Essbare Mikrochips: Echter Parmesan jetzt mit Hightech gegen Fälscher
Echter Parmigiano Reggiano unterliegt strengen Auflagen in Bezug auf Zutaten und Herkunft, der teure italienische Käse wird deshalb auch gefälscht. Das stinkt den Produzenten des Originals so gewaltig, dass man im echten Produkt jetzt Mikrochips integriert.
"Wir kämpfen mit neuen Methoden", sagt Alberto Pecorari, der für das Konsortium, das die Erzeuger vertritt, für den Schutz der Authentizität des Parmigiano zuständig ist. Wie MSN berichtet, werden die Käseräder, mit Preisen von bis zu 1000 Euro, in Zukunft noch während der Produktion mit einem Mikrochip ausgestattet. Dafür wurden Chips des US-Unternehmens p-Chip über ein Jahr lang an mehr als 100.000 Parmigiano-Rädern getestet.
Wie das Erzeugerkonsortium erläutert, war es zunächst wichtig festzustellen, ob die Chips den Reifeanforderungen des Käses standhalten können. Außerdem musste der Chip, ohne Schäden zu erleiden, für drei Wochen in einer Magensäure-Attrappe erprobt werden. Für die Platzierung im Käse kommt ein Roboter zum Einsatz. Der erhitzt das Etikett des Parmigiano-Rades - eine kleine Plakette aus Milcheiweiß, was in der Käseindustrie häufig verwendet wird - und setzt dann den Chip ein.
Die Firma p-Chip setzt nach eigenen Angaben dann softwareseitig auf Blockchain-Technologie zur Authentifizierung und Verschlüsselung von Daten. Darauf abgelegt werden alle Produktionsschritte bis zurück zum Erzeuger der verwendeten Milch.
Siehe auch:
Parmigiano Reggiano kämpft gegen Fälschungen mit Mikrochips
Laut einer Studie wird mit geschützten Produkte aus Europa rund 80 Milliarden Euro jährlich verdient. Nach Schätzungen ist der Markt für gefälschte Varianten genauso groß. Zu den mehr als 3500 EU-Produkten, die strengen Regeln bei Herkunft und Zutaten unterliegen, gehört auch der berühmte italienische Käse Parmigiano Reggiano. Die Macher des geschützten Parmesans setzten jetzt im Kampf mit Fälschungen auf Hightech-Lösungen."Wir kämpfen mit neuen Methoden", sagt Alberto Pecorari, der für das Konsortium, das die Erzeuger vertritt, für den Schutz der Authentizität des Parmigiano zuständig ist. Wie MSN berichtet, werden die Käseräder, mit Preisen von bis zu 1000 Euro, in Zukunft noch während der Produktion mit einem Mikrochip ausgestattet. Dafür wurden Chips des US-Unternehmens p-Chip über ein Jahr lang an mehr als 100.000 Parmigiano-Rädern getestet.
Wie das Erzeugerkonsortium erläutert, war es zunächst wichtig festzustellen, ob die Chips den Reifeanforderungen des Käses standhalten können. Außerdem musste der Chip, ohne Schäden zu erleiden, für drei Wochen in einer Magensäure-Attrappe erprobt werden. Für die Platzierung im Käse kommt ein Roboter zum Einsatz. Der erhitzt das Etikett des Parmigiano-Rades - eine kleine Plakette aus Milcheiweiß, was in der Käseindustrie häufig verwendet wird - und setzt dann den Chip ein.
Die Firma p-Chip setzt nach eigenen Angaben dann softwareseitig auf Blockchain-Technologie zur Authentifizierung und Verschlüsselung von Daten. Darauf abgelegt werden alle Produktionsschritte bis zurück zum Erzeuger der verwendeten Milch.
Zusammenfassung
- Parmigiano Reggiano unterliegt strengen Auflagen.
- Hoher Marktanteil von gefälschten Varianten des Käses.
- Produzenten setzen Mikrochips zur Authentifizierung ein.
- Chips wurden an über 100.000 Parmigiano-Rädern getestet.
- Roboter setzt den Chip in das Etikett des Käserades ein.
- Firma p-Chip nutzt Blockchain-Technologie zur Datenauthentifizierung.
- Alle Produktionsschritte bis zum Milcherzeuger werden gespeichert.
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