Was soll schon schiefgehen? US Air Force testet einen "KI-Kampfjet"
Kampfjets stecken schon lange voller Hightech, ein Pilot ist aber bislang unersetzlich gewesen. Doch das könnte sich demnächst ändern, denn die US Air Force testet seit Kurzem einen autonom fliegenden Kampfjet. Und die ersten Ergebnisse sind vielversprechend.
Kampfflugzeuge sind in gewisser Weise die Königsdisziplin des Fliegens und faszinieren die Öffentlichkeit seit Jahrzehnten und sogar Jahrhunderten. Man denke nur an den Roten Baron, Manfred von Richthofen, oder auch fiktionale Heldenerzählungen wie die Top-Gun-Filme. Dabei ist vor allem eines oder besser gesagt einer im Mittelpunkt: der Pilot. Doch das könnte sich in naher Zukunft ändern.
Denn die US-amerikanische Luftwaffe testet derzeit ein Flugzeug mit der Bezeichnung X-62A, dieses nennt sich auch Variable Stability In-Flight Simulator Test Aircraft (VISTA). Wie Ars Technica berichtet, hat die umgebaute F-16 im Dezember 2022 ihre ersten Flüge von der Edwards Air Force Base in Kalifornien aus durchgeführt.
Die X-62A fliegt autonom, aber nicht ohne Piloten
Und bisher läuft alles nach Wunsch: "Das X-62A VISTA-Team hat mit dieser Testkampagne bewiesen, dass es in der Lage ist, komplexe KI-Testmissionen durchzuführen, die die Entwicklung und Erprobung von Autonomiefunktionen für das Verteidigungsministerium beschleunigen", sagte Malcolm Cotting, Forschungsdirektor der US Air Force Test Pilot School.
"Nach dem Training unserer KI-gesteuerten autonomen Agenten mithilfe von Hochleistungsrechnern und Modellierung und Simulation ist es entscheidend, dass wir diese Agenten fliegen, um den Unterschied zwischen dem Simulator und dem realen Flug zu validieren. Ein Flugzeug wie die X-62 ist für schnelle Flugtests dieser autonomen Verhaltensweisen von entscheidender Bedeutung", erläutert ein hochrangiges Mitglied des Programms.
Laut der Air Force ist die X-62A eine Art "Beschleuniger für Flugtests": Denn nach einem erfolgreichen Testflug kann die Maschine praktisch sofort aktualisiert werden und nach wenigen Stunden eine weitere Mission durchführen. Die X-62A ist zwar ein autonom operierendes Flugzeug, das bedeutet aber nicht, dass kein Pilot an Bord ist. Wie bei Pkw-Testfahrten auf der Erde ist dieser immer in der Lage, die Kontrolle zu übernehmen.
Siehe auch:
Denn die US-amerikanische Luftwaffe testet derzeit ein Flugzeug mit der Bezeichnung X-62A, dieses nennt sich auch Variable Stability In-Flight Simulator Test Aircraft (VISTA). Wie Ars Technica berichtet, hat die umgebaute F-16 im Dezember 2022 ihre ersten Flüge von der Edwards Air Force Base in Kalifornien aus durchgeführt.
Die X-62A fliegt autonom, aber nicht ohne Piloten
Und bisher läuft alles nach Wunsch: "Das X-62A VISTA-Team hat mit dieser Testkampagne bewiesen, dass es in der Lage ist, komplexe KI-Testmissionen durchzuführen, die die Entwicklung und Erprobung von Autonomiefunktionen für das Verteidigungsministerium beschleunigen", sagte Malcolm Cotting, Forschungsdirektor der US Air Force Test Pilot School.
Auf virtuelle folgen echte Flüge
Die Autonomie-Bemühungen der US Air Force sind nicht neu und gehen auf das Jahr 1992 zurück. Das erste Flugzeug war eine F-16D, diese wurde vor zwei Jahren als NF-16D bzw. X-62A neu entworfen und für Testflüge freigegeben. Das Flugzeug wurde zunächst virtuell und danach in Realität getestet."Nach dem Training unserer KI-gesteuerten autonomen Agenten mithilfe von Hochleistungsrechnern und Modellierung und Simulation ist es entscheidend, dass wir diese Agenten fliegen, um den Unterschied zwischen dem Simulator und dem realen Flug zu validieren. Ein Flugzeug wie die X-62 ist für schnelle Flugtests dieser autonomen Verhaltensweisen von entscheidender Bedeutung", erläutert ein hochrangiges Mitglied des Programms.
Laut der Air Force ist die X-62A eine Art "Beschleuniger für Flugtests": Denn nach einem erfolgreichen Testflug kann die Maschine praktisch sofort aktualisiert werden und nach wenigen Stunden eine weitere Mission durchführen. Die X-62A ist zwar ein autonom operierendes Flugzeug, das bedeutet aber nicht, dass kein Pilot an Bord ist. Wie bei Pkw-Testfahrten auf der Erde ist dieser immer in der Lage, die Kontrolle zu übernehmen.
Zusammenfassung
- US Air Force testet autonomen Kampfjet X-62A VISTA
- Erster Testflug im Dezember 2022 erfolgreich
- Pilot bleibt an Bord, kann Kontrolle übernehmen
- Autonomie-Bemühungen der US Air Force seit 1992
- X-62A ermöglicht schnelle Flugtests autonomer Verhaltensweisen
Siehe auch:
- Pentagon stoppt Auslieferung von Kampfjets - wegen chinesischer Teile
- Elon Musk: Die teure F-35 hätte gegen autonome Drohnen keine Chance
- F-35: Teuerstes Rüstungs-Projekt hat noch 873 Software-Fehler
- Battlefield 3 dient ungewollt als Werbung für koreanischen Kampfjet
- US-Militär: Daten über neuen Kampfjet gestohlen
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