"Go fuck yourself" - Elon Musk beschimpft Ex-Werbepartner von Twitter
Elon Musk steht seit Monaten für seine Beiträge in der Kritik, der Chef von Twitter bzw. X unternimmt aber nichts, um sich selbst zu bremsen und die Werber wieder ins Boot zu holen. Im Gegenteil: Denn nun teilte er ihnen mit, dass sie sich zum Teufel scheren können.
Und es sieht nicht danach aus, als würden Disney, Apple, IBM und Co. in absehbarer Zeit zurückkehren. Denn Musk beschimpfte nun jene Unternehmen, die sein Netzwerk derzeit boykottieren, und zwar aufs Übelste. Er meinte, dass sie ihre Anzeigen ruhig stoppen können. "Wenn jemand versucht, mich mit Werbung zu erpressen, mich mit Geld zu erpressen? Fickt euch selbst. Ist das klar? Ich hoffe, das ist es."
Er wiederholte das "Go. Fuck. Yourself." auch noch einmal ganz langsam, um zu betonen, dass ihn diese Beschimpfung nicht einfach herausgerutscht ist. Finanzjournalist und Moderator Andrew Ross Sorkin war daraufhin eine Weile sprachlos und musste sich erst einmal fangen. Er bohrte aber nach und wollte wissen, was das wirtschaftlich für Twitter bedeutet.
X-CEO Linda Yaccarino, die unter anderem eingestellt wurde, um Werbekunden zu gewinnen, saß laut The Hollywood Reporter mit versteinerter Miene in der ersten Reihe, als Musk seine Kommentare abgab.
Siehe auch:
Elon Musk beleidigt Werbepartner
Letzteres ist noch eine extrem freundliche Formulierung. Denn in einem Podiums-Interview im Rahmen des DealBook Summit der New York Times wurde Musk auf seine jüngsten Kontroversen abgesprochen. Konkret ging es um den Umstand, dass Musk einem offen antisemitischen Tweet zugestimmt hat. Daraufhin beschlossen gleich mehrere große Werbepartner, ihre Werbung auf Twitter bzw. X einzustellen.Und es sieht nicht danach aus, als würden Disney, Apple, IBM und Co. in absehbarer Zeit zurückkehren. Denn Musk beschimpfte nun jene Unternehmen, die sein Netzwerk derzeit boykottieren, und zwar aufs Übelste. Er meinte, dass sie ihre Anzeigen ruhig stoppen können. "Wenn jemand versucht, mich mit Werbung zu erpressen, mich mit Geld zu erpressen? Fickt euch selbst. Ist das klar? Ich hoffe, das ist es."
Er wiederholte das "Go. Fuck. Yourself." auch noch einmal ganz langsam, um zu betonen, dass ihn diese Beschimpfung nicht einfach herausgerutscht ist. Finanzjournalist und Moderator Andrew Ross Sorkin war daraufhin eine Weile sprachlos und musste sich erst einmal fangen. Er bohrte aber nach und wollte wissen, was das wirtschaftlich für Twitter bedeutet.
"Sie töten Twitter"
Musk meinte dazu, dass die Antwort einfach sei, nämlich dass die Boykott-Firmen das Unternehmen "töten" werden: "Die ganze Welt wird es erfahren, wir werden es auch detailliert dokumentieren." Sorkin war nach dieser Argumentation sichtlich perplex und klärte Musk auf, dass die früheren Werbepartner sagen werden, dass nicht sie, sondern Musk selbst (mit seinen Tweets und Aussagen) dafür verantwortlich sei. Doch auch das kam bei Musk nicht ansatzweise an. Denn er antwortete regelrecht esoterisch: "Lasst uns sehen, wie die Erde darauf antwortet."X-CEO Linda Yaccarino, die unter anderem eingestellt wurde, um Werbekunden zu gewinnen, saß laut The Hollywood Reporter mit versteinerter Miene in der ersten Reihe, als Musk seine Kommentare abgab.
Zusammenfassung
- Elon Musk kritisiert Werbepartner öffentlich
- Musk stimmt antisemitischem Tweet zu
- Große Firmen setzen Werbung auf Twitter aus
- Musk zu Werbeboykott: "Fickt euch selbst"
- Finanzjournalist Sorkin hinterfragt wirtschaftliche Folgen
- Musk: Boykott-Firmen "töten" Twitter
- Yaccarino von Musks Aussagen sichtlich betroffen
Siehe auch:
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- Werbe-Exodus bei Twitter/X: So teuer wird die Hetze von Musk
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