das Weiße Haus hatte bereits nach früheren Folgen der 27. Staffel heftig reagiert. Ein Sprecher des Weißen Hauses nannte die Serie "seit über 20 Jahren irrelevant" und warf ihr vor, mit "uninspirierten Ideen" verzweifelt um Aufmerksamkeit zu buhlen. Die Zahlen sprechen jedoch eine andere Sprache: Die zweite Episode der aktuellen Staffel erreichte 6,2 Millionen Zuschauer weltweit in den ersten drei Tagen.
South Park läuft seit 1997 und hat sich als eine der langlebigsten Animationsserien etabliert. Die Serie gewann fünf Emmy Awards und wurde für weitere 18 nominiert.
Was haltet ihr von South Parks Darstellung der Tech-CEOs und ihrer Geschenke an Trump? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Angst vor Trump? Nicht South Park, da steigt Trump mit Satan ins Bett
- Xbox Game Pass: Neue Spiele inkl. CoD, South Park, Starcraft & mehr
- South Park widmet sich Covid-19 in einem einstündigen Special
- South Park macht sich über Disney+ lustig, Baby Yoda darf nicht fehlen
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Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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