Hertz verrechnet Tesla-Fahrer fast 300$ fürs Betanken, ja mit Benzin
Wer sein gemietetes Auto nicht rechtzeitig oder vollgetankt zurückgibt, der muss mit einer gewissen Strafe rechnen. Das ist für Betroffene nicht erfreulich, aber durchaus üblich. Kurios wird so etwas aber, wenn es sich bei einer Nicht-vollgetankt-Strafe um ein Elektroauto handelt.
Der Hertz-Kunde Joshua Lee musste auch zahlen, genauer gesagt waren es 277,39 Dollar. Doch Lee wunderte sich doch etwas. Das "kleine" Problem an der Sache: Er hat sich einen Tesla Model 3 geliehen, also ein Elektroauto. Hertz begründete das eben mit dem Nachtanken und nein, damit war auch nicht das Aufladen des Elektroautos gemeint.
Denn wie The Drive berichtet, belegt die Rückgabe-Quittung, dass das Auto zu diesem Zeitpunkt einen Ladestand von 96 Prozent hatte. Das ist exakt derselbe Wert, den der Tesla beim Ausleihen anzeigte. Laut den Bestimmungen von Hertz ist daraufhin keine weitere Zahlung erforderlich. Zusätzlich kurios: Beim Ausleihen wählte Lee (irrtümlich) auch die "Vergiss das Tanken und spare Zeit"-Option, diese garantiert, dass man auch dann nichts bezahlt, wenn man das Tanken vergisst.
Klar, Fehler passieren und die Sache wäre schnell aus der Welt gewesen, wenn der Hertz-Support die Rückzahlung veranlasst hätte. Doch weit gefehlt, denn dort weigerte man sich und verwies auf den Umstand, dass "die Leistung erbracht und der Vertrag geschlossen wurde". Mehr noch: Hertz gab nicht nur zu, dass Lee für das Betanken eines Elektroautos zahlte, sondern hat diese Behauptung auch noch mit der Begründung verteidigt, dass die vereinbarte "Dienstleistung erbracht wurde".
Das Ganze ging wohl länger hin und her, nach dem Erscheinen des Artikels reagierte das Unternehmen dann aber doch, entschuldigte sich und erstattete das Geld. Offenbar war das aber kein Einzelfall, da auch andere Kunden ähnliche Probleme mit dem "Betanken" eines Elektroautos hatten.
Siehe auch:
So zurückgeben wie erhalten
Die meisten großen Mietwagenfirmen schreiben in den entsprechenden Verträgen vor, dass man das geliehene Fahrzeug im selben Zustand zurückgeben muss, wie man es bekommen hat. Dazu zählen natürlich einerseits Schäden, andererseits muss man das Auto aber eben auch mit einem vollen Tank zurückgeben. Wer das nicht macht, der muss damit rechnen, dass das Mietwagenunternehmen das erledigt, das kommt aber wesentlich teurer, als wenn man es selbst machen würde.Der Hertz-Kunde Joshua Lee musste auch zahlen, genauer gesagt waren es 277,39 Dollar. Doch Lee wunderte sich doch etwas. Das "kleine" Problem an der Sache: Er hat sich einen Tesla Model 3 geliehen, also ein Elektroauto. Hertz begründete das eben mit dem Nachtanken und nein, damit war auch nicht das Aufladen des Elektroautos gemeint.
Denn wie The Drive berichtet, belegt die Rückgabe-Quittung, dass das Auto zu diesem Zeitpunkt einen Ladestand von 96 Prozent hatte. Das ist exakt derselbe Wert, den der Tesla beim Ausleihen anzeigte. Laut den Bestimmungen von Hertz ist daraufhin keine weitere Zahlung erforderlich. Zusätzlich kurios: Beim Ausleihen wählte Lee (irrtümlich) auch die "Vergiss das Tanken und spare Zeit"-Option, diese garantiert, dass man auch dann nichts bezahlt, wenn man das Tanken vergisst.
Klar, Fehler passieren und die Sache wäre schnell aus der Welt gewesen, wenn der Hertz-Support die Rückzahlung veranlasst hätte. Doch weit gefehlt, denn dort weigerte man sich und verwies auf den Umstand, dass "die Leistung erbracht und der Vertrag geschlossen wurde". Mehr noch: Hertz gab nicht nur zu, dass Lee für das Betanken eines Elektroautos zahlte, sondern hat diese Behauptung auch noch mit der Begründung verteidigt, dass die vereinbarte "Dienstleistung erbracht wurde".
Das Ganze ging wohl länger hin und her, nach dem Erscheinen des Artikels reagierte das Unternehmen dann aber doch, entschuldigte sich und erstattete das Geld. Offenbar war das aber kein Einzelfall, da auch andere Kunden ähnliche Probleme mit dem "Betanken" eines Elektroautos hatten.
Zusammenfassung
- Mietwagen müssen im gleichen Zustand zurückgegeben werden, wie sie ausgeliehen wurden
- Dazu zählt auch, dass das Auto vollgetankt zurückgegeben werden muss
- Hertz-Kunde Joshua Lee musste 277,39 Dollar für das "Betanken" eines Tesla Model 3 zahlen
- Der Tesla hatte bei der Rückgabe denselben Ladestand wie bei der Ausleihe, nämlich 96 Prozent
- Lee wählte irrtümlich eine Option, die Tanken überflüssig macht
- Hertz weigerte sich zunächst, die Rückzahlung zu veranlassen und verteidigte die Gebühr
- Nach Veröffentlichung des Artikels entschuldigte sich Hertz und erstattete das Geld
Siehe auch:
- Hertz schafft 20.000 E-Mietwagen ab und ersetzt sie mit Verbrennern
- Teslas zu oft beschädigt: Hertz fährt seine Elektro-Pläne zurück
- Tesla entfernt Seitenspiegel: Hersteller testet neues Kamera-Setup
- Tesla Grünheide: Gemeinderat stimmt Ausbau-Plänen trotz Protesten zu
- Anders überlegt: Tesla holt gefeuerte Supercharger-Mitarbeiter zurück
Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Tesla
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
- Tesla zeigt, wie man aus Model 3-Teilen Beatmungsgeräte herstellt
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Windows 11 bekommt einen Button zum Entfernen aller KI-Modelle
- Meta macht (ein bisschen) Rückzieher bei Mitarbeiter-Totalüberwachung
- Update für Google Home: Gemini-KI startet nun auch in Deutschland
- Vernichtende Kritik: MMO-Hoffnung Camelot Unchained ein totaler Flop
- Komplett zerstörte Startrampe: Blue Origin hat aggressiven Aufbauplan
- Microsoft Surface Pro 13-Zoll: Das ist das Tablet mit Snapdragon X2 Elite
- Google will Android-Entwickler für Zugang zum App-Code bezahlen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen