Kahlschlag: Tesla schmeißt das gesamte Supercharger-Team raus
Tesla will Kosten senken, laut Elon Musk gehört dazu ein "knallharter" Personalabbau. Mehr als 10 Prozent der 140.000 Beschäftigten müssen gehen. Jetzt wurde bekannt, dass man auch das gesamte Supercharger-Team hinauswirft - inklusive der Führung.
Wie The Information zuerst berichtet, schreibt Musk in dieser Nachricht, dass fast alle 500 Mitarbeiter des Ladeteams entlassen werden. Dazu zählt auch die Managerin Rebecca Tinucci, bei Tesla bisher Senior Director of EV Charging. Tinucci war maßgeblich für den Aufbau des Schnellladenetzwerkes verantwortlich, gilt aber auch als treibende Kraft hinter der breiten Adaption des NACS-Steckers durch andere Hersteller.
Noch im letzten Quartalsbericht hatte Tesla davon gesprochen, weiter in das Supercharger-Netzwerk investieren zu wollen. Jetzt schreibt Musk in seiner E-Mail lediglich, dass man weiterhin neue Supercharger aufstellen und die im Bau befindlichen Ladesäulen fertigstellen will. Wie diese Ambitionen intern organisiert werden sollen, ist der Nachricht nicht zu entnehmen.
Siehe auch:
Musks eigenes Verständnis von sinnvollen Entlassungen
14.000 Mitarbeiter auf einen Schlag, darunter auch 400 am deutschen Standort in Grünheide: Tesla hatte Mitte April eine wahre Entlassungswelle angekündigt. Jetzt gibt es Berichte, dass das Unternehmen weitere Stellen streicht. Demnach hat Firmenchef Elon Musk jüngst in einer E-Mail an Führungskräfte mitgeteilt, dass man das gesamte Supercharger-Team vor die Tür setzt.Wie The Information zuerst berichtet, schreibt Musk in dieser Nachricht, dass fast alle 500 Mitarbeiter des Ladeteams entlassen werden. Dazu zählt auch die Managerin Rebecca Tinucci, bei Tesla bisher Senior Director of EV Charging. Tinucci war maßgeblich für den Aufbau des Schnellladenetzwerkes verantwortlich, gilt aber auch als treibende Kraft hinter der breiten Adaption des NACS-Steckers durch andere Hersteller.
Noch im letzten Quartalsbericht hatte Tesla davon gesprochen, weiter in das Supercharger-Netzwerk investieren zu wollen. Jetzt schreibt Musk in seiner E-Mail lediglich, dass man weiterhin neue Supercharger aufstellen und die im Bau befindlichen Ladesäulen fertigstellen will. Wie diese Ambitionen intern organisiert werden sollen, ist der Nachricht nicht zu entnehmen.
Feuert oder werdet gefeuert
In der E-Mail droht Musk seinem verbliebenen Führungspersonal außerdem ziemlich direkt. "Ab Dienstag (...) werde ich den Rücktritt aller Führungskräfte fordern, die mehr als drei Personen beschäftigen, die den Exzellenz-, Bedarfs- und Vertrauenswürdigkeitstest offensichtlich nicht bestehen", so der Tesla-Chef. Mit anderen Worten: Wer nicht genug feuert, wird gefeuert.
Zusammenfassung
- Tesla plant massiven Personalabbau, über 10% der Belegschaft betroffen
- 14.000 Mitarbeiter verlieren ihren Job, 400 am Standort Grünheide
- Elon Musk entlässt das komplette Supercharger-Team
- Tinucci, Schlüsselfigur im Aufbau des Ladesystems, auch betroffen
- Trotz Investitionszusagen im Supercharger-Netz nun Stellenkürzungen
- Zukunft der Supercharger unklar
- Musk droht Führungskräften, die nicht rigoros genug Stellen abbauen
Siehe auch:
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