Steam-Konto kann nach Ableben des Besitzers nicht vererbt werden
Viele von uns haben hunderte Spiele auf dem Steam-Konto. Das ist kein Wunder, denn Steam ist bereits vor mehr als 20 Jahren gestartet. Doch was passiert eigentlich mit dem Konto und den Spielen dort, wenn man stirbt? Die Antwort: Das Konto stirbt mit, zumindest offiziell.
Denn kürzlich wollte ein Resetera-Nutzer namens delete12345 wissen, ob man ein Steam-Konto auch in das Testament aufnehmen kann. Diese Frage stellte er auch dem Steam-Support und meinte, dass er zwar nicht plane, in absehbarer Zukunft zu sterben, aber dennoch wissen möchte, ob man ein Steam-Konto über ein Testament weitergeben kann.
Delete12345 bekam auch eine Antwort, doch es ist wohl nicht jene, die man vermutlich gerne hört: Denn ein Vertreter des PC-Spiele-Distributionsnetzwerkes teilte mit, dass Steam-Konten nicht transferiert werden können, auch nicht im Fall eines Ablebens. Die Folge, so der Steam-Support: "Ich bedauere, dir mitteilen zu müssen, dass dein Steam-Konto nicht per Testament übertragen werden kann."
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Siehe auch:
Steam-Konto im Testament
In der Praxis dürften die meisten Nutzer, die ein Steam-Konto und die dort gekauften Spiele erben, nicht viel anderes machen, als dieses einfach weiterzuverwenden. Denn man benötigt schließlich nur E-Mail und Passwort, um auf die entsprechende Spielebibliothek zugreifen zu können. Das ist aber eben nur der inoffizielle Weg - und dabei wird und muss es fürs Erste auch bleiben.Denn kürzlich wollte ein Resetera-Nutzer namens delete12345 wissen, ob man ein Steam-Konto auch in das Testament aufnehmen kann. Diese Frage stellte er auch dem Steam-Support und meinte, dass er zwar nicht plane, in absehbarer Zukunft zu sterben, aber dennoch wissen möchte, ob man ein Steam-Konto über ein Testament weitergeben kann.
Delete12345 bekam auch eine Antwort, doch es ist wohl nicht jene, die man vermutlich gerne hört: Denn ein Vertreter des PC-Spiele-Distributionsnetzwerkes teilte mit, dass Steam-Konten nicht transferiert werden können, auch nicht im Fall eines Ablebens. Die Folge, so der Steam-Support: "Ich bedauere, dir mitteilen zu müssen, dass dein Steam-Konto nicht per Testament übertragen werden kann."
Inoffiziell "vererben"
Viele Mitglieder der Spiele-Community waren wegen dieses Umstands verärgert, andere sahen das aber pragmatisch und meinten, dass man sich das Konto eben mit den richtigen Zugangsdaten auch sichern kann, ohne Steam bzw. Valve darüber zu informieren. Die erforderlichen Zahlungsinformationen wie die Kreditkarte kann man schließlich tauschen, ohne dass das Folgen für das Konto hat. Allerdings stellt sich die Frage, ob Steam irgendwann einmal aufgrund des Alters des Kontos bemerkt, dass hier mehrere Personen am Werk bzw. Spiel waren.Download Steam - Beliebter Spiele-Client für Windows
Zusammenfassung
- Steam existiert seit über 20 Jahren und viele haben hunderte Spiele dort
- Offiziell stirbt das Steam-Konto mit dem Nutzer, wenn dieser verstirbt
- Inoffiziell nutzen Erben oft E-Mail und Passwort, um auf das Konto zuzugreifen
- Ein Nutzer namens delete12345 fragte den Steam-Support nach Testament-Optionen
- Steam-Support bestätigte, dass Konten nicht per Testament übertragen werden können
- Einige Community-Mitglieder sind verärgert, andere nutzen pragmatisch die Zugangsdaten
- Zahlungsinformationen können geändert werden, ohne dass Steam dies bemerkt
Siehe auch:
- Aufgepasst: Steam ändert seine Rückgaberichtlinien
- Fallout auf Steam: Amazon-Serie sorgt für enormen Spieler-Ansturm
- Über 200.000 Spieler: "Aprilscherz" wird auf Steam zum großen Hit
- Putin verlangt Entwicklung eines russischen Steam-Service mit Konsole
- Steam-Familie: Neue Funktionen zum Teilen von Spielen vorgestellt
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