'KI-PCs' mit Windows 11 erhalten 'AI Explorer' als Blockbuster-Funktion
Microsoft will mit der kommenden Generation seiner Surface-Notebooks und -Tablets zusammen mit dem nächsten großen Update für Windows 11 in Form des 2024 Update einen sogenannten "KI-Explorer" mitbringen, der sämtliche Daten des Nutzers per KI-Copilot zugänglich macht.
Laut dem Bericht will Microsoft die Neural Processing Units (NPUs) der neuen ARM-Plattform von Qualcomm im Surface Laptop 6 und Surface Pro 10 in den Modellen für Privatkunden nutzen, um lokal laufende Large Language Models (LLMs) mit den Daten des Nutzers zu trainieren. Dadurch sollen die Informationen in den Dateien des Anwenders in einem per Copilot aufgebohrten Explorer schnell und einfach zu durchforsten sein.
Mit dieser neuen "Blockbuster"-Funktion auf Basis der KI-Technologie will Microsoft angeblich die Unterscheidung zwischen "KI-PCs" und "Nicht-KI-PCs" schaffen. Im Grunde soll der Advanced-Copilot ein eingebautes "Verlaufs"- bzw. "Zeitstrahl"-Feature mitbringen, der sämtliche Inhalte auf dem jeweiligen Host-System erfasst und mittels natürlicher Sprache durchsuchbar macht.
Das Ganze soll in jeder App und mit allen Dateitypen funktionieren, wodurch der Nutzer mit dem Copilot jede zuvor geführte Unterhaltung, jedes Dokument, jede Website und jedes Bild im Nachhinein finden können soll. Im Grunde zeichnet die KI also einfach alles auf, was der Nutzer auf dem Gerät tut oder ansieht, um die Inhalte im Nachgang bei Bedarf wieder ausspucken zu können.
Der neue "KI-Explorer" soll auch den Kontext der jeweils angezeigten Bildschirminhalte erfassen können. Die App soll also unter anderem Vorschläge machen, welche Aufgaben man als nächstes erledigen könnte oder bestimmte Arbeitsabläufe erkennen und vorschlagen. Schaut man sich zum Beispiel ein Bild an, soll die KI die Bearbeitung nach bestimmten Gesichtspunkten vorschlagen, wobei man sich natürlich der Windows-eigenen Apps bedient.
Natürlich ergeben sich eine derart weitreichende KI-Integration in Windows 11 auch diverse Bedenken bezüglich des Datenschutzes. Microsoft dürfte daher äußerst bemüht sein, den Kunden zu vermitteln, dass die KI nur lokal arbeitet bzw. wenn überhaupt nur ein gut geschützter Abgleich von Nutzerdaten mit seinen Webdiensten erfolgt.
Noch ist unklar, ob Microsoft bereits zum Ende März erwarteten Launch der Business-Varianten der neuen Surface-Modelle über den neuen "KI-Explorer" sprechen wird, ist derzeit noch offen. Auch ist unklar, wie genau die App aussehen wird und wie weit die Verfügbarkeit gegeben sein wird. Natürlich dürften auch Geräte anderer Hersteller mit der neuen KI-Funktionalität ausgerüstet werden.
Siehe auch:
'AI Explorer' soll alles Erfassen, was der Nutzer tut
Liest man das, was Windows Central im Zuge seines großen Leaks zum Surface Pro 10 und Surface Laptop 6 mit den neuen ARM-Prozessoren von Qualcomm da berichtet, erschließt sich erst auf den zweiten Blick, was Microsoft da eigentlich vorhat. Die KI-Integration mit dem Windows Copilot geht dabei sogar so weit, dass die Künstliche Intelligenz sämtliche lokal vorhandenen Daten des Nutzers verarbeiten und zugänglich machen soll, heißt es.Laut dem Bericht will Microsoft die Neural Processing Units (NPUs) der neuen ARM-Plattform von Qualcomm im Surface Laptop 6 und Surface Pro 10 in den Modellen für Privatkunden nutzen, um lokal laufende Large Language Models (LLMs) mit den Daten des Nutzers zu trainieren. Dadurch sollen die Informationen in den Dateien des Anwenders in einem per Copilot aufgebohrten Explorer schnell und einfach zu durchforsten sein.
