MrBeast: Der größte YouTuber führt "unappetitlichen" Rechtsstreit
Wer sich schon einmal gefragt hat, wer der Typ ist, der mit einem mit breitem Zahnpasta-Grinsen auf einem YouTube-Vorschaubild zu sehen ist: Es ist wahrscheinlich MrBeast, der derzeit größte YouTuber der Welt. Doch er hat gerade einen unappetitlichen Streit an der Backe.
Dabei ist Donaldson nicht nur netter YouTuber, sondern auch ein Geschäftsmann, der in unterschiedliche Felder investiert. Eines davon nennt sich MrBeast Burger und um diese Fast-Food-Kette ist aktuell ein hässlicher Rechtsstreit entbrannt. Denn Virtual Dining Concepts (VDC), die "Geisterküche", die im Namen von MrBeast Burger-Lieferungen durchführt (von anderen Restaurants aus), wurde von Donaldson nämlich verklagt. Umfrage zeigt: So gut kennen Eltern den Medienkonsum ihrer Kinder
Der Vorwurf: VDC würde unter seinem Namen "ungenießbare" und "ekelhafte" Burger verkaufen bzw. liefern. Donaldson ist überzeugt, dass seine Marke dadurch Schaden nimmt. In seiner Klage verweist er auf Kundenbeschwerden zu angeblich rohem Fleisch, kalten Pommes, fehlenden Zutaten und Artikeln, die nie geliefert wurden. VDC habe dabei verweigert, auf die Beschwerden einzugehen und wollte diese nicht einmal bestätigen. Dazu kommen noch etliche weitere Vorwürfe, u. a. zu Markenmissbrauch.
Der (Gegen-)Kläger erklärt: "VDC behauptet, dass die Handlungen von Mr. Donaldson und BI den Ruf von MrBeast Burger und des VDC erheblich geschädigt, Kunden vergrault und hart erkämpfte Beziehungen zu Verkäufern und Lieferanten zerstört haben. Dadurch wurden die Bilanzen von Hunderten von Restaurants im ganzen Land und auf der ganzen Welt geschädigt und dem VDC ist ein Schaden entstanden, der sich nach den Beweisen des VDC und den eigenen Schätzungen von Mr. Donaldson im neunstelligen Bereich bewegt."
In der Klage greift man Donaldson direkt an: "In diesem Fall geht es um einen Social-Media-Star, der glaubt, dass sein Ruhm bedeutet, dass sein Wort nicht zählt, dass die Fakten keine Rolle spielen und dass er seine vertraglichen Verpflichtungen ohne Konsequenzen brechen kann."
Siehe auch:
Netter YouTuber, knallharter Geschäftsmann
Jimmy Donaldson alias MrBeast ist der derzeit größte Einzel-YouTuber der Welt, er kommt auf 174 Millionen Abonnenten. Insgesamt ist er nur an der zweiten Position, der weltgrößte Kanal gehört dem indischen Musiklabel T-Series (247 Millionen Abonnenten). Donaldson ist jedenfalls eine Art Schwiegermutter-Liebling, der vielfach mit ungewöhnlichen und auch karitativen Aktionen bzw. den dazugehörigen Videos Aufsehen erregt.Dabei ist Donaldson nicht nur netter YouTuber, sondern auch ein Geschäftsmann, der in unterschiedliche Felder investiert. Eines davon nennt sich MrBeast Burger und um diese Fast-Food-Kette ist aktuell ein hässlicher Rechtsstreit entbrannt. Denn Virtual Dining Concepts (VDC), die "Geisterküche", die im Namen von MrBeast Burger-Lieferungen durchführt (von anderen Restaurants aus), wurde von Donaldson nämlich verklagt. Umfrage zeigt: So gut kennen Eltern den Medienkonsum ihrer Kinder
Der Vorwurf: VDC würde unter seinem Namen "ungenießbare" und "ekelhafte" Burger verkaufen bzw. liefern. Donaldson ist überzeugt, dass seine Marke dadurch Schaden nimmt. In seiner Klage verweist er auf Kundenbeschwerden zu angeblich rohem Fleisch, kalten Pommes, fehlenden Zutaten und Artikeln, die nie geliefert wurden. VDC habe dabei verweigert, auf die Beschwerden einzugehen und wollte diese nicht einmal bestätigen. Dazu kommen noch etliche weitere Vorwürfe, u. a. zu Markenmissbrauch.
Gegenklage von VDC
Doch nun gibt es eine durchaus nicht ganz erwartete Wendung: Denn VDC hat seinerseits Donaldson verklagt und wirft ihm und seinem Unternehmen Beast Investments (BI) vor, vertraglich zugesicherte Verpflichtungen wie Promotion-Aktivitäten nicht erfüllt zu haben. Laut Variety fordert VDC 100 Millionen Dollar Schadenersatz.Der (Gegen-)Kläger erklärt: "VDC behauptet, dass die Handlungen von Mr. Donaldson und BI den Ruf von MrBeast Burger und des VDC erheblich geschädigt, Kunden vergrault und hart erkämpfte Beziehungen zu Verkäufern und Lieferanten zerstört haben. Dadurch wurden die Bilanzen von Hunderten von Restaurants im ganzen Land und auf der ganzen Welt geschädigt und dem VDC ist ein Schaden entstanden, der sich nach den Beweisen des VDC und den eigenen Schätzungen von Mr. Donaldson im neunstelligen Bereich bewegt."
In der Klage greift man Donaldson direkt an: "In diesem Fall geht es um einen Social-Media-Star, der glaubt, dass sein Ruhm bedeutet, dass sein Wort nicht zählt, dass die Fakten keine Rolle spielen und dass er seine vertraglichen Verpflichtungen ohne Konsequenzen brechen kann."
Zusammenfassung
- Jimmy Donaldson alias MrBeast ist der größte Einzel-YouTuber der Welt.
- Er ist hauptsächlich durch ungewöhnliche und karitative Aktionen bekannt.
- Donaldson hat Virtual Dining Concepts (VDC) verklagt
- VDC hat unter seinem Namen "ungenießbare" und "ekelhafte" Burger verkauft.
- Gegenklage folgte, VDC wirft Donaldson Schaden der Marke vor.
- VDC fordert 100 Millionen Dollar Schadenersatz.
- Donaldson wird vorgeworfen, vertragliche Verpflichtungen zu brechen.
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