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Neue "Re-Importe":
Ärger um chinesische VW ID-Modelle in Europa
Autohändler haben einem Medienbericht zufolge ein neues Geschäftsmodell für sich entdeckt: Sie importieren in China gefertigte Elektroautos von Volkswagen nach Europa, da es hier lange Wartezeiten gibt. VW ist von dieser Entwicklung nicht begeistert.
Und das hat verschiedene Gründe. Volkswagen sieht den Import als illegal an. Das meldet das Handelsblatt und verweist dabei auf ein Schreiben des Konzerns, in dem auf die Re-Importe aus China eingegangen wird. VW warnt mit diesem Schreiben jetzt seine Händler.
"Diese Fahrzeuge dürfen von Ihnen im vertraglich autorisierten Geschäft mit der Marke Volkswagen weder gekauft, vertrieben noch mit Ihrer Hilfe an die hiesigen Marktgegebenheiten angepasst werden", heißt es in dem Händlerbrief, der dem Handelsblatt vorliegt. Wer gegen diese Regelung verstößt, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.
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"Diese Fahrzeuge dürfen von Ihnen im vertraglich autorisierten Geschäft mit der Marke Volkswagen weder gekauft, vertrieben noch mit Ihrer Hilfe an die hiesigen Marktgegebenheiten angepasst werden", heißt es in dem Händlerbrief, der dem Handelsblatt vorliegt. Wer gegen diese Regelung verstößt, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.
Unterschiede China und EU
Die chinesischen ID-Modelle unterscheiden sich in einigen Punkten von den für die EU hergestellten E-Autos. Unter anderem wird in China ein anderer Ladeanschluss verbaut. Zudem werden EU-Regelungen zum Beispiel für den automatischen Notrufassistenten nicht erfüllt. Die Import-Verkäufer rüsten laut Handelsblatt daher die Fahrzeuge einfach um. Aber auch das ist VW ein Dorn im Auge.Re-Importe sind lukrativ
VW will sich nun zudem beim Kraftfahrtbundesamt dafür einsetzen, dass die importierten Fahrzeuge gar nicht erst zugelassen werden können. Re-Importe bei Neuwagen sind ein lukratives Geschäft und durch Einsparungen von bis zu 30 Prozent auch für Käufer ein lohnenswertes Modell. Zudem bieten sie bei langen Wartezeiten für in der EU gefertigte Fahrzeuge gleich noch einen weiteren Vorteil, da sie schnell verfügbar sind.Zulassungen in Europa
Ob es in Deutschland bereits Fälle gegeben hat, bei denen der Volkswagen-Konzern gegen seine Händler vorgegangen ist, ist derzeit noch unklar. Laut Volkswagen gibt es aber vermehrt Fälle von Zulassungen chinesischer ID-Neufahrzeuge in Europa.Siehe auch:
- Trinity zu ambitioniert? VWs Antwort auf Tesla soll auf der Kippe stehen
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