Trinity zu ambitioniert? VWs Antwort auf Tesla soll auf der Kippe stehen
Der Plan des deutschen Autokonzerns Volkswagen, sich als bessere Alternative zu Tesla zu etablieren, gerät offenbar kräftig ins Stocken. Eines der ambitioniertesten Vorhaben von VW verschiebt sich angeblich um mehrere Jahre.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg meldet, will VW-Chef Oliver Blume das Schlüsselprojekt "Trinity" rund um ein neues Mittelklasse-Fahrzeug um mehrere Jahre nach hinten verschieben. Der Bericht beruft sich auf eine Quelle aus dem Umfeld des Unternehmens, die mit den Plänen vertraut sein soll.
Angeblich könnten sich einige der Projekte als unrealistisch erweisen. Blume hatte große und vor allem schnelle Fortschritte rund um neue Plattformen, Softwareentwicklung und alternative Arten der Mobilität angekündigt. Auch Diess hatte zuvor schon diverse Großprojekte in Aussicht gestellt. Unter anderem sind Investitionen in Höhe von 52 Milliarden Euro bis 2026 vorgesehen, um zum Beispiel sechs neue Akku-Werke in Europa zu errichten.
Zu den Vorhaben, die Blume verschieben muss, gehört wahrscheinlich nicht nur eine später als geplante Einführung der ersten "Trinity"-Fahrzeuge, die eigentlich ab 2026 von den Bändern laufen sollten. Überdies steht angeblich auch der geplante Bau eines neuen Werks für diese Fahrzeuge in Wolfsburg auf der Kippe, wofür zuletzt zwei Milliarden Euro vorgesehen waren.
Siehe auch:
VW sucht Wege zur Kostensenkung, prüft alle Projekte
Derzeit würde VW alle Projekte und Investitionsvorhaben auf den Prüfstand stellen, um ihre Machbarkeit abzuwägen, heißt es laut Bloomberg in einer intern bei dem Autobauer kursierenden E-Mail. Laut der Quelle des Berichts muss CEO Blume wahrscheinlich einige der zu seinem Amtsantritt als Nachfolger von Herbert Diess verkündeten großen Pläne wieder einstampfen.Angeblich könnten sich einige der Projekte als unrealistisch erweisen. Blume hatte große und vor allem schnelle Fortschritte rund um neue Plattformen, Softwareentwicklung und alternative Arten der Mobilität angekündigt. Auch Diess hatte zuvor schon diverse Großprojekte in Aussicht gestellt. Unter anderem sind Investitionen in Höhe von 52 Milliarden Euro bis 2026 vorgesehen, um zum Beispiel sechs neue Akku-Werke in Europa zu errichten.
Zu den Vorhaben, die Blume verschieben muss, gehört wahrscheinlich nicht nur eine später als geplante Einführung der ersten "Trinity"-Fahrzeuge, die eigentlich ab 2026 von den Bändern laufen sollten. Überdies steht angeblich auch der geplante Bau eines neuen Werks für diese Fahrzeuge in Wolfsburg auf der Kippe, wofür zuletzt zwei Milliarden Euro vorgesehen waren.
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Teslas Aktienkurs in Euro
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