Verdächtige Komponenten in chinesischen Solarwechselrichtern
In der Energie-Infrastruktur könnte ein ähnliches Problem herrschen wie im Mobilfunk: Auch hier kommen viele wichtige Komponenten aus China und es steht der Verdacht im Raum, dass sie insgeheim auch für Spionagezwecke ausgestattet sind.
Bei Untersuchungen durch US-Sicherheitsbehörden wurden in mehreren Fällen Kommunikationsmodule entdeckt, die nicht in den offiziellen technischen Unterlagen aufgeführt waren. Darunter befanden sich auch Mobilfunkmodule, die potenziell in der Lage sind, lokale Firewalls zu umgehen und unautorisiert Kontakt zu externen Netzwerken herzustellen.
Experten warnen, dass eine gezielte Fernsteuerung dieser Komponenten zur Abschaltung oder Manipulation von Energieanlagen führen könnte. Dies könne regionale Stromausfälle auslösen oder sogar ganze Netze destabilisieren. "Es gibt eine reale Gefahr, dass über diese Hintertüren physische Schäden an der Energieinfrastruktur entstehen könnten", so ein mit der Untersuchung vertrauter Insider.
Einige Länder wie Litauen und Estland haben bereits gesetzliche Maßnahmen ergriffen, um chinesischen Fernzugriff auf kritische Energieanlagen zu unterbinden. Auch in Großbritannien wird derzeit eine Überprüfung der Rolle chinesischer Technik im Stromnetz durchgeführt.
Während die USA seit Jahren gegen Huawei vorgehen, dominiert der chinesische Technologiekonzern weiterhin den globalen Wechselrichtermarkt - mit einem Marktanteil von rund 29 Prozent. Auch andere chinesische Firmen wie BYD, CATL und Envision stehen zunehmend unter Beobachtung. Erste Schritte zu einer stärkeren Regulierung wurden bereits eingeleitet: Ein Gesetzesvorschlag im US-Senat will den Kauf von Batterien chinesischer Anbieter durch staatliche Behörden ab 2027 verbieten.
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Prüfung durch US-Behörden läuft
Das US-Energieministerium prüft derzeit Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit chinesischen Komponenten in der Energieinfrastruktur, nachdem in Solarwechselrichtern und Batterien unerklärliche Kommunikationskomponenten entdeckt wurden. Das berichten Insider, die mit den Vorgängen vertraut sind, so die Nachrichtenagentur Reuters. Die betroffenen Produkte stammen aus chinesischer Produktion und werden weltweit in Solaranlagen, Windkraftwerken sowie in Batterien, Wärmepumpen und Ladestationen eingesetzt.Bei Untersuchungen durch US-Sicherheitsbehörden wurden in mehreren Fällen Kommunikationsmodule entdeckt, die nicht in den offiziellen technischen Unterlagen aufgeführt waren. Darunter befanden sich auch Mobilfunkmodule, die potenziell in der Lage sind, lokale Firewalls zu umgehen und unautorisiert Kontakt zu externen Netzwerken herzustellen.
Experten warnen, dass eine gezielte Fernsteuerung dieser Komponenten zur Abschaltung oder Manipulation von Energieanlagen führen könnte. Dies könne regionale Stromausfälle auslösen oder sogar ganze Netze destabilisieren. "Es gibt eine reale Gefahr, dass über diese Hintertüren physische Schäden an der Energieinfrastruktur entstehen könnten", so ein mit der Untersuchung vertrauter Insider.
Die Sorge wächst
Angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen den USA und China wächst auch in anderen westlichen Staaten die Sorge über die Abhängigkeit von chinesischer Technologie im Energiesektor. In Europa beispielsweise machen chinesische Wechselrichter bereits einen Großteil der verbauten Systeme in Photovoltaikanlagen aus - nach Schätzungen über 200 Gigawatt, was mehr als 200 Atomkraftwerken entspricht.Einige Länder wie Litauen und Estland haben bereits gesetzliche Maßnahmen ergriffen, um chinesischen Fernzugriff auf kritische Energieanlagen zu unterbinden. Auch in Großbritannien wird derzeit eine Überprüfung der Rolle chinesischer Technik im Stromnetz durchgeführt.
Während die USA seit Jahren gegen Huawei vorgehen, dominiert der chinesische Technologiekonzern weiterhin den globalen Wechselrichtermarkt - mit einem Marktanteil von rund 29 Prozent. Auch andere chinesische Firmen wie BYD, CATL und Envision stehen zunehmend unter Beobachtung. Erste Schritte zu einer stärkeren Regulierung wurden bereits eingeleitet: Ein Gesetzesvorschlag im US-Senat will den Kauf von Batterien chinesischer Anbieter durch staatliche Behörden ab 2027 verbieten.
Zusammenfassung
- US-Behörden finden versteckte Kommunikationsmodule in Wechselrichtern
- Undeklarierte Komponenten könnten Firewalls umgehen
- Manipulation kritischer Energieinfrastruktur befürchtet
- Chinesische Wechselrichter machen in Europa Leistung von über 200 Gigawatt aus
- Einige Länder wie Litauen und Estland ergreifen bereits Gegenmaßnahmen
- US-Gesetzesvorschlag will den Kauf chinesischer Batterien verbieten
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