Musk-Putsch: Trump-Regierung greift Online-Sicherheitsbehörde an
Bei US-Präsident Trump und "Schattenpräsident" Musk herrscht offensichtlich kein Interesse daran, Daten der US-Bürger oder auch die Infrastruktur zu schützen. Nach anderen Behörden gerät jetzt auch die Behörde für Cybersicherheit bei dem Feldzug ins Fadenkreuz.
Wie schon bei einigen anderen US-Behörden wurde nun, anders als zunächst erwartet, auch den Mitarbeitern der zum Department of Homeland Security (DHS) gehörenden CISA in einer E-Mail angeboten, vor einer drohenden Entlassung lieber freiwillig auszuscheiden und dafür eine Entschädigung zu erhalten.
In einer E-Mail erklärte die noch zu Zeiten von Ex-Präsident Biden ernannte CISA-Leiterin Bridget Bean, dass CISA-Mitarbeiter die Möglichkeit bekämen, das sogenannte Deferred Resignation Program in Anspruch zu nehmen. Dieses verspricht den Mitarbeitern der von Musks Kahlschlag betroffenen Behörden eine Entschädigungszahlung, wenn sie freiwillig kündigen.
Bei der CISA war man unter anderem daran beteiligt, gegen die breit angelegte Spionagekampagne chinesischer Hacker vorzugehen, die unter dem Namen "Salt Typhoon" bekannt wurde. Die Angreifer hatten sich Zugriff auf die Systeme von großen Telekommunikationskonzernen aus den USA verschafft und dabei Daten zu Telefonaten von Trump und seinem Vize-Präsidenten JD Vance abgegriffen.
Die neue DHS-Chefin Kristi Noem, die immer wieder durch Auftritte in allerhand "Verkleidungen" auffällt, hatte direkt nach ihrer Amtsübernahme angekündigt, dass die CISA verkleinert werden und auf ihre ursprüngliche Aufgabe des Schutzes der kritischen Infrastruktur reduziert werden sollte.
Wie bei den anderen von Musk und Trump angegriffenen Behörden wurden auch hier direkt Einschnitte vorgenommen. So wurden das sogenannte Cyber Safety Review Board und das Cybersecurity Advisory Committee abgeschafft, denen Experten für Online-Sicherheit angehören. Das Review-Board war für die Untersuchung von schwerwiegenden Sicherheitsvorfällen zuständig.
Wie die aktuelle US-Regierung künftig gegen Internet-Bedrohungen und Sicherheitsvorfälle vorgehen will, bleibt - wie die Zukunft der USA als Ganzes - somit vollkommen unklar. Kritiker sehen in der Schwächung der CISA einen Beleg dafür, dass Musk und seine "Hacker-Hitlerjugend" versuchen, sämtliche Hürden aus der Welt zu schaffen, die sie an einer weiteren Übernahme der Kontrolle hindern könnten.
Die CISA wurde von Musk bereits vor dem jetzt erfolgten "Putsch" in den USA mehrfach massiv attackiert, unter anderem, weil die Behörde ihn für seinen Vorschlag einer Abschaffung elektronischer Wahlmaschinen kritisiert hatte. Die CISA war es auch, die bisher dafür zuständig war, Sicherheitsempfehlungen für den Schutz der Cloud- und Server-Infrastruktur der US-Behörden auszusprechen.
Siehe auch:
Schutz der USA vor Online-Bedrohungen wird schwerer
Laut einem Bericht des US-amerikanischen öffentlichen Rundfunks NPR macht der vom vermögendsten Mann der Welt und Hitlergruß-Enthusiasten Elon Musk angeführte Feldzug gegen sämtliche Institutionen der US-Regierung auch vor der Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) nicht Halt.Wie schon bei einigen anderen US-Behörden wurde nun, anders als zunächst erwartet, auch den Mitarbeitern der zum Department of Homeland Security (DHS) gehörenden CISA in einer E-Mail angeboten, vor einer drohenden Entlassung lieber freiwillig auszuscheiden und dafür eine Entschädigung zu erhalten.
In einer E-Mail erklärte die noch zu Zeiten von Ex-Präsident Biden ernannte CISA-Leiterin Bridget Bean, dass CISA-Mitarbeiter die Möglichkeit bekämen, das sogenannte Deferred Resignation Program in Anspruch zu nehmen. Dieses verspricht den Mitarbeitern der von Musks Kahlschlag betroffenen Behörden eine Entschädigungszahlung, wenn sie freiwillig kündigen.
