Windows 11: Datei-Explorer bekommt vollkommen neuen Unterbau
Microsoft will eines der wichtigsten Features von Windows auf eine vollkommen neue Basis stellen. Damit ändert sich auf den ersten Blick in Hinblick auf das Design nur wenig, doch der Unterbau wird künftig auf dem Windows App SDK und WinUI 3 basieren.
Wie das WinUI-Team jüngst in einem Community-Gespräch verlauten ließ, wird im Zuge der Weiterentwicklung von Windows 11 auch der File Explorer eine neue technische Basis bekommen. Künftig setzen die Entwickler auf das Windows App SDK und die sogenannte WinUI 3, sodass im Grunde auch der Datei-Explorer künftig wie jede andere App aus dem Microsoft Store unabhängig vom Betriebssystem aktualisiert werden könnte.
Windows 11: File Explorer auf Basis von WinAppSDK & WinUI 3
Die Arbeiten an der Umstellung laufen laut den Entwicklern bereits seit gut einem Jahr und tragen schon erste Früchte, sodass Tester aus dem Windows Insider-Programm "bald" auch Zugriff auf die neue Version des Datei-Explorers erhalten sollen. Mit dem Windows App SDK und der WinUI 3 wird nun das moderne und aktuelle Rahmenwerk für die Windows-Oberfläche genutzt, mit dem auch externe Entwickler Apps für Windows 10 und 11 schaffen können.
Wie künftig Cloud-Dienste wie iCloud, Google Drive oder Dropbox, die Adobe Creative Cloud oder auch einzelne andere Anwendungen ihre Einbindung in den Datei-Explorer realisieren sollen, ist noch offen. Auch Microsofts eigene PowerToys sind laut "Dr. Windows" betroffen, dann deren Entwickler bieten eigene Add-ons für den Datei-Explorer an.
Für die Nutzer bedeutet der Wechsel auf WinUI 3 und das Windows App SDK zunächst vor allem eines: dass sich die Performance des Datei-Managers von Windows 11 in Zukunft wahrscheinlich erst einmal verschlechtert. So kritisieren Entwickler wie der Windows-Experte Rafael Rivera schon länger, dass Apps auf Basis von WinUI 3 mit einer langsameren Performance kämpfen und immer wieder auch Darstellungsfehler auftauchen können.
Siehe auch:
Windows 11: File Explorer auf Basis von WinAppSDK & WinUI 3
Die Arbeiten an der Umstellung laufen laut den Entwicklern bereits seit gut einem Jahr und tragen schon erste Früchte, sodass Tester aus dem Windows Insider-Programm "bald" auch Zugriff auf die neue Version des Datei-Explorers erhalten sollen. Mit dem Windows App SDK und der WinUI 3 wird nun das moderne und aktuelle Rahmenwerk für die Windows-Oberfläche genutzt, mit dem auch externe Entwickler Apps für Windows 10 und 11 schaffen können.
Optisch ändert sich erst mal noch nichts
Die Benutzeroberfläche des neuen Datei-Explorers auf Basis des WinAppSDK und WinUI 3 entspricht laut Microsoft-Mitarbeiterin Gabby Bilka noch vollständig dem, was die Nutzer aktuell kennen. Es hat sich also zumindest optisch noch nichts geändert. Allerdings dürfte sich durch die Umstellung der technischen Basis für Drittanbieter einiges ändern, die ihre eigenen Anwendungen in den Datei-Explorer und seine Menüs integrieren.Wie künftig Cloud-Dienste wie iCloud, Google Drive oder Dropbox, die Adobe Creative Cloud oder auch einzelne andere Anwendungen ihre Einbindung in den Datei-Explorer realisieren sollen, ist noch offen. Auch Microsofts eigene PowerToys sind laut "Dr. Windows" betroffen, dann deren Entwickler bieten eigene Add-ons für den Datei-Explorer an.
Für die Nutzer bedeutet der Wechsel auf WinUI 3 und das Windows App SDK zunächst vor allem eines: dass sich die Performance des Datei-Managers von Windows 11 in Zukunft wahrscheinlich erst einmal verschlechtert. So kritisieren Entwickler wie der Windows-Experte Rafael Rivera schon länger, dass Apps auf Basis von WinUI 3 mit einer langsameren Performance kämpfen und immer wieder auch Darstellungsfehler auftauchen können.
Zusammenfassung
- Microsoft will Windows 11 Explorer auf Windows App SDK und WinUI 3 umstellen.
- Nutzeroberfläche bleibt gleich, Änderungen für Entwickler.
- Cloud-Dienste und PowerToys betroffen.
- Performance des Datei-Explorers verschlechtert sich vorerst.
- WinUI 3 kämpft mit langsamerer Performance und Darstellungsfehlern.
- Weiterentwicklung läuft schon seit gut einem Jahr.
- Windows Insider-Tester können bald neue Version testen.
Siehe auch:
- Windows 11: Explorer wird kräftig überarbeitet; neues Design & Tagging
- Leak: Windows 11 Datei-Explorer mit "empfohlenen Inhalten" entdeckt
- Windows 10: Microsoft bestätigt Bugs in Taskleiste, Office & Explorer
- Microsoft hat Explorer-Tabs bereits zu Windows 95-Zeiten getestet
- Windows 11 Beta Preview: Neue Version behebt Explorer-Abstürze
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
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