DuckDuckGo grenzt Tracking nach Kritik weiter ein - mit einer Ausnahme
DuckDuckGo wird nun doch weitere Tracking-Skripte von Drittanbietern wie Microsoft blockieren. Im Mai war es zu viel Kritik gekommen, da DuckDuckGo für Microsoft, Bing und LinkedIn das Tracking zugelassen hatte.
Damals war das schon ein kleiner Schocker, als das ganz auf Datenschutz geprägte DuckDuckGo zugeben musste, dass man aufgrund einer Vereinbarung mit Microsoft über indizierte Suchinhalte die Tracker des Konzerns nicht blockiert hatte. Nutzer waren da von ganz anderen Voraussetzungen ausgegangen. Laut Beschreibung des DuckDuckGo-Browsers sollten eigentlich versteckte Tracker auf Websites blockiert werden.
Nun hat DuckDuckGo angekündigt, dass man auf die Bedenken reagiert und eine Lösung gefunden hat. Man hat inzwischen damit begonnen, alle Tracking-Skripte von Drittanbietern wie Microsoft in seinem mobilen DuckDuckGo Privacy Browser (iOS/Android) und den DuckDuckGo Privacy Essentials Browser-Erweiterungen (Chrome, Firefox, Safari, Edge und Opera) zu blockieren.
"Kürzlich habe ich von einer Reihe von Nutzern gehört und verstanden, dass wir ihre Erwartungen in Bezug auf Webtracking-Schutzmaßnahmen unseres Browsers nicht erfüllt haben. Deshalb kündigen wir heute mehr Datenschutz und Transparenz rund um DuckDuckGos Webtracking-Schutz an", heißt es in einer Ankündigung von DuckDuckGo-CEO Gabriel Weinberg.
Es gibt aber weiterhin eine Ausnahme für die Werbung, die Microsoft auf Bing anzeigt. Dabei wird das Tracking aber eingegrenzt, erklärte DuckDuckGo: "Microsoft hat sich dazu verpflichtet, keine Profile der Nutzer über Anzeigenklicks zu erstellen: "Wenn Sie auf eine von Microsoft bereitgestellte Anzeige klicken, die auf DuckDuckGo erscheint, verknüpft Microsoft Advertising Ihr Klickverhalten nicht mit einem Nutzerprofil. Diese Informationen werden auch nicht gespeichert oder weitergegeben, es sei denn zu Abrechnungszwecken."
Für diese Werbung will man aber später auf andere Lösungen wechseln, die stärker auf Privatsphäre getrimmt werden. Firefox und Safari bekommen solche Datenschutz-Werbe-Änderungen.
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Nun hat DuckDuckGo angekündigt, dass man auf die Bedenken reagiert und eine Lösung gefunden hat. Man hat inzwischen damit begonnen, alle Tracking-Skripte von Drittanbietern wie Microsoft in seinem mobilen DuckDuckGo Privacy Browser (iOS/Android) und den DuckDuckGo Privacy Essentials Browser-Erweiterungen (Chrome, Firefox, Safari, Edge und Opera) zu blockieren.
"Kürzlich habe ich von einer Reihe von Nutzern gehört und verstanden, dass wir ihre Erwartungen in Bezug auf Webtracking-Schutzmaßnahmen unseres Browsers nicht erfüllt haben. Deshalb kündigen wir heute mehr Datenschutz und Transparenz rund um DuckDuckGos Webtracking-Schutz an", heißt es in einer Ankündigung von DuckDuckGo-CEO Gabriel Weinberg.
Mehr Transparenz
Weinberg will zudem für mehr Transparenz rund um die Web-Tracking-Schutzfunktionen sorgen. Dafür wurde eine spezielle Hilfeseite eingerichtet und eine Liste der blockierten Tracker auf GitHub veröffentlicht. Die Blockierung von Microsoft-Trackern erfolgt über die Funktion "3rd-Party Tracker Loading Protection". DuckDuckGo wird laut dem Online-Magazin BleepingComputer Skripte der folgenden 21 URLs blockieren.Neue Block-Liste
- adnxs.com
- adnxs-einfach.de
- adsymptotic.com
- adv-cloudfilse.azureedge.net
- app-fnsp-matomo-analytics-prod.azurewebsites.net
- azure.de
- azure.net
- bing.de
- cdnnwlive.azureedge.net
- klarheit.ms
- dynamisch.de
- fp-cdn.azureedge.net
- licdn.com
- linkedin.de
- live-tfs-omnilytics.azurewebsites.net
- msecnd.net
- nlo-stl-web.azureedge.net
- nuance.de
- pestcontrol-uc1.azureedge.net
- sdtagging.azureedge.net
- serviceschipotlecom.trafficmanager.net
Es gibt aber weiterhin eine Ausnahme für die Werbung, die Microsoft auf Bing anzeigt. Dabei wird das Tracking aber eingegrenzt, erklärte DuckDuckGo: "Microsoft hat sich dazu verpflichtet, keine Profile der Nutzer über Anzeigenklicks zu erstellen: "Wenn Sie auf eine von Microsoft bereitgestellte Anzeige klicken, die auf DuckDuckGo erscheint, verknüpft Microsoft Advertising Ihr Klickverhalten nicht mit einem Nutzerprofil. Diese Informationen werden auch nicht gespeichert oder weitergegeben, es sei denn zu Abrechnungszwecken."
Für diese Werbung will man aber später auf andere Lösungen wechseln, die stärker auf Privatsphäre getrimmt werden. Firefox und Safari bekommen solche Datenschutz-Werbe-Änderungen.
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