Twitter/X: Musk bringt größten rechten Verschwörungsspinner zurück
Elon Musk steht schon seit Monaten unter Beschuss, weil er nicht nur selbst kontroverse Aussagen macht, sondern auch Rechten und Rechtsextremen offen eine Bühne gibt. Jetzt hat er das wohl größte Ekelpaket zurück auf die Plattform gelassen - nach einer Abstimmung.
Jones vielleicht bekannteste und auch "teuerste" Behauptung ist, dass der Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School, bei dem 26 Menschen - davon 20 Kinder - starben, von der US-Regierung im Wesentlichen inszeniert war, um strengere Waffengesetze auf den Weg zu bringen. Nach jahrelangem juristischem Kampf wurde Jones die Verbreitung dieser Lügen im Vorjahr gerichtlich untersagt, er wurde von zwei Gerichten zur Zahlung von rund 1,5 Milliarden Dollar Schadenersatz verurteilt. Und die Lügen zum Sandy-Hook-Massaker sind freilich nur die unrühmliche Spitze des sprichwörtlichen Eisberges.
Elon Musk interessiert das aber nicht, denn unter dem Vorwand der Meinungsfreiheit hat dieser bereits zahlreiche prominente Rechte und Rechtsextreme auf Twitter/X freischalten lassen. So auch dieses Mal: Denn am Wochenende veröffentlichte der 52-Jährige eine Abstimmung, in der er fragte, ob Alex Jones nach rund fünf Jahren wieder auf die Plattform zurückkehren soll. Das Votum fiel mit rund 70 Prozent Ja-Stimmen eindeutig aus. Musk schließlich: "Das Volk hat gesprochen und so soll es sein."
Wirklich überraschend ist das Ergebnis allerdings nicht, denn Musk hat zuletzt viele linke und liberale Nutzer vertrieben. Nicht nur die: Auch Werbekunden laufen in Scharen weg - und sie alle werden sich nach der Wiederfreischaltung von Jones weiter bestätigt sehen, dem Mikroblogging-Dienst den Rücken zugekehrt zu haben.
Siehe auch:
Jones: Verschwörungsmythen und zynische Lügen
Alex Jones ist zurück auf Twitter bzw. X: Das ist eine Nachricht, die all jene bestätigen wird, die schon lange warnen, dass Elon Musks rechte Gesinnung und der Kauf des ursprünglich als Twitter bekannten Kurznachrichtendienstes X eine gefährliche Kombination sind. Denn der 49-jährige Verschwörungserzähler ist der vielleicht größte Vertreter seiner Art.Jones vielleicht bekannteste und auch "teuerste" Behauptung ist, dass der Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School, bei dem 26 Menschen - davon 20 Kinder - starben, von der US-Regierung im Wesentlichen inszeniert war, um strengere Waffengesetze auf den Weg zu bringen. Nach jahrelangem juristischem Kampf wurde Jones die Verbreitung dieser Lügen im Vorjahr gerichtlich untersagt, er wurde von zwei Gerichten zur Zahlung von rund 1,5 Milliarden Dollar Schadenersatz verurteilt. Und die Lügen zum Sandy-Hook-Massaker sind freilich nur die unrühmliche Spitze des sprichwörtlichen Eisberges.
Elon Musk interessiert das aber nicht, denn unter dem Vorwand der Meinungsfreiheit hat dieser bereits zahlreiche prominente Rechte und Rechtsextreme auf Twitter/X freischalten lassen. So auch dieses Mal: Denn am Wochenende veröffentlichte der 52-Jährige eine Abstimmung, in der er fragte, ob Alex Jones nach rund fünf Jahren wieder auf die Plattform zurückkehren soll. Das Votum fiel mit rund 70 Prozent Ja-Stimmen eindeutig aus. Musk schließlich: "Das Volk hat gesprochen und so soll es sein."
Wirklich überraschend ist das Ergebnis allerdings nicht, denn Musk hat zuletzt viele linke und liberale Nutzer vertrieben. Nicht nur die: Auch Werbekunden laufen in Scharen weg - und sie alle werden sich nach der Wiederfreischaltung von Jones weiter bestätigt sehen, dem Mikroblogging-Dienst den Rücken zugekehrt zu haben.
Zusammenfassung
- Elon Musk lässt Alex Jones auf Twitter/X zurück
- Jones für Verschwörungsmythen rund um das Sandy-Hook-Massaker bekannt
- Jones zu 1,5 Milliarden Dollar Schadenersatz verurteilt
- Musk setzt auf Meinungsfreiheit, aktiviert Rechte auf Plattform
- Umfrageergebnis: 70% für Jones' Rückkehr auf Twitter/X
- Viele linke Nutzer und Werbekunden verlassen Twitter/X
- Jones' Freischaltung bestätigt Kritiker von Musks Kurs
Siehe auch:
- Threads Start-Termin bestätigt - Warten auf Twitter/X-Klon hat ein Ende
- "Go fuck yourself" - Elon Musk beschimpft Ex-Werbepartner von Twitter
- eXodus geht weiter: Große Hollywood-Marken tauchen auf Twitter ab
- Werbe-Exodus bei Twitter/X: So teuer wird die Hetze von Musk
- Twitter bringt Headlines zurück, das könnte aber neue Probleme geben
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