Nix 'Total' Recall: Mehr Details zum neuen Windows "KI-Explorer"
Microsoft hat anlässlich der Entwicklerkonferenz Build 2024 einen tieferen Einblick in die Funktionsweise des neuen "KI-Explorers" gegeben, der bald unter dem Namen "Recall" Einzug halten soll. Dabei wird klar: man sollte die Erwartungen deutlich zurückschrauben.
Damit soll man mit natürlicher Sprache einfach Anfragen stellen können, um alle Dinge, die man mit dem jeweiligen PC bereits erledigt hat, wieder hervorholen zu können. Damit dies funktionieren kann, müssen all die Daten und Nutzeraktivitäten irgendwie gespeichert werden. Dazu nutzt man den sogenannten Windows Semantic Index, so Davuluri in einem Blog-Eintrag.
Noch hat das Ganze einen großen Haken: es funktioniert nicht mit allen Inhalten. Microsoft will erst "später" beginnen, die gleichen Fähigkeiten für die Windows-Suche und die Ablage von Daten zu Inhalten und Nutzerverhalten für Drittanbieter zugänglich zu machen. Die dafür benötigten sogenannten "Vector Embeddings" und die "Retrieval Augmented Generation" (RAG) API sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt auch für externe Entwickler bereitgestellt werden.
Anfangs steht immerhin eine sogenannte User Activity API zur Verfügung, die externe Entwickler wohl schon jetzt nutzen können, um ihre Programme mit der neuen "Recall"-Funktion kompatibel zu machen. Als Beispiel verwies Davuluri in seinem Blog-Eintrag auf das Tool Concepts, mit dem 3D-Sketching möglich ist. Startet man das Tool über die Recall-Funktion, landet man automatisch direkt an der gleichen Stelle in der 3D-Arbeitsfläche, im gesuchten Dokument und sogar der gleichen Zoom-Stufe, die zuvor im Recall-Zeitstrahl erfasst und gespeichert wurde.
Das neue Windows Recall Feature soll im Zuge der Einführung von Windows 11, Version 24H2 breit eingeführt werden, wobei dessen Verfügbarkeit für bestehende Installationen wohl erst im August oder September gegeben sein wird. Immerhin haben die externen Entwickler so etwas länger Zeit, die neuen Dev-Tools von Microsoft für die Integration der neuen KI-Funktionen in ihrer Software zu verwenden.
Weitere interessante Themen der Microsoft Build 2024:
Recall nutzt neuen zentralen Datenspeicher in Windows
Wie Pavan Davuluri, der jetzt nach dem Abschied von Mikhail Parakhin das Windows-Team leitet, bei der Microsoft Build deutlich machte, wird die neue Funktion Recall auf Basis des sogenannten Windows Semantic Index umgesetzt. Recall machte bereits die Runde durch die Gerüchteküche und soll eine Art weiterentwickelte Timeline-Funktion in Form eines "KI-Explorers" sein.Damit soll man mit natürlicher Sprache einfach Anfragen stellen können, um alle Dinge, die man mit dem jeweiligen PC bereits erledigt hat, wieder hervorholen zu können. Damit dies funktionieren kann, müssen all die Daten und Nutzeraktivitäten irgendwie gespeichert werden. Dazu nutzt man den sogenannten Windows Semantic Index, so Davuluri in einem Blog-Eintrag.
Semantic Index "erfindet Windows-Suche neu"
Die sogenannte Recall-Datenbank nutzt den Windows Semantic Index. Diese Datenbank soll im Grunde die Suchfunktion von Windows "neu erfinden", erklärte der neue Team-Chef. Recall nutzt eine Reihe von besonders leistungsfähigen KI-Modellen, die alle gleichzeitig laufen und in das Betriebssystem integriert sind, um die Aktivitäten des Nutzers und den Inhalt seiner Dokumente zu erfassen. Die dabei anfallenden Massen an Informationen, seien es Texte, Bilder, Videos oder andere Inhalte, werden dann "transformiert" und im Windows Semantic Index abgelegt, hieß es weiter.Noch hat das Ganze einen großen Haken: es funktioniert nicht mit allen Inhalten. Microsoft will erst "später" beginnen, die gleichen Fähigkeiten für die Windows-Suche und die Ablage von Daten zu Inhalten und Nutzerverhalten für Drittanbieter zugänglich zu machen. Die dafür benötigten sogenannten "Vector Embeddings" und die "Retrieval Augmented Generation" (RAG) API sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt auch für externe Entwickler bereitgestellt werden.
Anfangs steht immerhin eine sogenannte User Activity API zur Verfügung, die externe Entwickler wohl schon jetzt nutzen können, um ihre Programme mit der neuen "Recall"-Funktion kompatibel zu machen. Als Beispiel verwies Davuluri in seinem Blog-Eintrag auf das Tool Concepts, mit dem 3D-Sketching möglich ist. Startet man das Tool über die Recall-Funktion, landet man automatisch direkt an der gleichen Stelle in der 3D-Arbeitsfläche, im gesuchten Dokument und sogar der gleichen Zoom-Stufe, die zuvor im Recall-Zeitstrahl erfasst und gespeichert wurde.
Das neue Windows Recall Feature soll im Zuge der Einführung von Windows 11, Version 24H2 breit eingeführt werden, wobei dessen Verfügbarkeit für bestehende Installationen wohl erst im August oder September gegeben sein wird. Immerhin haben die externen Entwickler so etwas länger Zeit, die neuen Dev-Tools von Microsoft für die Integration der neuen KI-Funktionen in ihrer Software zu verwenden.
Zusammenfassung
- Microsoft stellt den neuen "KI-Explorer" namens Recall vor
- Der neue Windows-Teamleiter erläuterte die Funktion von Recall
- Recall basiert auf dem Windows Semantic Index und optimiert die Timeline
- Nutzer können Anfragen in natürlicher Sprache stellen
- Die Recall-Datenbank nutzt KI-Modelle zur Erfassung und Speicherung
- Recall funktioniert bisher nicht mit allen Inhalten
- Die User Activity API ist bereits verfügbar
- Das Recall-Feature wird mit Windows 11 24H2 eingeführt
Weitere interessante Themen der Microsoft Build 2024:
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