Lokale KI soll "Blockbuster"-Feature der KI-PCs werden
Die intern auch als "AI Explorer" bezeichnete neue App ist Teil des Windows 11 2024 Update und wird daher erst ab der zweiten Jahreshälfte eingeführt. Zum Marktstart der schon etwas früher erwarteten neuen Surface-Modelle mit ARM-Plattform wird die neue Funktionalität wahrscheinlich noch nicht enthalten sein, so der Bericht.Mit dieser neuen "Blockbuster"-Funktion auf Basis der KI-Technologie will Microsoft angeblich die Unterscheidung zwischen "KI-PCs" und "Nicht-KI-PCs" schaffen. Im Grunde soll der Advanced-Copilot ein eingebautes "Verlaufs"- bzw. "Zeitstrahl"-Feature mitbringen, der sämtliche Inhalte auf dem jeweiligen Host-System erfasst und mittels natürlicher Sprache durchsuchbar macht.
Das Ganze soll in jeder App und mit allen Dateitypen funktionieren, wodurch der Nutzer mit dem Copilot jede zuvor geführte Unterhaltung, jedes Dokument, jede Website und jedes Bild im Nachhinein finden können soll. Im Grunde zeichnet die KI also einfach alles auf, was der Nutzer auf dem Gerät tut oder ansieht, um die Inhalte im Nachgang bei Bedarf wieder ausspucken zu können.
KI soll beliebige Anfragen beantworten können
Als Beispiel für eine solche Anfrage nennen die Kollegen den Fall, dass man wissen möchte, welche Restaurants eine bekannte Person bei einem Chat erwähnte und für einen Besuch empfohlen hatte. Windows soll dann genau diese Unterhaltung wieder hervorholen und einsehbar machen können. Auch bei sehr vagen Anfragen soll die lokale KI-Suche funktionieren, so dass einfach alle Inhalte zu einem bestimmten Thema bei Bedarf ausfindig gemacht werden können.Der neue "KI-Explorer" soll auch den Kontext der jeweils angezeigten Bildschirminhalte erfassen können. Die App soll also unter anderem Vorschläge machen, welche Aufgaben man als nächstes erledigen könnte oder bestimmte Arbeitsabläufe erkennen und vorschlagen. Schaut man sich zum Beispiel ein Bild an, soll die KI die Bearbeitung nach bestimmten Gesichtspunkten vorschlagen, wobei man sich natürlich der Windows-eigenen Apps bedient.
Natürlich ergeben sich eine derart weitreichende KI-Integration in Windows 11 auch diverse Bedenken bezüglich des Datenschutzes. Microsoft dürfte daher äußerst bemüht sein, den Kunden zu vermitteln, dass die KI nur lokal arbeitet bzw. wenn überhaupt nur ein gut geschützter Abgleich von Nutzerdaten mit seinen Webdiensten erfolgt.
Noch ist unklar, ob Microsoft bereits zum Ende März erwarteten Launch der Business-Varianten der neuen Surface-Modelle über den neuen "KI-Explorer" sprechen wird, ist derzeit noch offen. Auch ist unklar, wie genau die App aussehen wird und wie weit die Verfügbarkeit gegeben sein wird. Natürlich dürften auch Geräte anderer Hersteller mit der neuen KI-Funktionalität ausgerüstet werden.
Zusammenfassung
- "KI-Explorer" kommt mit Windows 11 2024 Update auch auf Surface-Geräten
- KI-Copilot macht Nutzerdaten durch KI-Integration zugänglich
- Neue Surface-Modelle nutzen Qualcomm NPUs für lokale KI-Modelle
- AI Explorer-App wird erst in der zweiten Jahreshälfte eingeführt
- KI-PCs sollen sich durch Advanced-Copilot von anderen PCs abheben
- KI zeichnet Nutzeraktivitäten auf und macht sie durchsuchbar
- Datenschutzbedenken bei tiefgreifender KI-Integration in Windows 11
Siehe auch:
- Intel & Microsoft kündigen reihenweise "KI-PCs" an - inklusive Surface
- Chat with RTX: Nvidia bringt lokale KI für PCs mit GeForce-Grafikkarte
- Intel: Überraschend stark bei PCs, bei KI machen andere Kasse
- Copilot & Co: Microsofts KI-Helfer als Ressourcen-Fresser auf Client-PCs
- PC-Hersteller: Windows 12 soll im Juni 2024 kommen, KI-PCs bringen
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