Kurioser Namensstreit: "Word-Windows"-Erfinderin vs. Microsoft
Microsoft hat zahlreiche Produkte und damit einhergehend gesicherte Namensrechte. Doch ausgerechnet für zwei der bekanntesten - "Windows" und "Word" war im Sommer ein Markenstreit mit einer Erfinderin entbrannt. Jetzt soll es eine Einigung geben.
Das meldet die BBC. Es geht dabei um eine Lesehilfe. Die Erfinderin, Kate McKenzie aus Duston (Northampton, Großbritannien), wollte ein Tool mit dem Namen "Word Windows" auf den Markt bringen.
Das kleine Plastikteil hilft Menschen mit Legasthenie, Wörter beim Lesen in Stücke zu teilen, in dem durch das Tool immer nur ein Ausschnitt zu sehen ist. Auf die Idee kam sie, da sie und ihr Sohn die Lese-Rechtschreib-Schwäche aus eigener Erfahrung kennen.
Die Erfinderin ...
... und das Lesetool
Der Name für die Lesehilfe war schnell gefunden: "Word Windows". Besonders mit Windows hatte Microsoft aber ein Problem und kontaktierte die Erfinderin vor einigen Wochen, um ihr mitzuteilen, dass das so nicht geht.
Das Handlesegerät wurde nun in "Word Window" umbenannt, wobei der Inhalt - das Lesegerät selbst sowie Handbücher und andere Dinge - unverändert bleiben konnten.
Siehe auch:
Das kleine Plastikteil hilft Menschen mit Legasthenie, Wörter beim Lesen in Stücke zu teilen, in dem durch das Tool immer nur ein Ausschnitt zu sehen ist. Auf die Idee kam sie, da sie und ihr Sohn die Lese-Rechtschreib-Schwäche aus eigener Erfahrung kennen.
Die Erfinderin ...
... und das Lesetool
Der Name für die Lesehilfe war schnell gefunden: "Word Windows". Besonders mit Windows hatte Microsoft aber ein Problem und kontaktierte die Erfinderin vor einigen Wochen, um ihr mitzuteilen, dass das so nicht geht.
Details bleiben unbekannt
Wie vielen anderen Unternehmen, sind auch Microsoft Streitigkeiten über Produktmarken und -namen nicht fremd, und zwar als Kläger und Beklagter. In der Regel wird das ein teures Unterfangen, denn schon alleine die Kosten für Anwälte können die Beklagten häufig nicht aufbringen. Wie der Konzern im Fall von Word Windows genau vorgegangen ist, bleibt trotz der großen Medienaufmerksamkeit für den Fall weiter unklar.Einfache Lösung
Microsoft war allerdings bereit, den Streit beizulegen, indem die Erfinderin einfach das "s" aus dem Produktnamen streichen ließ. Sie bestätigte gegenüber BBC Radio Northampton: "Alles ist jetzt geklärt, die Verpackung wurde neu gedruckt, die Website wurde in allen Einzelheiten geändert."Das Handlesegerät wurde nun in "Word Window" umbenannt, wobei der Inhalt - das Lesegerät selbst sowie Handbücher und andere Dinge - unverändert bleiben konnten.
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