Nach Schokolade und Burger:
MrBeast verkauft bald Mobilfunk-Tarife

YouTube-Star MrBeast plant für 2026 den Einstieg in den Mobil­funk­markt. Der 27-Jährige will über ein MVNO-Modell einen eigenen Handy-Service anbieten - ähnlich wie Ryan Reynolds mit Mint Mobile, das für 1,35 Milliarden Dollar verkauft wurde.
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YouTube-König steigt in Mobilfunk ein

MrBeast, der mit bürgerlichem Namen Jimmy Donaldson heißt, plant für 2026 den Start eines eigenen Mobilfunk-Services. Das geht aus einem geleakten Investor-Deck hervor, das Business Insider einsehen konnte. Der 27-jährige YouTube-Star verfügt über mehr als 430 Millionen Abonnenten und ist damit der erfolgreichste Einzelkanal der Plattform.

Das Unternehmen plane, ein sogenanntes Mobile Virtual Network Operator (MVNO) zu etablieren, wodurch der Service über bestehende Netze von Anbietern wie T-Mobile, Verizon oder AT&T laufen würde. Die Strategie ermöglicht es, ohne den kostspieligen Aufbau einer eigenen Mobilfunk-Infrastruktur zu operieren und dennoch günstige Tarife anzubieten.


Prominente Vorbilder im Mobilfunk-Geschäft

Das MVNO-Modell erfreut sich bei Prominenten zunehmender Beliebtheit. Ryan Reynolds verkaufte sein Unternehmen Mint Mobile 2023 für bis zu 1,35 Milliarden Dollar (etwa 1,15 Milliarden Euro) an T-Mobile. Auch Donald Trump und die Podcaster von "SmartLess" haben bereits eigene Mobilfunk-Services gestartet oder planen diese.

Für MrBeast könnte sich das Geschäft besonders lohnen: Selbst wenn nur ein kleiner Prozentsatz seiner über 400 Millionen YouTube-Abonnenten zu zahlenden Mobilfunk-Kunden würde, könnte daraus ein konkurrenzfähiges Geschäft entstehen. T-Mobile bietet eine schlüsselfertige Lösung für MVNOs an und hat in der Vergangenheit bereits mit MrBeast zusammengearbeitet.

Diversifikation nach hohen Verlusten

Der geplante Mobilfunk-Service ist Teil einer breiteren Diversifikationsstrategie von MrBeasts Unternehmen Beast Industries. Bereits jetzt betreibt er die Schokoladenmarke Feastables, das Lunchables-Konkurrenzprodukt Lunchly und eine Spielzeuglinie. Zusätzlich erwägt das Team laut den Pitch-Materialien auch Geschäfte in den Bereichen Fintech und Mobile Gaming.

Die Expansion kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt: Während MrBeasts Nebenbusiness Feastables 2024 rund 250 Millionen Dollar (etwa 214 Millionen Euro) Umsatz und über 20 Millionen Dollar (etwa 17 Millionen Euro) Gewinn erzielte, verlor sein Mediengeschäft fast 80 Millionen Dollar (etwa 68 Millionen Euro). Besonders die Prime Video Reality-Show kostete ihn nach Angaben von Business Insider etwa 80 Millionen Dollar.

Eine Person aus dem Umfeld des Unternehmens betonte gegenüber Business Insider, dass das Mobilfunk-Projekt derzeit keine unmittelbare Priorität habe und es noch keinen konkreten Zeitplan gebe. Die Pläne zeigen jedoch, wie MrBeast sein Imperium über YouTube hinaus ausbauen möchte.

Was haltet ihr von MrBeasts Plänen für einen eigenen Mobilfunk-Service? Würdet ihr bei einem YouTube-Star einen Handyvertrag abschließen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit.

Zusammenfassung
  • YouTube-Star MrBeast plant für 2026 den Start eines eigenen Mobilfunks
  • Als MVNO würde der Service über bestehende Netze wie T-Mobile laufen
  • Das Modell ist bei Prominenten beliebt, ähnlich Ryan Reynolds Mint Mobile
  • Mit über 430 Millionen Abonnenten könnte ein lukratives Geschäft entstehen
  • Der Mobilfunkdienst ergänzt MrBeasts wachsendes Produktimperium
  • Während Feastables profitabel ist, verzeichnet sein Mediengeschäft Verluste
  • Das Projekt hat laut Unternehmensquellen derzeit keine unmittelbare Priorität

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