Pinterest verliert Streit um Namensrechte in Europa
Pinterest unterliegt vor einem Gericht in Alicante, Spanien, im Rechtsstreit gegen Premium Interest. Beide Unternehmen haben Interesse an den Namensrechten für Pinterest in Europa angemeldet.
Das US-Startup Pinterest hat laut Entscheidung des zuständigen Patentsamts mit Sitz in Alicante den Namen Pinterest in ganz Europa genutzt, ohne die dafür nötigen Rechte innezuhaben. Diese liegen nämlich in Europa bei dem News-Aggregator Premium Interest. Premium Interest stammt aus London und wurde von Alex Hearn gegründet. Bei der Firmengründung hat das Unternehmen auch den Namen Pinterest als Kurzform gesichert.
Premium Interest hat sich in der EU 'Pinterest' schützen lassen.
Premium Interest wird in Kürze mit eigenen Android- und iOS-Apps an den Start gehen. Aktuell gibt es von dem Service nur eine webbasierte Vorschau. Dabei geht es vor allem um die Darstellung von in anderen Netzwerken wie Twitter und Facebook besonders beliebten Inhalten und Events.
Den Namen Pinterest soll das Londoner Unternehmen eigenen Angaben zufolge seit Ende 2009/ Anfang 2010 nutzen. Zwar ist man mit dem Namen nicht großflächig in die Öffentlichkeit gegangen und nannte immer den gesamten Firmennamen. Die Markeneintragung selbst hat Hearn aber erst im Januar 2012 vornehmen lassen. Für den Rechtsstreit mit Pinterest sei das aber rechtzeitig vonstatten gegangen - hierbei ist eigentlich vorrangig nur wichtig, wer sich den Namen wann schützen lassen wollte. Der Bookmarkingdienst Pinterest war zur gleichen Zeit Ende 2009 gegründet worden, als Premium Interest loslegte. Ab März 2010 ließ man die ersten Nutzer in einer geschlossenen Betaphase die Seite ausprobieren. Über die namentsrechtliche Eintragung weltweit hatte man sich damals aber keine Gedanken gemacht.
Premium Interest ist wohl kaum daran gelegen, die Rechte so leicht abzugeben, egal was für ein Angebot noch von Pinterest kommen mag. Denn das Bilder-Netzwerk ist überaus populär, und so unterstellt TechCrunch vor allem finanzielle Absichten bei Premium Interest. Pinterest hat angekündigt, Berufung einzulegen. Viel realistischer ist aber, dass sich beide Parteien doch noch außergerichtlich einigen. Um in Europa weiter als "Pinterest" aufzutreten, müsste der Bilderdienst irgendwie an die Rechte kommen - oder sich als Alternative umbenennen.
Premium Interest hat sich in der EU 'Pinterest' schützen lassen.
Premium Interest wird in Kürze mit eigenen Android- und iOS-Apps an den Start gehen. Aktuell gibt es von dem Service nur eine webbasierte Vorschau. Dabei geht es vor allem um die Darstellung von in anderen Netzwerken wie Twitter und Facebook besonders beliebten Inhalten und Events.
Den Namen Pinterest soll das Londoner Unternehmen eigenen Angaben zufolge seit Ende 2009/ Anfang 2010 nutzen. Zwar ist man mit dem Namen nicht großflächig in die Öffentlichkeit gegangen und nannte immer den gesamten Firmennamen. Die Markeneintragung selbst hat Hearn aber erst im Januar 2012 vornehmen lassen. Für den Rechtsstreit mit Pinterest sei das aber rechtzeitig vonstatten gegangen - hierbei ist eigentlich vorrangig nur wichtig, wer sich den Namen wann schützen lassen wollte. Der Bookmarkingdienst Pinterest war zur gleichen Zeit Ende 2009 gegründet worden, als Premium Interest loslegte. Ab März 2010 ließ man die ersten Nutzer in einer geschlossenen Betaphase die Seite ausprobieren. Über die namentsrechtliche Eintragung weltweit hatte man sich damals aber keine Gedanken gemacht.
Premium Interest ist wohl kaum daran gelegen, die Rechte so leicht abzugeben, egal was für ein Angebot noch von Pinterest kommen mag. Denn das Bilder-Netzwerk ist überaus populär, und so unterstellt TechCrunch vor allem finanzielle Absichten bei Premium Interest. Pinterest hat angekündigt, Berufung einzulegen. Viel realistischer ist aber, dass sich beide Parteien doch noch außergerichtlich einigen. Um in Europa weiter als "Pinterest" aufzutreten, müsste der Bilderdienst irgendwie an die Rechte kommen - oder sich als Alternative umbenennen.
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