Windows 11 bekommt Copilot Runtime:
KI-Tools für alle Entwickler

Microsoft will Windows 11 in den kommenden Monaten und Jahren zur führenden Plattform für Software mit Funktionen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz machen. Dazu führt man mit der Windows Co­pilot Runtime eine "leistungsfähige KI-Plattform" für alle Entwickler ein.
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Microsoft

Windows Copilot Runtime öffnet KI-Features für alle Devs

Anlässlich der Entwicklerkonferenz Microsoft Build 2024 hat man in Seattle heute unter anderem die Copilot Runtime in den Mittelpunkt gerückt. Damit sollen laut dem neuen Windows-Chef Pavan Davuluri alle Entwickler eine Vielzahl von Werkzeugen zur Verfügung gestellt bekommen, mit denen sie ihre Programme auch schon mit wenig Aufwand mit KI-Integration versehen können.

Zur Windows Copilot Runtime gehört unter anderem die sogenannte Windows Copilot Library, eine Sammlung von APIs und Algorithmen, auf denen die in Windows gebotenen KI-"Experiences" basieren und die von den Entwicklern genutzt werden können, um ihre eigenen Produkte mit neuen Features zu versehen.

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KI dank Offenheit breiter nutzbar, sagt Microsoft

Außerdem will man im Rahmen der Windows Copilot Runtime (WCT) eine breite Unterstützung für verschiedene KI-Frameworks und KI-Toolchains bieten, darunter DirectML, ONNX Runtime, PyTorch, WebNN und Toolchains wie Olive und das AI-Toolkit für Visual Studio Code. Auf diese Weise sollen KI-Funktionen auch auf Systemen verfügbar gemacht werden können, deren Hardware nicht unbedingt entsprechende Unterstützung bietet.


Die sogenannte Windows Copilot Library liefert Programmierschnittstellen (APIs) für die Verwendung von mehr als 40 KI-Modellen, die direkt in Windows 11 integriert werden und lokal auf dem jeweiligen Endgerät auf unterschiedlichen Hardware-Grundlagen laufen können. Ab Juni sollen dann im Zuge der Einführung des Windows 11 2024-Update auf diesem Weg auch externe Entwickler umfangreichen Zugriff auf die KI-Fähigkeiten von Windows bekommen und unter anderem die Studio-Effekte, Live-Übersetzung, OCR, Text-Zusammenfassung und Weiteres nutzen können.

Unter anderem sollen die Entwickler so auch die Fähigkeiten von Windows Recall nutzen können, der gestern vorgestellten leistungsfähigen "Erinnerungsmaschine" in Windows 11, die mit dem nächsten großen Update Einzug hält und dann unter anderem eine Art "KI-Explorer" mit sich bringen wird, der sämtliche mit dem Rechner erledigten Aufgaben rückwirkend auf einfachste Weise zugänglich macht.

Dass möglichst viele Entwickler auf Microsofts KI-Zug aufspringen, ist für den Erfolg von Windows und vor allem die Attraktivität der Plattform essenziell. Die Redmonder versuchen deshalb wohl alles, um möglichst viele Entwickler dazu zu bewegen, die größere Offenheit des Windows-Ökosystems für ihre KI-fähigen Programme zu nutzen. Inwiefern dies den Anwendern letztlich zugutekommt, bleibt abzuwarten - denn diese brauchen für alle neuen Möglichkeiten auch entsprechende Hardware, die man bisher nur in Form der gerade erst startenden neuen ARM-PCs bekommt.

Plattform für KI-Entwicklung: Die Windows Copilot Runtime im Video

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Zusammenfassung
  • Microsoft will Windows 11 zur führenden KI-Softwareplattform machen
  • Einführung der Windows Copilot Runtime als leistungsfähige KI-Plattform
  • Entwicklerkonferenz Microsoft Build 2024 stellte Copilot Runtime vor
  • Copilot Runtime bietet Werkzeuge zur einfachen KI-Integration in Programme
  • Windows Copilot Library enthält APIs und Algorithmen für KI-Features
  • Unterstützung für verschiedene KI-Frameworks und Toolchains geplant
  • Über 40 KI-Modelle sollen in Windows 11 integriert und lokal nutzbar sein
  • Externe Entwickler erhalten ab Juni umfangreichen Zugriff auf KI-Fähigkeiten
  • Windows Recall als leistungsfähige "Erinnerungsmaschine" in Windows 11
  • Microsoft will möglichst viele Entwickler zur Nutzung der KI-Plattform bewegen

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