Trump hatte CISA selbst ins Leben gerufen
Die CISA wurde während der ersten Amtszeit von Trump ins Leben gerufen und hat eigentlich die Aufgabe, die kritische Infrastruktur der USA, die Behörden des Landes und die Bevölkerung im Allgemeinen vor Online-Attacken und anderen Bedrohungen technischer Art zu schützen.Bei der CISA war man unter anderem daran beteiligt, gegen die breit angelegte Spionagekampagne chinesischer Hacker vorzugehen, die unter dem Namen "Salt Typhoon" bekannt wurde. Die Angreifer hatten sich Zugriff auf die Systeme von großen Telekommunikationskonzernen aus den USA verschafft und dabei Daten zu Telefonaten von Trump und seinem Vize-Präsidenten JD Vance abgegriffen.
CISA bereits seit Trumps Amtsantritt geschwächt
Dass die CISA, wie alle anderen US-Behörden, nicht vor dem Wahnsinn sicher ist, der derzeit im Auftrag von Trump und Musk dafür sorgt, dass mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit sämtliche staatliche Stellen der USA abgeschafft oder zumindest handlungsunfähig gemacht werden, zeichnete sich bereits in den Tagen nach dem erneuten Amtsantritt von Trump ab.Die neue DHS-Chefin Kristi Noem, die immer wieder durch Auftritte in allerhand "Verkleidungen" auffällt, hatte direkt nach ihrer Amtsübernahme angekündigt, dass die CISA verkleinert werden und auf ihre ursprüngliche Aufgabe des Schutzes der kritischen Infrastruktur reduziert werden sollte.
Wie bei den anderen von Musk und Trump angegriffenen Behörden wurden auch hier direkt Einschnitte vorgenommen. So wurden das sogenannte Cyber Safety Review Board und das Cybersecurity Advisory Committee abgeschafft, denen Experten für Online-Sicherheit angehören. Das Review-Board war für die Untersuchung von schwerwiegenden Sicherheitsvorfällen zuständig.
Wie die aktuelle US-Regierung künftig gegen Internet-Bedrohungen und Sicherheitsvorfälle vorgehen will, bleibt - wie die Zukunft der USA als Ganzes - somit vollkommen unklar. Kritiker sehen in der Schwächung der CISA einen Beleg dafür, dass Musk und seine "Hacker-Hitlerjugend" versuchen, sämtliche Hürden aus der Welt zu schaffen, die sie an einer weiteren Übernahme der Kontrolle hindern könnten.
Die CISA wurde von Musk bereits vor dem jetzt erfolgten "Putsch" in den USA mehrfach massiv attackiert, unter anderem, weil die Behörde ihn für seinen Vorschlag einer Abschaffung elektronischer Wahlmaschinen kritisiert hatte. Die CISA war es auch, die bisher dafür zuständig war, Sicherheitsempfehlungen für den Schutz der Cloud- und Server-Infrastruktur der US-Behörden auszusprechen.
Zusammenfassung
- Musk und Trump greifen die US-Cybersicherheitsbehörde CISA an
- CISA-Mitarbeitern wird freiwilliges Ausscheiden mit Entschädigung angeboten
- Die Behörde sollte ursprünglich die kritische Infrastruktur der USA schützen
- CISA war an der Abwehr chinesischer Hackerangriffe auf US-Telekommunikation beteiligt
- Wichtige Gremien für Cybersicherheit wurden bereits abgeschafft
- Kritiker sehen Schwächung der CISA als Gefahr für US-Sicherheit
- Musks frühere Kritik an CISA wegen Ablehnung seines Wahlmaschinen-Vorschlags
Siehe auch:
- Musk macht, Tesla kracht: Verkäufe brechen in Europa deutlich ein
- Hacker in den Diensten von Musk "stehlen" massenhaft US-Regierungsdaten
- Musk eskaliert: X verklagt jetzt auch Weltkonzerne Lego, Nestlé & Shell
- Musk & Trump zuliebe? Amazon & Co schalten wieder Werbung bei X
- Musk gibt zu, dass Tesla-Computer zum Selbstfahren tauschen muss
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
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