Space Force: Netflix war bei Namensrechten schneller als das US-Militär
Dass die jüngste Waffengattung des US-Militärs - die Space Force - direkt zu ihrem Start der Gegenstand einer spöttischen Netflix-Serie wird, dürfte so manchem Verantwortlichen nicht unbedingt gefallen - dagegen tun kann man allerdings nichts.
Denn die Planer bei dem Streaming-Dienst haben ihre Arbeit hier ziemlich gründlich gemacht und auch frühzeitig vorgesorgt: Das Unternehmen hat bereits lange anerkannte Markenrechte an dem Serien-Titel "Space Force". Und das weit über den Rechtsraum der USA hinaus. Die US-Bundesbehörden haben dem bisher wenig entgegenzusetzen, berichtet das US-Magazin CNet.
Demnach verfügt Netflix über Markenrechte am Serien-Titel "Space Force" für die USA, Europa, Australien, Mexiko und verschiedene andere Märkte. Die Schutzsperren sind dafür bei den jeweils zuständigen Behörden schon im Januar 2019 eingetragen worden und es bedürfte schon triftiger Gründe und eines entsprechenden Verfahrens, um eine Löschung herbeizuführen. Seitens des Staates USA gibt es, vertreten durch die US Air Force, hingegen lediglich einen Antrag, der beim Patent- und Markenamt der USA noch anhängig ist.
Probleme kann es höchstens geben, wenn beide Seiten mit dem Verkauf von Merchandising-Artikeln beginnen würden. Darin sieht das Militär aber ohnehin nicht seine vorrangige Aufgabe. Vielmehr geht es um die Vorbereitung und Durchführung militärischer Raumfahrtmissionen. Als eigenständiger Teil der US-Streitkräfte ist die Space Force im Dezember vergangenen Jahres offiziell eingerichtet worden.
Demnach verfügt Netflix über Markenrechte am Serien-Titel "Space Force" für die USA, Europa, Australien, Mexiko und verschiedene andere Märkte. Die Schutzsperren sind dafür bei den jeweils zuständigen Behörden schon im Januar 2019 eingetragen worden und es bedürfte schon triftiger Gründe und eines entsprechenden Verfahrens, um eine Löschung herbeizuführen. Seitens des Staates USA gibt es, vertreten durch die US Air Force, hingegen lediglich einen Antrag, der beim Patent- und Markenamt der USA noch anhängig ist.
Keine Konflikte
Wie ein Sprecher der Air Force auf Nachfrage mitteilte, sei man sich nicht über mögliche Namensprobleme bewusst gewesen, als man die Bezeichnung für die neue Waffengattung wählte. Immerhin gab es zu dieser Zeit noch keine offiziellen Trailer oder Ähnliches, so dass man schon einiges über die internen Planungen des Streaming-Dienstes wissen musste, wollte man Kenntnis über die bevorstehende Serie haben. Der Sprecher wünschte Netflix und seinen Produzenten allerdings viel Erfolg bei der kreativen Arbeit mit dem Thema - sonderlich sorgenvoll scheint man also nicht zu sein.Probleme kann es höchstens geben, wenn beide Seiten mit dem Verkauf von Merchandising-Artikeln beginnen würden. Darin sieht das Militär aber ohnehin nicht seine vorrangige Aufgabe. Vielmehr geht es um die Vorbereitung und Durchführung militärischer Raumfahrtmissionen. Als eigenständiger Teil der US-Streitkräfte ist die Space Force im Dezember vergangenen Jahres offiziell eingerichtet worden.
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