Update Windows Subsystem:
Microsoft muss Linux-Kernel downgraden

Microsoft hat ein wichtiges Update für das Windows Subsystem für Linux veröffentlicht. Aufgrund von anhaltenden Fehlermeldungen nach dem jüngsten Update hat sich das Team entschlossen, die Microsoft-WSL-Kernel-Version 6.1.21.1-1 wieder downzugraden.
Microsoft, Linux, WSL, Windows Subsystem for Linux, WSL2, Microsoft <3 Linux
Microsoft
Das Update auf WSL 1.2.0 bringt damit den Linux-Kernel wieder zurück auf Version 5.15.90.1. Das meldet das Online-Magazin Deskmodder. Dort war aufgefallen, dass es jetzt kurz hintereinander zwei Updates für das Windows Subsystem für Linux gegeben hat.

Das erste Update wurde bereits am 3. April freigegeben und beinhaltet eine Reihe von Verbesserungen und Fehlerbehebungen. Die Highlights aus den Release Notes findet ihr am Ende des Beitrags. Unter anderem wurde die Linux-Kernel-Version auf 6.1.21.1-1 angehoben.

Schon kurze Zeit später gab es die ersten Nutzer, die sich mit Problemen meldeten. Einzelheiten waren dazu nicht in Erfahrung zu bringen. Die Fehler waren aber dergestalt, dass sich das Team entschlossen hat zur schnellen Behebung wieder auf die ältere Kernel-Version zu gehen.

Zur Erinnerung: Beim Windows Subsystem für Linux 1.1.7 und 1.2.0 handelt es sich um Pre-Releases, also um Vorabversionen, bei denen es immer einmal zu Problemen kommen kann. WSL ist sowohl für Windows 10 als auch für Windows 11 verfügbar.

Vielen Dank für die Übermittlung dieses News-Tipps!

Release Notes 1.2.0

  • Kehren Sie zur Version 5.15.90.1 des Kernels zurück, während wir ein paar Probleme beheben.

Release Notes 1.7.1

  • Behebt eine Race Condition in der com-Server-Logik von wslhost, um einen Absturz zu verhindern
  • Entfernen von cgroup_no_v1=all aus der Kernel-Kommandozeile
  • Entfernen der unbenutzten WSL_E_PACKAGE_UPGRADE_AVAILABLE Fehlermeldung
  • Ausgabe einer verwertbaren Fehlermeldung, wenn ein Fehler beim Lesen von Registrierungsschlüsseln auftritt
  • Überarbeitung der Art und Weise, wie die Seitenberichterstattung konfiguriert wird, führt zu einer geringeren Nutzung von vmmemWSL auf neueren Versionen von Windows
  • Entfernt die Option wsl2.pageReportingOrder aus %userprofile%\.wslconfig
  • Paket neu registrieren, wenn die Erstellung der com-Klasse bei der Kommunikation mit wslservice fehlschlägt
  • Entfernen von Bond-, Dummy- und fb_tunnel-Adaptern über die Kernel-Kommandozeile
  • Microsoft.WSL.Kernel auf 6.1.21.1-1 aktualisieren
  • Aktualisierung auf die stabile Kernel-Version v6.1.21
  • Out-of-tree vpci Patches jetzt von Upstream enthalten
  • Out-of-tree vsock Patches jetzt von Upstream enthalten
  • Unterstützung für anonyme VMA-Namen aktivieren (ANON_VMA_NAME)
  • Aktiviert die Verwendung von nosuid,noexec Einhängeoptionen auf devtmpfs (DEVTMPFS_SAFE)
  • Aktiviert die Nullsetzung von Registern beim Beenden von Funktionen (ZERO_CALL_USED_REGS)
  • Prüfung auf ungültige Zuordnungen in Benutzerseitentabellen einschalten (PAGE_TABLE_CHECK)
  • Kernel Function Probe einschalten (FPROBE)
  • Microsoft.WSLg auf Version 1.0.51 aktualisieren
  • rdpapplist/rdp plugin: Unterstützung für das Anheften von WSLg-Applikationssymbolen an die Taskleiste (erfordert msrdc-Update)
  • rdp backend: Behandlung des Falles, dass nichts für Fenster-z-order an Client gesendet werden soll
  • rdp backend: Verwendung von rdp_dispatch_task_to_display_loop für das Versenden von Fehlermeldungen an die Display-Schleife
  • rdp shell/rdp backend: Unterstützung für das Anheften von WSLg-Applikationssymbolen an die Taskleiste (erfordert msrdc-Update)

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!