GameStop muss Geschäfte verkaufen, CEO jammert über "Wokeness"
GameStop muss weitere Geschäfte verkaufen und in diesem Zusammenhang sorgt CEO Ryan Cohen mit kontroversen Aussagen für Aufsehen. Denn dieser sucht die Fehler nicht bei sich, sondern bejammert - auf bizarre Weise - "Wokeness" und Diversität.
Laut offiziellen SEC-Dokumenten vom Februar 2024 betrieb GameStop zu diesem Zeitpunkt 332 Filialen in Frankreich und 203 in Kanada. Der geplante Verkauf dieser Standorte markiert einen signifikanten Rückzug aus zwei wichtigen internationalen Märkten. Bereits 2023 hatte das Unternehmen seine Geschäfte in Irland, der Schweiz und Österreich eingestellt, gefolgt von der Ankündigung, die Einzelhandelsaktivitäten in Deutschland bis Ende des Geschäftsjahres 2024 zu beenden.
Die Entwicklung bei GameStop spiegelt die Herausforderungen wider, denen sich stationäre Einzelhändler in der Spielebranche gegenübersehen. Seit 2020 hat das Unternehmen weltweit mehr als 700 Filialen geschlossen, was teilweise auf die Auswirkungen der Coronapandemie zurückzuführen ist. Trotz eines kurzzeitigen Aufschwungs durch den Meme-Stock-Hype im Jahr 2021, sind die Umsätze von GameStop stetig zurückgegangen.
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Siehe auch:
Spielhändler in Turbulenzen
Der US-amerikanische Videospielhändler GameStop, der in den vergangenen Jahren eher als Meme-Aktie in den Schlagzeilen war, steht vor einem weiteren Einschnitt bei den internationalen Geschäften. Wie das Unternehmen in einer knappen Pressemitteilung bekannt gab, plant man den Verkauf der Aktivitäten in Frankreich und Kanada. Diese Entscheidung folgt auf eine "Bewertung der internationalen Vermögenswerte" und reiht sich in eine Serie von Filialschließungen ein, die GameStop in den letzten Jahren vorgenommen hat.Laut offiziellen SEC-Dokumenten vom Februar 2024 betrieb GameStop zu diesem Zeitpunkt 332 Filialen in Frankreich und 203 in Kanada. Der geplante Verkauf dieser Standorte markiert einen signifikanten Rückzug aus zwei wichtigen internationalen Märkten. Bereits 2023 hatte das Unternehmen seine Geschäfte in Irland, der Schweiz und Österreich eingestellt, gefolgt von der Ankündigung, die Einzelhandelsaktivitäten in Deutschland bis Ende des Geschäftsjahres 2024 zu beenden.
CEO sorgt für Kontroverse
Wie The Hill berichtet, sorgte GameStop-CEO Ryan Cohen mit einer ungewöhnlichen Verkaufsankündigung für Aufsehen. In einem Post auf der Social-Media-Plattform X schrieb er:E-Mail an M&A@gamestop.com, wenn Sie an einem Kauf von GameStop Canada oder Micromania France interessiert sind. Hohe Steuern, Liberalismus, Sozialismus, Progressivismus, Wokeness und DEI (Anm.: steht für "Diversity, Equity und Inclusion", also Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion) gibt es heute kostenlos dazu!Diese Äußerung stieß erwartungsgemäß auf viel Kritik, auch weil sie als unprofessionell und kontraproduktiv für den Verkaufsprozess angesehen wurde. Sie spiegelt allerdings die aktuelle Politik der US-Regierung wider, da Donald Trump einen regelrechten Feldzug gegen alles führt, das auch nur ansatzweise mit DEI in Zusammenhang steht.
Die Entwicklung bei GameStop spiegelt die Herausforderungen wider, denen sich stationäre Einzelhändler in der Spielebranche gegenübersehen. Seit 2020 hat das Unternehmen weltweit mehr als 700 Filialen geschlossen, was teilweise auf die Auswirkungen der Coronapandemie zurückzuführen ist. Trotz eines kurzzeitigen Aufschwungs durch den Meme-Stock-Hype im Jahr 2021, sind die Umsätze von GameStop stetig zurückgegangen.
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Zusammenfassung
- GameStop plant den Verkauf der Geschäfte in Frankreich und Kanada
- Unternehmen hat in den letzten Jahren zahlreiche Filialen geschlossen
- CEO Ryan Cohen sorgt mit kontroversen Äußerungen für Aufsehen
- Cohen kritisiert 'Wokeness', Liberalismus und Diversitätsbestrebungen
- Die Aussage spiegelt die aktuelle Politik der US-Regierung unter Trump wider
- GameStop kämpft mit Herausforderungen im stationären Einzelhandel
- Umsätze des Unternehmens sind trotz Meme-Stock-Hype rückläufig
Siehe auch:
- Schluss, aus, vorbei: Gamestop schließt in Kürze alle deutschen Filialen
- GameStop und AMC: Meme-Aktien sind zurück, schießen in die Höhe
- Weiterer Job-Kahlschlag bei GameStop: Umsätze bleiben enttäuschend
- GameStop möchte sich neu erfinden, entlässt zahlreiche Mitarbeiter
- GameStop: Händler möchte sich zum Technologie-Konzern entwickeln
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