Aktivisten versuchten, das Tesla-Gelände bei Berlin zu stürmen

In der Nähe von Berlin steht das einzige europäische Werk von Tesla und vermutlich wird sich Elon Musk wünschen, einen anderen Standort gewählt zu haben. Denn nach dem Brandanschlag vor einigen Wochen kam es heute zu einer versuchten Stürmung des Werkes.
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Tesla: Vom Liebling zum Hassobjekt

Der Autobauer Tesla galt einst als Vorzeigeunternehmen in Sachen Umwelt- bzw. Klimaschutz, denn man war maßgeblich daran beteiligt, Elektroautos salonfähig zu machen. Doch mittlerweile ist man zum Hassobjekt für Linke und Autonome geworden, hier spielt sicherlich eine Rolle, dass Elon Musk auf Twitter bzw. X immer offener rechts auftritt.

Anfang März kam es zu einer Brandstiftung auf einen Strommast in der Nähe der Tesla-Gigafactory im brandenburgischen Grünheide, diese setzte die Produktion tagelang außer Gefecht und verursachte großen finanziellen Schaden. Vergangene Woche kam es zudem auf Brandanschlag auf Amazon-Lieferfahrzeuge, die dafür Verantwortlichen kündigten im Zuge des Bekennerschreibens auch eine "Aktionswoche" gegen Tesla an.

Die Polizei ist hierzu seit bereits Tagen in Bereitschaft und heute kam es tatsächlich zur angekündigten Eskalation: Denn wie der Tagesspiegel berichtet, haben Aktivisten am heutigen Freitag versucht, auf das Tesla-Gelände zu gelangen. Die Aktivisten-Plattform The Break veröffentlichte hierzu Videos, die zeigen, wie Menschen in Richtung des Tesla-Geländes rennen. Dabei sind auch Polizeibeamte zu sehen, die u. a. mit Pfefferspray sowie Schlagstöcken gegen die vielfach vermummten Protestierenden vorgehen.

Die Polizei wollte keine genauen Angaben über die Anzahl der Aktivisten machen, man bestätigte aber Verhaftungen und auch die Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen. Auch im erweiterten Umfeld der Gigafactory kommt es zu Aktionen, darunter Protesten und Sitzblockaden. Laut Polizei hat sich die Situation im Verlauf des Freitagnachmittags dann aber beruhigt, da viele Beteiligten den Weg zurück zum Protestcamp angetreten haben.

Zusammenfassung
  • Tesla-Werk in Berlin erlebte versuchte Stürmung und Brandanschlag
  • Elon Musk könnte Standortwahl des Werkes bereuen
  • Tesla einst Vorreiter im Klimaschutz, nun Ziel von Angriffen
  • Brandstiftung legte Produktion in Grünheide tagelang lahm
  • Aktivisten kündigten "Aktionswoche" gegen Tesla an
  • Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke ein
  • Situation beruhigte sich am Nachmittag, Protestierende zogen ab

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