Weiterer Job-Kahlschlag bei GameStop:
Umsätze bleiben enttäuschend
Nach der Bestätigung durch die Videospiel-Einzelhändler GameStop, dass es weitere Massenentlassungen im Unternehmen gegeben hat, ist der Kurs der Aktie noch einmal gefallen. Wie viele Mitarbeiter es jetzt traf, ist unbekannt.
Erst vor Kurzem hatte die Meldung, dass GameStop auch im vierten Quartal einen deutlich niedrigeren Umsatz als vorhergesagt, eingefahren hatte. Angesichts des steigenden Wettbewerbs durch E-Commerce-Angebote in der Gamer-Branche und zugleich schwächerer Verbraucherausgaben aber man bei GameStop keine andere Option, um weiter an der Kostenschraube zu drehen.
Die GameStop-Aktien fielen im nachbörslichen Handel um 16 Prozent.
Am 3. Februar beschäftigte das Unternehmen weltweit etwa 8.000 Vollzeitmitarbeiter und zwischen 13.000 und 18.000 Teilzeitmitarbeiter auf Stundenbasis. Im Jahr 2023 waren es dagegen noch 11.000 Vollzeitbeschäftigte und zwischen 14.000 und 27.000 Teilzeitbeschäftigte. Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten schwankt über das Jahr auch saisonal bedingt stark.
"Ein zunehmender Mix aus digitalen Downloads schadet dem physischen Einzelhandel, und es gibt einfach keinen Grund, in ein Geschäft zu gehen, wenn ein Verbraucher ein Spiel einfach bestellen und sofort herunterladen kann", kommentierte Wedbush Securities-Analyst Michael Pachter die Meldung bei Reuters.
"Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich die Umsätze erholen werden, wenn das Management nicht einen Weg findet, die Besucherzahlen in den Geschäften zu erhöhen," so Pachter. Andere Möglichkeiten wurden bereist ausgeschöpft, nun müsse Gamestop den Weg nach vorn antreten, wenn es noch Hoffnung für den weiteren Bestand haben will.
Zu den jüngsten Maßnahmen um die Kosten von GameStop zu senken gehörte unter anderem der Komplettausstieg aus seinen Geschäften in Irland, der Schweiz und Österreich.
Siehe auch:
Umsätze bleiben enttäuschend
Experten gehen aber davon aus, dass sich die Mitarbeiterzahl bei GameStop allein in den letzten zwei Jahren halbiert hat. Laut der Nachrichtenagentur Reuters versucht der einst so beliebte Einzelhändler mit den neuen Entlassungen die Kosten aufzufangen.Erst vor Kurzem hatte die Meldung, dass GameStop auch im vierten Quartal einen deutlich niedrigeren Umsatz als vorhergesagt, eingefahren hatte. Angesichts des steigenden Wettbewerbs durch E-Commerce-Angebote in der Gamer-Branche und zugleich schwächerer Verbraucherausgaben aber man bei GameStop keine andere Option, um weiter an der Kostenschraube zu drehen.
Die GameStop-Aktien fielen im nachbörslichen Handel um 16 Prozent.
Am 3. Februar beschäftigte das Unternehmen weltweit etwa 8.000 Vollzeitmitarbeiter und zwischen 13.000 und 18.000 Teilzeitmitarbeiter auf Stundenbasis. Im Jahr 2023 waren es dagegen noch 11.000 Vollzeitbeschäftigte und zwischen 14.000 und 27.000 Teilzeitbeschäftigte. Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten schwankt über das Jahr auch saisonal bedingt stark.
"Ein zunehmender Mix aus digitalen Downloads schadet dem physischen Einzelhandel, und es gibt einfach keinen Grund, in ein Geschäft zu gehen, wenn ein Verbraucher ein Spiel einfach bestellen und sofort herunterladen kann", kommentierte Wedbush Securities-Analyst Michael Pachter die Meldung bei Reuters.
"Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich die Umsätze erholen werden, wenn das Management nicht einen Weg findet, die Besucherzahlen in den Geschäften zu erhöhen," so Pachter. Andere Möglichkeiten wurden bereist ausgeschöpft, nun müsse Gamestop den Weg nach vorn antreten, wenn es noch Hoffnung für den weiteren Bestand haben will.
Zu den jüngsten Maßnahmen um die Kosten von GameStop zu senken gehörte unter anderem der Komplettausstieg aus seinen Geschäften in Irland, der Schweiz und Österreich.
Zusammenfassung
- GameStop bestätigt weitere Massenentlassungen
- Aktienkurs nach Entlassungen gefallen
- Mitarbeiterzahl bei GameStop halbiert sich
- GameStop kämpft mit sinkendem Umsatz
- Wettbewerb durch E-Commerce verstärkt
- GameStop beschäftigte Anfang Februar 8000 Vollzeitkräfte
- Teilzeitmitarbeiterzahl schwankt saisonal
Siehe auch:
- GameStop: Händler möchte sich zum Technologie-Konzern entwickeln
- GameStop-Höhenflug: Streit um Filmrechte entzweit Reddit-Community
- GameStop-Aktie: Nach märchenhaftem Höhenflug folgt nun der Absturz
- Netflix plant bereits einen Film über GameStop und WallStreetBets
- GameStop: Börsen-Apps schränken Handel ein, Politiker sind empört
Thema:
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Adventure/RPG:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen