Zig Chips betroffen: Qualcomm-Lücke macht Android weltweit angreifbar
Der US-Chiphersteller Qualcomm hat eine schwerwiegende Sicherheitslücke bestätigt, unter deren Ausnutzung jüngst versucht wurde, Angriffe auf bestimmte Personen durchzuführen. Die Zero-Day-Schwachstelle betrifft eine Vielzahl von Chips für Android-basierte Geräte.
Statt also eine möglichst große Zahl von Zielen anzugreifen und die Lücke somit auf Millionen Android-Geräten auszunutzen, hätten die Angreifer nur sehr gezielte Attacken auf eine vergleichsweise kleine Gruppe ausgewählter Personen oder Organisationen durchgeführt. Dies behauptet Qualcomm in einer Stellungnahme, bei der man sich auf entsprechende, nicht näher benannte Indikatoren beruft, die von den Sicherheitsexperten von Google geliefert wurden.
Qualcomm zufolge hat man bereits im September 2024 begonnen, die Gerätepartner mit einem Patch zur Beseitigung der neuen Zero-Day-Lücke zu beliefern. Diese seien dabei aufgefordert worden, ihre Smartphones, Tablets und anderen Produkten möglichst rasch mit dem Update zur Bekämpfung der Schwachstelle zu bedienen, um die Gefährdung der Daten ihrer Nutzer zu unterbinden.
In den Dokumenten zur kritischen Schwachstelle in seinen Chips erklärte Qualcomm, dass insgesamt 64 verschiedene Chips betroffen sind. Dies gilt unter anderem für ältere Flaggschiff-SoCs wie den Snapdragon 8 Gen 1 sowie eine Reihe seiner Vorgängermodelle. Weil diese High-End-Prozessoren in einer Vielzahl von Geräten von Herstellern wie Samsung, Xiaomi, Oppo, OnePlus, Motorola zum Einsatz kamen, sind potenziell Millionen von Smartphones und anderen Produkten gefährdet.
Siehe auch:
64 Chips von Qualcomm mit der gleichen Lücke
Laut Qualcomm gibt es in insgesamt 64 seiner Produkte eine schwerwiegende Sicherheitslücke, die als sogenannte "Zero-Day" bezeichnet wird, weil kurz nach ihrem Bekanntwerden und ohne Vorliegen von Patches bereits die Ausnutzung begonnen hatte. Die Schwachstelle, die von Googles Threat Analysis Group entdeckt wurde, soll aber immerhin nur sehr begrenzt ausgenutzt worden sein.Statt also eine möglichst große Zahl von Zielen anzugreifen und die Lücke somit auf Millionen Android-Geräten auszunutzen, hätten die Angreifer nur sehr gezielte Attacken auf eine vergleichsweise kleine Gruppe ausgewählter Personen oder Organisationen durchgeführt. Dies behauptet Qualcomm in einer Stellungnahme, bei der man sich auf entsprechende, nicht näher benannte Indikatoren beruft, die von den Sicherheitsexperten von Google geliefert wurden.
Qualcomm zufolge hat man bereits im September 2024 begonnen, die Gerätepartner mit einem Patch zur Beseitigung der neuen Zero-Day-Lücke zu beliefern. Diese seien dabei aufgefordert worden, ihre Smartphones, Tablets und anderen Produkten möglichst rasch mit dem Update zur Bekämpfung der Schwachstelle zu bedienen, um die Gefährdung der Daten ihrer Nutzer zu unterbinden.
In den Dokumenten zur kritischen Schwachstelle in seinen Chips erklärte Qualcomm, dass insgesamt 64 verschiedene Chips betroffen sind. Dies gilt unter anderem für ältere Flaggschiff-SoCs wie den Snapdragon 8 Gen 1 sowie eine Reihe seiner Vorgängermodelle. Weil diese High-End-Prozessoren in einer Vielzahl von Geräten von Herstellern wie Samsung, Xiaomi, Oppo, OnePlus, Motorola zum Einsatz kamen, sind potenziell Millionen von Smartphones und anderen Produkten gefährdet.
Zusammenfassung
- Qualcomm bestätigt Sicherheitslücke in 64 Chips
- Zero-Day-Schwachstelle betrifft Android-Geräte
- Angriffe zielten auf ausgewählte Personen ab
- Google entdeckte die Sicherheitslücke
- Patchversorgung startete im September 2024
- Betroffene Chips in vielen Top-Smartphones
- Gefährdung von Millionen Geräten möglich
Siehe auch:
- Studie: Günstige Android-Phones besonders angreifbar
- Microsoft warnt vor "Dirty Stream"-Angriff auf Android-Apps
- Vorsicht: Apple Lossless Audio macht Android aus der Ferne angreifbar
- Android bekommt in der Ukraine ein Warnsystem für Luftangriffe
- Xiaomi möchte Samsung wieder bei Tablets angreifen - drei Modelle
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