Windows 11: Microsoft arbeitet an KI-smartem Snap Assist-Feature
Die Snap-Funktionalität von Windows geht auf Windows 8 zurück, damals konnte man erstmals Fenster in bestimmte Bereiche des Bildschirms (schnell)schieben. Im Verlauf der Jahre hat Microsoft dieses Feature perfektioniert, doch die Redmonder haben hierzu weitere Ideen.
Snap Assist, wie die Funktion mittlerweile heißt, ist ein praktischer und leistungsstarker Weg, Fenster anzuordnen. Mit Tastaturbefehlen und auch der Maus lassen sich mehrere Fenster schnell und einfach nebeneinander platzieren. Das Display kann dabei halbiert, gedrittelt und geviertelt werden, die Fenster können dabei mehrere Größen haben.
Eine neue Möglichkeit von Windows 11 ist es, dieses Snaps über das Maximieren-Symbol zu erhalten. Man fährt mit der Maus über das Icon im Programm-Fenster rechts oben und es erscheint eine anklickbare Vorschau der gewünschten Position.
Links die alte und rechts die (möglicherweise) neue Form der Snap-Auswahl
Laut Windows Central plant das Redmonder Unternehmen, diese Vorschau bzw. Snap Assist insgesamt zu verbessern und das Ganze klingt auch mehr als sinnvoll. Dank KI-Unterstützung soll Snap künftig "smarter" werden. Das System soll sich dann spezielle Layouts für bestimmte App-Gruppen merken können, das würde sicherlich allen zugutekommen, die regelmäßig dieselbe Ansicht wählen.
Außerdem soll Microsoft mit einem dynamischen Wechsel der Ansicht experimentieren. Wenn der Benutzer etwa zwei Apps im Verhältnis 70 zu 30 nebeneinander ausführt, wird durch Klicken auf die Anwendung, die 30 Prozent des Bildschirms belegt, auf 70 Prozent gewechselt. Schließlich dürfte Microsoft auch planen, die Snap-Ansicht mit Vorschau-Bildern hübscher zu machen (das erwähnte Windows Central zwar nicht explizit, man zeigt aber ein entsprechendes, Microsoft-internes Mockup-Bild).
Siehe auch:
Eine neue Möglichkeit von Windows 11 ist es, dieses Snaps über das Maximieren-Symbol zu erhalten. Man fährt mit der Maus über das Icon im Programm-Fenster rechts oben und es erscheint eine anklickbare Vorschau der gewünschten Position.
Links die alte und rechts die (möglicherweise) neue Form der Snap-Auswahl
Laut Windows Central plant das Redmonder Unternehmen, diese Vorschau bzw. Snap Assist insgesamt zu verbessern und das Ganze klingt auch mehr als sinnvoll. Dank KI-Unterstützung soll Snap künftig "smarter" werden. Das System soll sich dann spezielle Layouts für bestimmte App-Gruppen merken können, das würde sicherlich allen zugutekommen, die regelmäßig dieselbe Ansicht wählen.
Ansicht soll OCR bekommen
Außerdem soll Microsoft an der Integration von OCR-Technologie arbeiten, also Texterkennung (Optical Character Recognition). Das würde die Zeit verkürzen, eine laufende Anwendung zu finden. Beispielsweise könnte man dann nach einem Wort, Satz oder Bild suchen, das man auf einer Webseite oder in einer App gesehen hat, selbst wenn das Wort, der Satz oder das Bild nicht im Titel erwähnt wird.Außerdem soll Microsoft mit einem dynamischen Wechsel der Ansicht experimentieren. Wenn der Benutzer etwa zwei Apps im Verhältnis 70 zu 30 nebeneinander ausführt, wird durch Klicken auf die Anwendung, die 30 Prozent des Bildschirms belegt, auf 70 Prozent gewechselt. Schließlich dürfte Microsoft auch planen, die Snap-Ansicht mit Vorschau-Bildern hübscher zu machen (das erwähnte Windows Central zwar nicht explizit, man zeigt aber ein entsprechendes, Microsoft-internes Mockup-Bild).
Zusammenfassung
- Windows 11: Snap-Vorschau über Maximieren-Symbol, verbesserte KI-Unterstützung
- OCR-Technologie: Texterkennung zur schnelleren App-Suche
- Dynamische Ansicht: Wechsel des Verhältnisses beim Klick auf Anwendung
- Snap-Ansicht aufhübschen: Mockup-Bilder von Microsoft
Siehe auch:
- Windows 11 Beta: Update bringt neue Widgets für Spotify, Xbox & Co.
- Windows 11 kann jetzt offiziell (virtuell) auf Apple ARM-Macs laufen
- Windows 11: Prozesse lassen sich bald direkt in der Taskleiste beenden
- Windows 11 Preview: Live-Untertitel jetzt auch in Deutsch verfügbar
- Windows 11: Microsoft integriert .NET Framework-Updates jetzt mit UUP
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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