Tesla lässt umstrittenes Gehaltspaket an Musk einfach neu abstimmen
Tesla bittet jetzt Aktionäre, ein zweites Mal über das umfangreiche Vergütungspaket für Elon Musk abzustimmen. Im vergangenen Jahr hatte ein Richter im US-Staat Delaware die erste Abstimmung für ungültig erklärt. Jetzt ist das Aktienpaket deutlich weniger wert.
Die Tesla-Aktionäre genehmigten das Paket dabei schon im Jahr 2018 mit der Vorgabe, dass Musk bestimmte Meilensteine erreichen musste, darunter eine Marktbewertung von 650 Milliarden US-Dollar für das Unternehmen. Das entsprach im Übrigen 2018 noch mehr als dem zehnfachen des damaligen Tesla-Wertes.
In einer neu eingereichten Vollmachtserklärung empfiehlt der Tesla-Vorstand jetzt den Aktionären, das Vergütungspaket von 2018 einfach erneut zu bestätigen und den durch das Gerichtsurteil aufgeworfenen Bedenken Rechnung zu tragen - anstatt mit Musk einen neuen Vorschlag auszuhandeln, der Tesla am Ende noch mehr Geld kosten könnte.
"Weil das Gericht in Delaware Ihre Entscheidung abgelehnt hat, wurde Elon Musk in den letzten sechs Jahren nicht für seine Arbeit bei Tesla bezahlt, die dazu beigetragen hat, ein bedeutendes Wachstum und einen hohen Wert für die Aktionäre zu schaffen", schrieb Robyn Denholm, die Vorsitzende des Tesla-Verwaltungsrats, in der Vollmachtserklärung.
"Das erscheint uns - und den vielen Aktionären, von denen wir bereits gehört haben - als grundlegend unfair und unvereinbar mit dem Willen der Aktionäre, die dafür gestimmt haben."
Der Wert, den Musk nun erhalten wird, ist nach Angaben der New York Times mittlerweile auf 47 Milliarden Dollar gesunken, da der Aktienkurs von Tesla im Laufe des Jahres gefallen ist. Die Aktien des Unternehmens sind seit Jahresbeginn um 37 Prozent gesunken, da weniger Elektrofahrzeuge an Kunden ausgeliefert werden und die Konkurrenz aus China zunimmt.
Siehe auch:
Erneute Abstimmung empfohlen
Da das Genehmigungsverfahren für die Vergütung von Elon Musk "zutiefst fehlerhaft" war, hatte ein Richter die Ausgabe eines Aktienpakets an Musk gestoppt. In Gang gebracht hatte das der unzufriedene Tesla-Aktionär Richard Tornetta.Die Tesla-Aktionäre genehmigten das Paket dabei schon im Jahr 2018 mit der Vorgabe, dass Musk bestimmte Meilensteine erreichen musste, darunter eine Marktbewertung von 650 Milliarden US-Dollar für das Unternehmen. Das entsprach im Übrigen 2018 noch mehr als dem zehnfachen des damaligen Tesla-Wertes.
In einer neu eingereichten Vollmachtserklärung empfiehlt der Tesla-Vorstand jetzt den Aktionären, das Vergütungspaket von 2018 einfach erneut zu bestätigen und den durch das Gerichtsurteil aufgeworfenen Bedenken Rechnung zu tragen - anstatt mit Musk einen neuen Vorschlag auszuhandeln, der Tesla am Ende noch mehr Geld kosten könnte.
"Weil das Gericht in Delaware Ihre Entscheidung abgelehnt hat, wurde Elon Musk in den letzten sechs Jahren nicht für seine Arbeit bei Tesla bezahlt, die dazu beigetragen hat, ein bedeutendes Wachstum und einen hohen Wert für die Aktionäre zu schaffen", schrieb Robyn Denholm, die Vorsitzende des Tesla-Verwaltungsrats, in der Vollmachtserklärung.
"Das erscheint uns - und den vielen Aktionären, von denen wir bereits gehört haben - als grundlegend unfair und unvereinbar mit dem Willen der Aktionäre, die dafür gestimmt haben."
Der Wert, den Musk nun erhalten wird, ist nach Angaben der New York Times mittlerweile auf 47 Milliarden Dollar gesunken, da der Aktienkurs von Tesla im Laufe des Jahres gefallen ist. Die Aktien des Unternehmens sind seit Jahresbeginn um 37 Prozent gesunken, da weniger Elektrofahrzeuge an Kunden ausgeliefert werden und die Konkurrenz aus China zunimmt.
Zusammenfassung
- Tesla fordert erneute Abstimmung über Musks Vergütung
- Richter in Delaware erklärte erste Abstimmung für ungültig
- Aktienpaket für Musk aktuell deutlich weniger wert
- Aktionär Tornetta kritisierte fehlerhaftes Genehmigungsverfahren
- 2018 stimmten Aktionäre für Vergütung bei Erreichen von Zielen
- Tesla-Vorstand rät zur Bestätigung des Pakets von 2018
- Denholm betont Unfairness durch fehlende Bezahlung Musks
- Teslas Aktienwert sank um 37 Prozent seit Jahresbeginn
Siehe auch:
- Tesla Cybertruck: Kunden beklagen Ausfälle in "alarmierender" Rate
- Tesla Robotaxis: Musk kontert Kritik mit überraschender Ankündigung
- Bekannter Investor meint, dass die "Tesla-Blase" bald platzen könnte
- Tesla: Verkäufe sinken erstmals seit vier Jahren, und zwar dramatisch
- Kunden wenden sich von Tesla ab, weil Elon Musks Verhalten sie abstößt
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
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